Macht ein Trainingslager im Amateurbereich Sinn?

Jedes Jahr liest man es wieder: Die Bayern fahren ins Wintertrainingslager nach Doha, die Borussia aus Dortmund nach Marbella, andere internationale Vereine wie Manchester United verbrachten einen Großteil ihrer Sommervorbereitung in China, während die Trainingslager der Topteams um Real Madrid oder Inter Mailand in den USA rund um den „International Champions Cup“ immer spektakulärer werden und an Popularität gewinnen. Doch dieser Artikel soll sich nicht mit den großen Fußballklubs dieser Welt und ihren Trainingslagern auseinandersetzen, sondern ein paar bzw. einige Ligen weiter unter ansetzen. Wie lässt sich ein Trainingslager im Amateurbereich umsetzen? Welche Faktoren gilt es bei der Planung und Umsetzung eines Trainingslagers zu berücksichtigen? Dies sind einige Fragen, die dieser Artikel im Sinne des Amateurfußballs beantworten soll. Bevor allerdings verschiedene Elemente der Planung und Durchführung thematisiert werden, gilt es erstmal eine ganz grundsätzliche Frage zu klären.

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Was ist überhaupt ein Trainingslager?

Wie der Name schon sagt, steht im Vordergrund eines Trainingslagers natürlich das Training. Allerdings bringt ein Trainingslager auch andere Faktoren mit, die ein „normales“ Training (2-4x die Woche) nicht erfüllt. Meist an einem anderen Ort oder sogar einem anderen Land ausgeführt, bietet sich in einem Trainingslager die Möglichkeit einer äußerst fokussierten Vorbereitung über einen Zeitraum von drei bis fünf Tagen (im Amateurbereich), verbunden mit der Chance durch Aktivitäten, die das Teambuilding fördern, eine im positiven Sinne spezielle Atmosphäre und Chemie innerhalb der Mannschaft zu erzeugen. Es sind Faktoren wie diese, die wie von selbst die nächste Frage aufwerfen.

Worin liegen die Vorteile eines Trainingslagers?

Um diese Frage beantworten zu können, sollten unbedingte zwei bereits genannte Ausdrücke erneut aufgegriffen werden. Zum einen die fokussierte Vorbereitung, zum anderen das Teambuilding.
Bleibt die Mannschaft über einen längeren Zeitraum zusammen, bietet sich natürlich die Gelegenheit, nicht nur eine Einheit pro Tag abzuhalten, sondern im Optimalfall zwei bis drei. Abgeschottet von der Heimat ist es so möglich, den Fokus enorm hoch zu halten, was ansonsten gerade im Amateurbereich immer wieder ein Problem darstellt und die Trainingsqualität schwächt. Viele Trainer im Amateurbereich erhoffen sich deshalb von einem Trainingslager nicht nur eine Steigerung der Kondition, sondern auch Verbesserungen im taktischen Bereich, sowohl in mannschaftlicher als auch in individueller Hinsicht. Zudem bietet sich im Trainingslager immer an, auch an Elementen des Spiels zu arbeiten, die vielleicht im normalen Trainingsbetrieb etwas untergehen, wie beispielsweise die Ausarbeitung von diversen Standardvarianten oder das Abwehrverhalten bei gegnerischen Standards.
Trainingslager 2
Der zweite große Bereich, den ein Trainingslager sehr gut abdeckt ist, wie bereits erwähnt, das Teambuilding. Gerade im Amateurbereich ist eine gute Teamchemie von großer Bedeutung, weil durch Zusammenhalt und Kampf viele Punkte gewonnen werden können. Auch wenn einige Amateurvereine das Glück haben, hauptsächlich auf ihre Eigengewächse bauen zu können, gibt es mittlerweile doch auch viele Vereine, die sich entweder mit Spielern von anderen Vereinen verstärken oder sich gar gezwungenermaßen auf Spielgemeinschaften mit anderen regionalen Vereinen einlassen müssen. Insbesondere für diese Vereine bietet sich in einem Trainingslager die Möglichkeit, neue Spieler zu integrieren, sich genauer kennen zu lernen als es mit zwei Einheiten und einem Spiel pro Woche möglich wäre, Grüppchenbildung zu vermeiden oder auch verschiedene Generationen, die in einer Mannschaft aufeinandertreffen können, zusammenzuführen.

