Christian Streich hält den Druck hoch

Der SC Freiburg bestritt bereits am Freitagabend sein Zweitligaspiel, sodass am Samstagmorgen wieder trainiert werden konnte. Anwesend waren neben den Torhütern Patrick Klandt und Niklas Fuhry sechs weitere Spieler, die am Vortag gar nicht oder nur kurz zum Einsatz kamen. Außerdem scheint Christian Günther seinen Muskelfaserriss auskuriert zu haben, er trainierte mit Florian Kath bei Athletik-Trainer Simon Ickert.

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Rondo zum Beginn

Nach dem Warmlaufen wurde in einem 8m x 8m großem Feld 5-gegen-2 gespielt, wobei sich ein Spieler als zusätzliche Anspielstation in der Mitte des Feldes zwischen den zwei Abwehrspielern bewegte. Bei Ballgewinn durch die Verteidiger mussten die letzten beiden Spieler, welche den Ball hatten, in die Mitte gehe.

So wurden immer beide Verteidiger ausgetauscht. Anfangs wurde mit zwei Kontakten gespielt, doch schon nach kurzer Zeit reduzierte Co-Trainer Lars Voßler, der ebenfalls mitspielte, auf direktes Passspiel.



Dies hatte zur Folge, dass es mehr Ballgewinne gab, der Druck auf den Ballführenden wurde erhöht und es erforderte einiges an Reaktionsschnelligkeit, um sich aus der jeweiligen Situation zu befreien. Christian Streich griff dabei immer wieder ins Spiel ein und gab vor allem den unerfahrenen Lukas Hufnagel und Fabian Schleusener hilfreiche Tipps.

Besonderes Augenmerk legte der Cheftrainer dabei auf das Defensivverhalten. Sie sollten nicht zu übermotiviert in die Zweikämpfe gehen und die Passwege besser zustellen, um dann den entscheidenden Schritt zum Ball machen zu können.

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5-gegen-2 in mehreren Feldern

Das 5-gegen-2 wurde nun in einem anderen Kontext weitergeführt. Das jeweilige Spielfeld wurde kleiner, es gab keinen Spieler mehr in der Mitte und es gab insgesamt vier verschiedene Spielfelder:


Es wurde im roten Feld gestartet, wo die ballführende Mannschaft zehn Pässe spielen musste, schaffte sie dies, ging es ins nächste Feld. Die Kontaktbegrenzung wurde aufgehoben, es wurde trotzdem die meiste Zeit direkt gespielt, zur Not mit zwei Kontakten. Die Größe des Feldes ließ nur sehr kurze Ballbesitzzeiten zu.




Nachdem alle Felder bespielt wurden ging es wieder von vorne los. Diesmal wurden lediglich sechs Kontakte benötigt, um ins nächste Feld zu wechseln. Diesmal war der Übergang aber fließend und die Spieler konnten selbst entscheiden, in welches Feld sie wechseln.



Torabschlüsse und Abschlussspiel

Nach 45 Minuten durften die Torhüter zur Mannschaft stoßen. Es wurde in einem strafraumgroßen Feld gespielt. Jeweils zwei Spieler bildeten eine Mannschaft. Ihre Gegner waren die Torhüter. Diese warfen den Ball immer abwechselnd auf einen Stürmer, der den Ball für seinen Teamkollegen ablegen sollte, damit jener direkt den Abschluss suchen konnte. Jedes Team bekam zehn Bälle hintereinander zugeworfen und nach drei Durchgängen wurde abgerechnet.




Den Abschluss des Trainings bildete ein einfaches Spiel 3-gegen-3 innerhalb des Strafraums. Es gab keine Kontaktbegrenzung, durch die Größe des Feldes wurden jedoch nur sehr wenige Kontakte zugelassen. Es zeigte sich, dass das Spiel besonders aus Torabschlüssen bestand. Kleine Fehler in der Defensive wurden sofort bestraft. Nach vier jeweils 2-minütigen Durchgängen schickte Christian Streich seine Spieler ins Wochenende.

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Autor: Lars Petersson

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