Die optimale Trainingsausrüstung für Dein Training

Trainingsausrüstung: Die Grundlagen für erfolgreichen Fußball werden im Training gelegt. Dabei profitieren Fußballer jeden Alters von den Qualifikationen ihrer Trainer, von ausgereiften Trainingsmethoden und hervorragenden Trainingsbedingungen. Um Spieler optimal weiterzuentwickeln und Mannschaften auch insgesamt stärker zu machen, sind passende Trainingsutensilien, die für verschiedene Übungen eingesetzt werden können, unabdingbar. Mit ihnen kann zielgerichtet an den Stärken und Schwächen der Spieler gefeilt werden.


Die Basisausrüstung für jeden Trainer – egal welche Altersstufe!

Ob Bambinis oder Profimannschaft – jedes Fußballteam braucht unbedingt ausreichend Bälle. Zwar unterscheiden sich die Größen der Spielgeräte abhängig vom Alter der Spieler, die mit ihm trainieren, aber Bälle gehören naturgemäß zur grundlegenden Trainingsausrüstung. Im Optimalfall sind ausreichend Bälle vorhanden, damit jeder Spieler seinen eigenen zur Verfügung hat, um für das Techniktraining, die Ballschulung oder auch einfach nur die Ballgewöhnung zu Beginn einer Trainingseinheit ausgestattet zu sein.

Zur unabdingbaren Trainingsausrüstung gehören auch Leibchen, die sich die Spieler überstreifen können, um verschiedene Mannschaften zu bilden. Jedes Fußballteam teilt sich im Training in verschiedene Mannschaften, um in kleinen und großen Spielformen und mit unterschiedlichen Spielregeln den Ernstfall zu proben, also wettkampfnahe Spielformen. Zur Unterscheidung der Teams braucht jeder Trainer Leibchen, bestenfalls in mindestens vier verschiedenen Farben, um mehrere Teams bilden zu können und abwechslungsreiche, fordernde Spiele durchzuführen.

Die Grundausrüstung beinhaltet auch Hütchen oder die etwas größeren Pylonen, um Spielfelder zu begrenzen, Lauf- oder Dribbelparcours aufzubauen oder Passfolgen einzustudieren. Bälle, Leibchen, Hütchen – schon kann das Training beginnen. Um allerdings noch spezifischer an Stärken zu arbeiten und Schwächen zu beheben, um altersgerecht trainieren und positionsspezifisch üben zu können, sollten noch viel mehr Utensilien zur Trainingsausrüstung einer Mannschaft gehören.

Welche Trainingsutensilien machen Sinn für Jugendtrainer?

Die Trainingsausrüstung, mit der Jugendtrainer arbeiten können, ist oftmals nicht annähernd so umfangreich wie die, die der ersten Mannschaft eines Vereins zur Verfügung steht. Besonders ganz junge Mannschaften im Kleinfeldbereich haben oftmals nur die Basisausrüstung aus Bällen, Leibchen und Hütchen zur Verfügung. Das ist insofern nicht schlimm, als dass in dieser Altersklasse ohnehin die Ballschulung und der Spaß am Fußball im Vordergrund der Ausbildung stehen sollte. Jugendtrainer sollten bis zur D-Jugend weitgehend auf Athletikeinheiten in Laufschuhen verzichten und den Ball in alle Trainingsformen integrieren. Die grundlegende Technik steht in dieser Altersklasse im Fokus. Ballan- und mitnahme, Passspiel, Dribbling – für die wichtigsten Trainingsinhalte braucht man nicht mehr als die Basisausrüstung.
trainingsausruestung
Trotzdem kann das Training vielseitiger und noch zielgerichteter erfolgen, wenn einige weitere Trainingsutensilien bereitstehen. Beispielsweise können kleine Trainingstore für Abwechslung sorgen und Spaß ins Training bringen. Das Training mit Kindern sollte viele Duelle eins gegen eins oder zwei gegen zwei enthalten, um die Durchsetzungsfähigkeit, die technische Raffinesse im Zweikampf und letztlich die Fähigkeit, einen Gegenspieler auszuspielen, zu schulen. Ziel ist es dabei, den Ball nicht mit einem einfachen Schuss am Gegenspieler vorbei im gegnerischen Tor unterzubringen, sondern vielmehr den Kontrahenten vollständig auszuspielen und an ihm vorbeizugehen.