All diese Bestandteile des Teambuildings werden auf verschiedene Arten bei der Planung und Umsetzung eines Trainingslagers ermöglicht. Sei es die Verteilung von organisatorischen Aufgaben auf verschiedene Schultern, der dauerhafte Aufenthalt über mehrere Tage hinweg, das Zusammensein bei Hin- und Rückfahrt, das anstrengende Training, das zusammenschweißt, die Erlebnisse, die sich im Rahmen eines Trainingslagers noch so bieten oder auch schon so etwas simples wie die Zimmerverteilung, worauf später noch genauer eingegangen wird. In all diesen Elementen eines Trainingslagers steckt das Teambuilding und kann 18 Leute erst zu einer richtigen Mannschaft werden lassen. Leitet man all diese Vorteile ab, beantwortet man zugleich mehr oder weniger bereits die nächste Frage.

Welche Mannschaften sollten ein Trainingslager durchführen?

Eben diese Vorteile würden diese Frage grundsätzlich mit „Alle“ beantworten. Keiner Mannschaft im Amateurbereich würde ein Trainingslager schaden, dies sei an dieser Stelle gesagt. Besonders empfehlenswert ist ein Trainingslager für Teams mit großen Zielen und ambitionierten Trainern, da gerade die Trainer ein hohes Maß an Arbeit in ein Trainingslager investieren. Setzt sich ein Team für die kommende Saison den Aufstieg oder den Nicht-Abstieg als Ziel, hat ein Trainingslager mit großer Wahrscheinlichkeit einen besseren Effekt als bei einem Team, das sowohl mit Auf- als auch mit Abstieg (oft ligabedingt) nichts zu tun haben will bzw. wird.

Auch bei Teams mit vielen Neuzugängen oder vielen neuen Jugendspielern sowie bei neu gegründeten Spielgemeinschaften ist ein Trainingslager mehr als sinnvoll. Dies erleichtert nicht nur dem Trainer die Aufgabe, die Spreu vom Weizen zu trennen und eine erste Elf zu finden, sondern leistet auch einen großen und sehr wichtigen Teil der Integrationsarbeit, der bereits im vorherigen Abschnitt ausführlich erläutert wurde. Das Gleiche gilt bei Teams, bei dem sich eine Grüppchenbildung herauskristallisiert. Auch hier ist ein Trainingslager sinnvoll, schließlich gewinnt und verliert man als EIN Team und nicht als zwei oder drei. Neben einem Sommertrainingslager bietet sich vor allem im Amateurbereich durch die langen Winterpausen auch die Möglichkeit für ein Wintertrainingslager. Auch hier gilt: Grundsätzlich ist ein Trainingslager im Amateurbereich immer eine tolle Sache. Besonders nahe legen könnte man ein Trainingslager im Winter Vereinen, die schon nah am Ziel (z.B. Aufstieg) sind und noch die letzten zehn oder zwanzig Prozent aus sich herausholen wollen.

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Das Gleiche gilt natürlich für Teams, die mit ihrem bisherigen Saisonverlauf überhaupt nicht zufrieden sind und vielleicht sogar gegen den Abstieg spielen. Sollte ein Verein im Winter mehrere Neuzugänge erhalten haben und der Trainer hält es für sinnvoll, diese in einem Trainingslager sowohl spielerisch als auch menschlich integrieren zu integrieren, bietet sich selbstverständlich auch hier eine optimale Gelegenheit für ein Trainingslager. Ein Trainingslager öffnet also vielen Teams eine riesige Palette an Vorteilen und Möglichkeiten. Doch widmet man sich dann der Planung, wirft sich sofort eine große Frage auf.

Wo und wie? Ortswahl – Transport – Organisation

Beschäftigen wir uns erstmal mit dem Wo. Hier gibt es extrem viele Möglichkeiten, von den günstigeren Varianten in Deutschland oder Österreich bis hin zu durchaus kostspieligen Optionen in Italien, Frankreich, der Schweiz oder gar Kroatien. Da sich so viele Orte für ein Trainingslager anbieten, sollen im Folgenden gar keine spezifischen Orte oder Ressorts vorgeschlagen, sondern eher Kriterien beschrieben werden, die die Auswahl des optimalen Ausführungsortes für ein Trainingslager vereinfachen.

Neben preislichen Faktoren, die jeder Verein für sich eingrenzen muss, die jedoch auch im Amateurbereich z.B. durch Sammeln von Sponsorengeldern oder anderen Zuschüssen gemindert werden können, gilt es natürlich auch zeitliche Faktoren zu berücksichtigen. Dauert ein Trainingslager nur ein Wochenende, ist eine reine Fahrtzeit von mehrehren Stunden mehr als unvorteilhaft. Dabei geht nicht nur einiges der knappen Zeit verloren, sondern auch viel Energie, die man besser ins Training investiert hätte.

Neben diesen grundlegenden Elementen, die es bei der Planung eines Trainingslagers zu bedenken gilt, stoßen auch weitere Faktoren, beginnend bei der Unterkunft, auf. Hier muss definitiv kein Fünf-Sterne-Hotel her, eine Unterkunft oder Jugendherberge mit Halb- oder Vollpension (je nach Preis) reicht vollkommen, da ohnehin nicht allzu viel Zeit auf den Zimmern verbracht werden soll. Im Optimalfall regelt man auch die Getränkeversorgung für die Trainingseinheiten oder Ausflüge mit der Unterkunft, dies erspart Platz beim Transport. Weiterhin sollte natürlich ein Sportplatz in der näheren Umgebung liegen, der zu Fuß erreichbar ist und in gutem Zustand sein sollte. Neben einem passablen Fußballplatz sind in einem Trainingslager andere Möglichkeiten der sportlichen Betätigung wie Tischtennisplatten, Basketball- oder Volleyballfelder oder auch Schwimmmöglichkeiten beliebte Bestandteile eines Trainingslagers, die zur aktiven Regenration beitragen und zudem einen hohen Unterhaltungs- und Teambuildingwert besitzen.

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Auch wenn es viele Spieler nicht gerne hören, so gehören zu einem Amateurtrainingslager auch passende Laufstrecken durch Dorf/Stadt und Wald. Oftmals sind an bekannten Orten für Trainingslager solche Strecken bereits ausgezeichnet oder man kann sie an der ortskundigen Rezeption erfragen. Doch nicht nur sportliche Faktoren sollten Beachtung bei der Planung finden, sondern auch die Gestaltung der Abendplanung oder die Organisation von Ausflügen. Hierbei sollten sich in der näheren Gegend schon Restaurants, Bars/Discos, Bowlingbahnen oder ähnliches finden, um auch Abseits von Unterkunft und Trainingsplatz für Unterhaltung sorgen zu können.

Doch bevor man all diese Gelegenheiten in Anspruch nehmen kann, muss man natürlich erst mal an den Ort des Trainingslagers gelangen. Hier steckt für viele Teams schon der erste Stolperstein, wobei sich die Frage des Transports relativ schnell klären lässt.

Je nach Anzahl der Teilnehmer am Trainingslager bieten sich verschiedene Möglichkeiten des Transports. Zum einen kann ein Bus inkl. Fahrer/in gemietet werden, zur etwas billigeren Variante gehört die Ausleihe von mehreren Sprintern, die von den Spielern selbst gefahTrainingslagerren werden können und auch bei Ausflügen während des Trainingslagers sehr praktisch sind. Bei weiter entfernten Zielen oder einem längeren Aufenthalt sollte man durchaus auch Überlegungen hinsichtlich eines Fluges anstellen.

Ist die Frage des Transports geklärt, beginnt die nächste Phase der Organisation eines Trainingslagers, in der vor allem der Trainer gefragt ist.

Wie sollte ein Trainingslager aufgebaut sein?

Der Aufbau eines Trainingslagers ist grundsätzlich jedem Trainer selbst überlassen und kann sehr variabel gestaltet werden. Dinge, die es unbedingt zu beachten gilt, sind kaum vorhanden, da ein Trainingslager auch kürzere Pausen zwischen den Einheiten haben darf. Die Meinung vieler ist jedoch, dass nach Ankunft und vor Abfahrt etwas Luft für die Spieler und Trainer sein sollte, um sich einzurichten bzw. um zu packen und um Hektik zu verhindern. Des Weiteren sollte ein Trainingslager, gerade im Amateurbereich nicht nur aus Training und aktiver Regeneration bestehen, sondern auch genügend Zeit für Unterhaltung oder Abenteuer (Klettern, Rafting, etc.) haben. Auf der Seite des Deutschen Fußball Bundes (DFB) wird sogar ein Muster für ein dreitägiges Trainingslager angeboten. Auch hier wird genügend Zeit für das Einrichten, für Pausen nach den Mahlzeiten oder Trainingseinheiten, sowie für Abendunterhaltung oder kulturelle Programme freigehalten.

Gerade weil der Aufbau eines Trainingslagers so flexibel gestaltet werden kann, stellen sich viele Trainer die gleiche Frage.

Inwiefern sollten Freizeit und insbesondere das Teambuilding berücksichtigt werden?