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Das benötigt man dazu:

Dazu braucht man kleine Ziele, die man nicht aus größerer Entfernung ansteuern kann. Möglichkeiten bieten Pylonen, die angedribbelt werden müssen oder zwischen denen imaginäre Linien gezogen werden, die man überdribbeln muss, um ein Tor zu erzielen. Mit kleinen Toren allerdings steigt der Spaß der Kinder an dieser Trainingsform, ohne dass der hohe Anspruch der Übung verloren geht. Auch größere Spielformen mit mehreren Akteuren pro Mannschaft können im Jugendalter auf kleine Tore stattfinden, weil so die Torerzielung erschwert wird und die Mannschaften somit versuchen müssen, gegnerische Teams tatsächlich auszuspielen – eine Qualität, die in der Ausbildung junger Fußballer eine Hauptrolle einnehmen sollte.

Sinnvoll sind auch Reboundsysteme, um die Technik der kleinen Nachwuchsfußballer zu verbessern. Früher wurden Prellwände verwendet, um mit zurückspringenden Bällen zu arbeiten, die Ballannahme zu verbessern oder die Jonglierfähigkeiten zu verbessern, indem der Schwierigkeitsgrad durch Einbindung der Prellwand erhöht wurde. Diese Variante der Technikschulung ist auch heute noch sehr sinnvoll, allerdings stehen feste Prellwände nicht allerorts zur Verfügung, so dass moderne Rebounder an deren Stelle treten und die Trainingsausrüstung erweitern können. Reboundsysteme sind flexibel einsetzbar, können oftmals verstellt werden und lassen Bälle zurückspringen, die nicht immer leicht zu verarbeiten sind. Die Spieler können damit vor vielfältige Herausforderungen gestellt werden, die ihre Technik maßgeblich zu verbessern in der Lage sind.

Welche Trainingsutensilien machen Sinn für Seniorentrainer?

Die Trainingsausrüstung, die Trainern im Seniorenbereich helfen kann, ihre Mannschaften besser zu machen, ist nahezu unbegrenzt. Während im frühen Juniorenbereich die fußballerische Grundlagenausbildung im Vordergrund steht, müssen Seniorentrainer ihre Mannschaften ganzheitlich trainieren, weil der kurzfristige Erfolg von höherer Bedeutung ist als im Juniorenbereich, wo vor allem die Ausbildung im Vordergrund steht und der Ergebnisdruck wesentlich geringer ausfällt. Entsprechend muss das Training im Seniorenbereich deutlich vielseitiger sein. Neben technischen Trainingsformen spielen Athletikeinheiten, Taktikschulungen und auch mentale Qualitäten eine wichtige Rolle.

Auf die spezielle Trainingsausrüstung für die jeweiligen Bereiche gehen die entsprechenden expliziten Abschnitte dieses Artikels ein. Allgemein benötigen Seniorentrainer im Vergleich zu Jugendtrainern vor allem mehrere große Tore, um Spielformen und Torschusstraining wettkampfnah durchführen zu können. Um verschiedene Mannschaftsteile gleichzeitig trainieren zu können, sollten mindestens vier große Tore zur Verfügung stehen, auch Spielformen mit vier großen Toren haben das Potential, taktische und technische Qualitäten zu verbessern. Auch den Rebounder kann man sehr gut einsetzen.

Welche Trainingsutensilien machen Sinn für Athletiktrainer?

Fußballer benötigen eine vielseitige Fitness, sie müssen ausdauernd laufen können, aber auch Schnelligkeit und Dynamik auf sich vereinen. Sie müssen sprunggewaltig sein und explosiv. Eine wichtige Rolle kommt daher den Athletiktrainern zu. Die Möglichkeiten der Trainingsgestaltung sind dabei sehr vielfältig. Grundlage sind Trainingsmatten, auf denen Stabilität vor allem im Rumpfbereich trainiert werden kann. Sinnvoll sind dazu auch Medizinbälle, mit denen sehr vielseitig Bauch-, Rücken- und Bauchmuskulatur trainiert werden können. Alternativ dazu sind auch Einheiten im Fitnessstudio möglich, allerdings sollte stets darauf geachtet werden, dass nicht der Aufbau großer Muskelmasse im Vordergrund steht, die dann Beweglichkeit, Schnelligkeit und Dynamik einschränkt, sondern eine Verbesserung der Stabilität angestrebt wird.

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Schnelligkeit und Dynamik werden im modernen Fußball gern mittels Widerständen trainiert, so beispielweise mit Fallschirmen, die die Spieler im Sprint hinter sich herziehen. Die altmodische Variante dazu ist ein Sprint, bei dem der sprintende Spieler von einem zweiten Akteur festgehalten wird. Nach einigen Metern lässt der zweite Spieler den ersten los, der in einen Vollsprint übergeht. Mit Fallschirmen ist das Training variabler und der Sprint gegen Widerstand kann über eine längere Distanz zurückgelegt werden, auch kann das Training dann variabler gestaltet werden. Beispielsweise kann ein längerer Springt mit einem Fallschirm in eine fußballspezifische Übungsform eingegliedert werden, indem Torschüsse oder Flanken integriert werden. Auch können Intervallsprints durchgeführt werden, in denen sich Sprint- und Lockerungsstrecken abwechseln. Der Fallschirm ist daher eine geeignete Möglichkeit, Schnelligkeit und Explosivität zu verbessern.

Besonders zu emfpehlen ist auch ein Sprintgurt, der einen Zweikampf einfordert und somit auch einen gewissen Spaßfaktor mit sich bringt.

Gleiches gilt für Gewichtsscheiben, die Fußballer hinter sich herziehen, allerdings geht dies meist mit negativen Folgen für den Trainingsplatz einher. Schnelligkeitstraining ist eng verwandt mit Koordinationstraining, welches die Beinarbeit und damit die Dynamik eines Spielers verbessert. Dem Koordinationstraining ist ein eigener Abschnitt dieses Artikels gewidmet, ähnlich anderen athletischen Zielen, deren Bedarf an Trainingsausrüstung im weiteren Verlauf näher erläutert wird.

Welche Trainingsutensilien machen Sinn für Ausdauertraining?

Die Grundlage der Athletik ist die Kondition. Nur wer über 90 Minuten Gas geben kann, ist am Ende erfolgreich. Die klassischen Waldläufe werden heute nur noch von Trainern der alten Schule angesetzt, moderne Athletiktrainer setzen im Ausdauertraining auf spielnahe Trainingsformen, beispielsweise kurze Läufe hoher Intensität. Die Trainingsausrüstung, die dazu geeignet ist, gleicht in weiten Teilen denen, die noch im Bereich des Koordinationstrainings vorgestellt werden. Dazu zählen Hürden, Slalomstangen und vieles mehr, denn Kondition wird spielnah in Parcours trainiert, in denen auch der Ball eine Rolle spielt, also beispielsweise nach Absolvierung eines Hürdenlaufs saubere Pässe gespielt oder Torschüsse abgegeben werden müssen.

Eine größere Anzahl intensiver Läufe beispielsweise mit Fallschirmen verbessert ebenfalls die im Wettkampf erforderliche Fitness, sind es doch vor allem zahlreiche kurze Läufe hohen Tempos, die sich in einem Spiel aneinanderreihen. Das bedeutet jedoch nicht, dass das Training ohne Ball vollständig vom Plan verschwindet. Mit Hütchen oder Pylonen werden Laufstrecken abgesteckt, die ohne Ball zurückgelegt werden müssen, beliebt sind auch Tempoläufe über 400 oder 800 Meter, die vor allem im Saisonvorbereitungsprozess nach wie vor dazugehören. Während der größten Zeit des Jahres wird das Ausdauertraining allerdings in fußballspezifischen Spielformen oder Koordinations- und Schnelligkeitstraining untergebracht.

Welche Trainingsutensilien machen Sinn im Koordinationstraining?