Wie aus dem Artikel bereits relativ deutlich hervorgehen sollte, ist gerade das Teambuilding einer der, wenn nicht sogar der wichtigste Faktor eines Trainingslagers im Amateurbereich. Daher lässt sich diese Frage auch relativ einfach beantworten. Die Freizeit der Spieler sowie die Aktivitäten rund um das Teambuilding sollten eine große Rolle spielen. Natürlich orientiert sich der Aufbau des Trainingslagers in erster Linie an den Trainingseinheiten, trotzdem sollte den Spielern die Möglichkeit gegeben werden, sich auf dem Hotelgelände frei bewegen zu können. Teambuildingmaßnahmen ergeben sich oft ganz von selbst (z.B. spontanes Volleyballturnier) oder entwickeln sich im Laufe der gemeinsamen Abendplanung (z.B. Disco nach gemeinsamen Essen). Zerlegt man das Trainingslager in die drei Faktoren „Training“, „Teambuilding“ und „Freizeit“ könnte eine Verteilung im Amateurbereich z.B. so entfallen, dass das Training etwas weniger Zeit beansprucht als die Teambuildingmaßnahmen, jedoch mehr als die Freizeit, die man den Spielern zur Regeneration oder Ähnlichem zuspricht.

Eine Frage, die sich auch auf das Teambuilding bezieht und der man durchaus Bedeutung schenken sollte, wurde bereits im Artikel erwähnt.

Worauf sollte bei der Zimmerverteilung geachtet werden?

Bei dieser Frage hat jeder Trainer die Wahl. Lässt man den Spielern freie Wahl oder teilt man den Spielern selber die Zimmer zu? Oftmals präferiert wird dabei Variante zwei. Dies hat auch seine Gründe, denn diese Variante öffnet dem Trainer einige Möglichkeiten zum Wohle der Mannschaft. Mischt man die Mannschaft bei der Zimmerverteilung ordentlich durch und entreißt die Spieler damit aus dem gewohnten Fußballalltag, stärkt dies im Optimalfall die Integration von neuen Spielern oder das Verständnis von Spielern, die bisher vielleicht noch nicht so auf einen gemeinsamen Nenner gekommen sind. Mit einer simplen Verteilung der Spieler auf Zimmer kann man bestehende Grüppchen mal etwas auseinanderziehen sowie junge und ältere Spieler genauso zusammenbringen, wie den Neuzugang mit der noch spielenden Vereinslegende.

Doch nun genug zum Aufbau des Trainingslagers und der Umsetzung von Teambuildingmaßnahmen. Eine Frage, die auch im Amateurfußball zumindest erwähnt werden sollte, betrifft einen Teil der leider ebenfalls zum Sport gehört.

Wie weitreichend sollte medizinische Versorgung vorhanden sein?

Für alle Vereinsvorstände und Kassiere, die diesen Artikel lesen und schon Angst vor einer hohen Rechnung haben, kann Entwarnung gegeben werden. Natürlich muss man nicht extra für das Trainingslager einen Physiotherapeuten oder Sportmediziner engagieren. Ein gut ausgestatter Medizinkoffer inklusive verschiedener Gele (entzündungshemmend, schwellungslindernd etc.), Tapes und Verbänden, Salben (Wärmesalbe, etc.), Magnesium und anderen handelsüblichen Dingen, die im Ligaalltag ebenfalls hilfreich sind, sollte in Ergänzung zum allseits bekannten Eiskoffer die meisten Wehwechen des Amateurfußballers lindern können.

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Last but not least: Die Checkliste

Falls dieser Artikel euch mit zu vielen Informationen überrumpelt hat oder Ihr einfach gerne nur die ultimative Kurzform lest, werden die wichtigsten Punkte bei der Planung und Umsetzung eines Trainingslagers im Folgenden nochmal zusammengefasst.

  • Die Vorteile: Teambuilding und Integration, fokussiertes Training, neue Erfahrungswerte
  • besonders empfehlenswert für Teams mit: klaren Zielen, vielen Neuzugängen, verbesserungswürdiger Teamchemie
  • Wichtig bei der Ortswahl: guter Platz in der Nähe, weitere Sport- und Freizeitmöglichkeiten, Laufstrecken, Möglichkeiten zur Abendgestaltung
  • Transport: Bus und Sprinter eignen sich sehr gut
  • Aufbau: sehr flexibel gestaltbar, Hektik vermeiden, ausreichend Training und Teambuildingmaßnahmen
  • auch Freizeit der Spieler nicht vollkommen vernachlässigen
  • Zimmerverteilung nach Vorgabe mit Vorgaben hinsichtlich des Teambuildings
  • medizinische Versorgung: gut ausgestatteter Medizinkoffer und Eiskoffer ausreichend

Wir hoffen, wir konnten Euch mit ausreichend Informationen zur Planung und Durchführung eines Trainingslagers im Amateurfußball versorgen! Wie die Intention des Textes schon deutlich hervorhebt, lässt sich die Frage „Macht ein Trainingslager im Amateurbereich Sinn?“ durchaus mit einem klaren „JA“ beantworten.
In diesem Sinne, viel Spaß und Erfolg in Eurem nächsten Trainingslager!

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