Das Koordinationstraining gehört zu den wichtigsten Einheiten im Fußball, steigert es doch Schnelligkeit, Dynamik und Beweglichkeit und damit indirekt auch die Ausdauer von Fußballern. Neben fußballspezifischen Trainingsformen sind die Übungseinheiten innerhalb der Saison deshalb oftmals von Koordinationstraining geprägt – neben Kraft- und Stabilitätseinheiten selbstverständlich. Folglich sind auch die Möglichkeiten in der Trainingsausrüstung für die Verbesserung der koordinativen Fähigkeiten sehr vielfältig. Keinesfalls fehlen darf die obligatorische Koordinationsleiter. Flach auf den Boden gelegt bietet sie zahlreiche Möglichkeiten, die Koordination zu verbessern. Gleichzeitig werden die Schnelligkeit der Beinarbeit und damit auch die Explosivität im Spiel geschult. Die Leiter kann geradeaus oder seitlich durchlaufen werden, mit beiden Beinen oder einem, vorwärts und rückwärts – der Kreativität sind hierbei nahezu keine Grenzen gesetzt. Die Leiter gehört unbedingt zur Trainingsausrüstung jeder Fußballmannschaft.

Die Pylonen, welche zur Basisausstattung zählen, sind nicht nur gut geeignet, um Spielfelder zu begrenzen oder Passwege aufzuzeigen, sie können auch im Koordinationstraining verwendet werden. Dazu sind weiterhin Hürdenstangen nötig, die zwischen den Pylonen befestigt werden können und als kleine Hürden zum Einsatz kommen. Spieler müssen nun volle Konzentration an den Tag legen, um ähnliche Übungen wie in der Koordinationsleiter über höhere Hürden sauber auszuführen. Da die Pylonen nicht weit auseinanderstehen, müssen die Füße sehr exakt gesetzt werden – und das möglichst in hohem Tempo. Hierbei wird die Koordination genauso geschult wie die Dynamik, vor allem wenn nach dem Durchlaufen des aufgebauten Parcours noch eine kurze Sprintstrecke folgt.

Welche Trainingsutensilien machen Sinn im Sprungtraining?

Das Sprungtraining ist nicht nur für gute Kopfballspieler unabdingbar, es fördert auch die Schnelligkeit auf den ersten Metern und macht Spieler explosiver im Antritt. Es sollte somit zwingend zum Training einer jeden erfolgsorientierten Mannschaft gehören. Die Sprungkraft kann auf verschiedene Art und Weise trainiert werden. Unbedingt zur Trainingsausrüstung gehören sollten dabei Slalomstangen, die auch im allgemeinen Athletiktraining eingesetzt werden können, um Schnelligkeit, Wendigkeit und Koordination zu verbessern, an denen aber auch Hürdenstangen befestigt werden können, um daran Sprünge zu trainieren. Notwendig sind dafür einfache Hürdenclips. Es können nun mehrere Hürden nacheinander aufgebaut werden, die die Spieler überspringen müssen – mit einem Bein, mit beiden Beinen, mit Zwischensprung oder ohne. Auch hier sind die Möglichkeiten vielfältig.

Im Handel sind auch klassische Hürden als Einzelteile zu erwerben, die ebenfalls gut geeignet sind, um Sprünge zu trainieren und den Vorteil mitbringen, dass sie etwas stabiler sind, wenn sie im Sprung berührt werden. Sie sind außerdem platzsparender, können für koordinative Parcours mit Ball besser genutzt werden und kommen ohne mitunter störende Slalomstangen rechts und links der Hürde aus. Eine beliebte Übung aus dem Sprinttraining besteht darin, sich seitlich an den Hürden vorbei zu bewegen und dabei die Beine abwechselnd über die Hürden zu heben. Für diese Übung beispielsweise sind fertige Hürden besser geeignet. Aus Slalom- und Hürdenstangen zusammengesetzte Hürden haben den Vorteil, dass sie in der Höhe verstellbar sind. Gerade für das Sprungtraining bringt das große Vorteile mit sich, denn die Spieler können hier leicht an ihre Grenzen gebracht werden und ihre maximale Sprungkraft tatsächlich verbessern.

Wie beim Sprinttraining, bei dem man gegen Gewichte läuft, um seine maximale Geschwindigkeit zu verbessern, kann auch das Sprungtraining mit Widerständen durchgeführt werden. Dazu können klassischerweise Medizinbälle verwendet, aber auch Gewichtsgurte oder -westen angelegt werden. Auch hier gilt: Gewichte zur Vergrößerung des Körpergewichts gehören zur Trainingsausrüstung dazu.

Welche Trainingsutensilien machen Sinn für Techniktrainer?

Einige professionelle Mannschaften beschäftigen eigene Techniktrainer, andernfalls fällt dieser Bereich meist dem Chef- oder Co-Trainer zu. Vor allem sind hierbei Bälle wichtig, denn mit diesen sollen die Spieler schließlich perfekt umgehen können. Neben der klassischen Ballarbeit, zu der Technikübungen, Passformen oder Jonglieren zählen, können allerdings auch vielschichtigere und kompliziertere Übungen angesetzt werden, die weitere Trainingsutensilien erfordern. So können beispielweise Reboundersysteme eingesetzt werden, um mit zurückspringenden Bällen umgehen zu lernen. Ein Trainer oder auch der Spieler selbst kann den Ball gegen einen Rebounder werfen oder schießen, das zurückspringende Leder dann annehmen und verarbeiten.

Einige Spitzenteams aus internationalen Topliegen nutzen den sogenannten Footbonaut, um die Technik ihrer Spieler, verbunden mit deren Wahrnehmung, zu verbessern. Die Kosten dieser Ballmaschine übersteigen aber die finanziellen Möglichkeiten der allermeisten Vereine, was etwas Kreativität in der Nachahmung dieser Trainingsmethodik erfordert. Im Footbonaut bekommen die Spieler einen Ball aus einer ihnen vorher unbekannten Richtung zugespielt, wobei die Geschwindigkeit und der Spin des Balls verschieden eingestellt werden können. Die Spieler müssen den Ball kontrollieren und in das aufleuchtende Kästchen passen. Diese Übung schult die Wahrnehmung, die Reaktion, aber auch Ballannahme und -verarbeitung.

Rebounder als Footbonaut-Ersatz

Die Übung ist mit Reboundersystemen einigermaßen nachzuahmen. Der Ball springt vom Rebounder zurück, muss vom Spieler kontrolliert werden und anschließend beispielsweise in ein kleines Tor geschossen werden. Die Tore könnten mittels Leibchen oder Pylonen farbig unterschieden werden, sodass der Spieler zusätzlich zur Ballkontrolle die Aufgabe hat, Zurufe des Trainers wahrzunehmen und den Ball in das geforderte Tor zu schießen. Eine weitere beliebte Form des Techniktrainings ist Fußballtennis. Dazu sollte jeder Verein Tennisnetze zur Verfügung haben oder mindestens Leinen, die beispielsweise zwischen zwei Toren befestigt werden können. Mit Hütchen werden die Spielfelder abgegrenzt. Im Spiel 1 gegen 1 bis 3 gegen 3 mit festgelegten Regeln kann die Technik der Akteure spaßbetont trainiert werden. Eine solche Einheit bietet sich besonders in den ersten Tagen nach einem Spiel an, wenn die Regeneration im Vordergrund steht. Fußballtennis ist eine besonders freudbetonte Form der aktiven Erholung, die sich beispielsweise an das Auslaufen anschließen kann.

Welche Trainingsutensilien machen Sinn für Torwarttrainer?

Torhüter trainieren oft abseits der Teamkollegen und benötigen entsprechend anderes Trainingsmaterial. Allerdings können viele Trainingsutensilien, die von den Feldspielern genutzt werden, auch im Torwarttraining zum Einsatz kommen. Beispielsweise bieten sich Hürden an, um Torhüter besonders zu quälen. Sie bewegen sich über einen aufgebauten Parcours vom Pfosten in die Mitte des Tores, von wo aus ein Hechtsprung in die andere Ecke des Tores erfolgt, in dem ein vom Torwarttrainer geworfener Ball aus dem Dreiangel gefischt werden muss. Hier werden Koordination, Dynamik und Sprungkraft mit torwarttechnischen Fähigkeiten kombiniert.

Eine interessante Übung für Torhüter zur Verbesserung des Reaktionsvermögens besteht im Halten abgefälschter Bälle, deren Flugrichtung sich bis zum letzten Moment ändern kann. Viele Torwarttrainer werden kreativ, um die Reaktion ihrer Schützlinge zu verbessern, werfen beispielweise den mit dem Rücken zu ihnen stehenden Torhütern Bälle zu und geben ihnen erst dann das Kommando zur Drehung, wenn der Ball schon fast da ist. Auch Rebounder werden zu diesem Ziel eingesetzt.

modernes Torwarttraining

Im modernen Torwarttraining kommen allerdings auch Ballabfälscher zum Einsatz. Der Torwarttrainer spielt den Ball in die Ballabfälscher hinein, ohne selbst zu wissen, wie dieser wieder hinauskommt. Entsprechend schwierig ist es für den Torwart, sich für eine Handlung zu entscheiden. Er muss sehr lang warten, ehe er reagieren kann, um ein Gegentor zu vermeiden. Die Reaktion kann auch mittels einer mobilen Torwart-Sichtblende geschult werden. Dabei sieht der Torhüter den Ball erst sehr spät, nämlich dann, wenn er den die vor ihm aufgebaute Wand überquert. Er muss dann die wenige verbleibende Zeit nutzen, um den Schuss noch irgendwie abzuwehren.

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Sinnvoll für das Torwarttraining sind auch Gummibänder, mit denen die Torhüter an einen Pfosten ihres Tores festgebunden werden. Der Trainer wirft einen Ball in die Luft, den der Torwart abfangen muss. dazu muss er gegen den Widerstand des Gummibandes aus dem Tor kommen und abspringen. Gleichermaßen kann der Torwarttrainer Flanken in den Strafraum schlagen, die der Hüter unter erschwerten Bedingungen abfangen muss. So schult man die Explosivität und den Absprung des Schlussmanns.

Welche Trainingsutensilien machen Sinn für Kopfballtraining?

Ein guter Kopfballspieler braucht eine starke Sprungkraft, deren Trainingsmöglichkeiten in einem eigenständigen Absatz behandelt werden. Doch damit es noch lange nicht getan. Eine gute Kopfballtechnik ist mindestens ebenso wichtig und braucht weiteres Training. Am besten erfolgt dies traditionell am Kopfballpendel. Ein Ball hängt an einer Schnur befestigt von einem galgenförmigen Ständer herunter und muss mit dem Kopf gedrückt werden. Dabei ist die Höhe des Balles variabel. So kann die Power hinter Kopfbällen verstärkt, aber auch das Erreichen besonders hoher Bälle mittels enormer Sprungkraft trainiert werden. Das Kopfballpendel gehört damit zur grundsätzlichen Trainingsausrüstung. Sonst wird das Kopfballtraining am besten spielnah durchgeführt, also durch Flanken oder in Spielformen. Beim Handball-Kopfball beispielsweise wird der Ball mit der Hand gespielt, darf aber nur mit dem Kopf ins Tor befördert und in der gefährlichen Zone auch nur mit dem Kopf verteidigt werden.

Trainingsausrüstung

Für Defensivspieler eignet sich auch das Training mit Dummys. Diese stehen als Gegenspieler vor den Verteidigern, die den Ball, der über die Dummys hinweggeschlagen wird, mit dem Kopf verteidigen müssen. Diese Übung schult das Gefühl für das richtige Timing und den richtigen Abstand zum Gegenspieler im Kopfballduell. Anders als beim Freistoßtraining sollten hierbei luftbefüllte, elastische Dummys zur Anwendung kommen.

Welche Trainingsutensilien machen Sinn für das Krafttraining?

Krafttraining ist bei den Spielern in der Regel nur wenig unbeliebter als Ausdauertraining, trotzdem natürlich unverzichtbar. Dabei sollte immer darauf geachtet werden, dass nicht der Aufbau riesiger Muskelmasse im Vordergrund steht, sondern vor allem Körperstabilität im Rumpfbereich wichtig ist. Der Spieler soll im Zweikampf stabil sein und nicht einfach weggeschoben werden können, er darf aber nicht derart muskelbepackt sein, dass Schnelligkeit und Beweglichkeit darunter leiden. Das Training kommt dabei meist ohne Fitnessstudio aus, wenngleich ein gelegentlicher Besuch der Muckibude auch nicht schädlich ist.

Die Trainingsausrüstung sollte in jedem Fall Trainingsmatten umfassen, auf denen die Spieler Übungen für Bauch-, Rücken- oder Beinstabilität durchführen können. Auch eignen sich Schlingentrainer sehr gut, um die Rumpfstabilität zu erhöhen. Dazu werden die Füße in die Schlingen eingehängt und beispielsweise die Knie zur Brust gezogen. Alternativ können auch die Hände eingehängt werden für ein Training der Arm- oder Brustmuskulatur. Medizinbälle und Kurzhanteln können ebenfalls für das Krafttraining genutzt werden, genauso Gewichte in Form von Bleiwesten oder Gewichtsgürteln. Auch elastische Trainingsbänder helfen, die Kraft in den Beinen zu verbessern. Zahlreiche moderne Übungen mit diesem Trainingsgerät sind längst in den Alltag von Profimannschaften integriert. Neben der Kraft steigert man hier auch Dynamik und Schnelligkeit.

Welche Trainingsutensilien machen Sinn in der Sommer- und Wintervorbereitung?

Die Vorbereitung ist die Phase der Saison, in der die Grundlagen gelegt werden und der Spaß manchmal etwas zu kurz kommt. Die Trainingsausrüstung, die dafür notwendig ist, findet sich deshalb größtenteils in den Abschnitten über Kraft-, Koordinations- und Ausdauertraining. Wichtig sind in dieser Phase, egal ob im Winter oder im Sommer, vor allem Laufschuhe, wenngleich moderne Trainer immer mehr Einheiten in Fußballschuhen und mit Bällen durchführen.

Welche Trainingsutensilien machen Sinn beim Hallentraining?

Hallentraining ist vor allem für Nachwuchsmannschaften interessant, im Seniorenbereich sollte es eher seltener stattfinden, nicht zuletzt wegen der gestiegenen Verletzungsgefahr. Findet es doch statt, sind Mini-Tore sinnvoll, damit sich auf Kleinfeld- oder Handballtore kein Scheibenschießen entwickelt, das mit Fußball nicht mehr viel zu tun hat und die Ziele des Hallentrainings in der Entwicklung der spielerischen Elemente mit Füßen tritt. Mini-Tore sollten der Sicherheit wegen mit einem Kippschutz gesichert werden. Ideal für das Training in der Halle sind auch aufstellbare Fußballtennisnetze zur Verbesserung der fußballerischen Fähigkeiten.

Welche Trainingsutensilien machen Sinn für Taktiktraining?

Neben technischen und körperlichen Qualitäten braucht eine Mannschaft vor allem taktisches Verständnis, um erfolgreich sein zu können. Dabei beschränken sich die Einheiten nicht auf theoretische Veranschaulichungen an der Taktiktafel, sondern werden auch auf das praktische Training auf dem Platz übertragen, damit die Spieler taktische Abläufe verinnerlichen können.

Eine wichtige Grundlage des modernen Fußballs ist das Konzept der Raumdeckung, mit der beispielsweise eine Viererkette die gesamte Breite des Spielfeldes verteidigt. Wichtig sind dabei die richtigen Abstände zwischen den einzelnen Spielern. Um das Gefühl dafür zu trainieren, eignet sich besonders im Nachwuchsbereich, in dem es langsam auf das Großfeld geht, ein elastischer Viererkettentrainer. Dieser verbindet vier Spieler mit einem elastischen Band, in dem die Abstände vorgegeben sind. Die Kette bewegt sich im Training je nach Position des Balles und hält dabei die vom Viererkettentrainer vorgegebenen Abstände ein. Da das Band elastisch ist, können sich die Abstände je nach Spielsituation auch verringern oder vergrößern, denn die Kette muss sich beispielsweise zusammenziehen, also die Abstände verringern, wenn der Gegner durch das Zentrum angreift. In der späteren Ausbildung wird die Raumdeckung ohne Gummibänder trainiert, doch gerade am Anfang kann der Viererkettentrainer ein Gefühl für Raum und Zeit vermitteln.

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Um seine Ideen und Forderungen deutlich zu machen, braucht darüber hinaus natürlich jeder Trainer eine magnetische Taktiktafel, um die Bewegungen seiner Spieler in bestimmten Spielsituationen erklären zu können, bevor sie praktisch auf dem Spielfeld einstudiert werden.

Spielentscheidend sind im heutigen Fußball immer öfter auch Standardsituationen, auf deren Einüben im Profifußball viel Zeit verwendet wird. Neben den Einlaufbewegungen bei Eckbällen und Freistößen aus dem Halbfeld werden auch direkte Freistöße trainiert. Sinnvoll sind dabei Dummys, die die gegnerische Mauer oder auch Gegenspieler im Strafraum verkörpern und das Training wettkampfnah gestalten.

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