Nach dem deutlichen 6:0-Heimsieg im DFB-Pokal gegen Ingolstadt vom Vortag bat Trainer Jupp Heynckes nur die Akteure auf den Trainingsplatz, die gegen den FCI nicht (oder nur wenig) spielen durften. Doch da der Rekordmeister nach ausgiebiger Rotation gegen den Zweitligisten lediglich mit der zweiten Garde aufgelaufen war, bekamen die vielen Zuschauer an der Säbener Straße 51 nicht die Reservespieler, sondern die ganz großen Namen zu sehen. Darunter auch Nationalspieler Holger Badstuber, der viele anwesende Fans vor große farbliche Fragen stellte. Denn der Innenverteidiger lief mit einer blauen Thermounterwäsche unter seiner Trainingshose auf, die immer wieder hervor blitzte. Dabei gilt Blau als die Farbe der Sechziger, die spätestens seit dem Farbbeutelanschlag vom 26.3.2011 auf dem Bayerntrainingsgelände keine Freude mehr hervorruft.
Bastian Schweinsteiger wieder im Training
Die geschonten Leistungsträger mussten somit im kalten Münchner Herbstwetter ran, während die am Vorabend eingesetzten Spieler gesondert regenerieren durften. Nach auskuriertem Infekt gesellte sich auch Bastian Schweinsteiger wieder zum Mannschaftstraining und komplettierte damit das achtköpfige Team, welches von Heynckes und Co-Trainer Peter Hermann lautstark instruiert wurde. Trotz der geringen Besetzung achtete der Trainerstab auf intensive und abwechslungsreiche Belastungsphasen, die immer wieder von kurzen Pausen umrahmt wurden.
Passfolgen mit Kreuzen
Zu Beginn standen kurze Passkombinationen im Vordergrund, die mittels eines Rundbetriebs gewährleistet wurden.
Hierbei starteten immer zwei Spieler parallel vom unteren Bildrand, einer der Beiden führt hierbei einen Ball und spielt den näheren der stationären Spieler an. Die zwei festen Akteure, die in der Spielfeldmitte hintereinander postiert wurden, ließen den zugespielten Ball immer wieder diagonal auf den jeweils anderen Startspieler klatschen. Anschließend wurde das Leder per Druckpass auf das vordere Duo weitergeleitet, welches sich mit Ball wieder hinten anstellte. Nach wenigen Durchgängen stellte das Trainergespann jedoch um und lies das zuletzt angespielte Duo (im Bildrand oben) das Spiel umdrehen. Das bedeutet, dass die Spielrichtung nun mit demselben Ablauf von oben nach unten verlief und sich die zwei stationären Akteure schlicht umdrehen mussten. In einer weiteren Variante mussten die Spieler nun nach jedem Zuspiel gegenseitig die Laufwege kreuzen.
Spiel 3 gegen 3
Anschließend wurde ausgiebig auf kleinem Raum (ca. 10x10m) 3 gegen 3 mit zwei „Freien“ gespielt. Die „Freien“ konnten von beiden Teams angespielt werden und mussten somit keine Defensivarbeit verrichten. Heynckes wechselte hier sehr schnell durch, so dass immer wieder andere kleine Mannschaften zustande kamen. Eine Besonderheit stellte auch die räumliche Anordnung der beiden „Freien“ dar, denn dieses Duo wurde immer mit einem zentralen und einem Außenbahnenspieler besetzt. Ein solches Duo bildeten beispielsweise Bastian Schweinsteiger und Philipp Lahm – Schweinsteiger wurde angewiesen möglichst seiner Spielposition gemäß sich im Zentrum des Geschehens anzubieten, während Lahm stets auf den Außenlinien Anspielpositionen kreierte.
Flankenspiel mit Torabschluß
Das soeben eingeübte Kurzpassspiel wurden im Anschluss wieder aufgebrochen und Wert auf präzise Flankenkombinationen gelegt, dies wurde mittels einer Spielform auf doppelter Strafraumgröße umgesetzt. Neben den Seitenauslinien wurden kleine Randstreifen markiert, in denen jeweils zwei Flügelspieler postiert wurden. Diese legten sich die Kugel gegenseitig kurz vor und versuchten die im Zentrum befindlichen Angreifer per Hereingabe zu bedienen, während die beiden Defensivakteure (Daniel van Buyten und Holger Badstuber) und der Torwart (Manuel Neuer) dies zu verhindern versuchten.
Positionsspezifische Passkombinationen mit Torabschluß
Auch diese Flankenforcierende Spielform wurde bereits nach weniger Zeit wieder aufgegeben um am Torabschluss nach Zuspiel aus der Tiefe zu arbeiten. Heynckes lies somit keinerlei Langeweile aufkommen und setzte den FCB-Profis immer wieder neue Situationen vor.
Um die spielnahe Umsetzung zu verstärken stellten die Übungsleiter hierbei erneut mögliche Abläufe im Spiel dar. Aus zentraler Position wird der Ball auf einen diagonal davor postierten Vordermann gespielt – dieser löst sich seitlich von seiner Stangenmarkierung, dreht mit der Ballannahme auf und spielt das Leder erneut diagonal auf den Stürmer, der sich ca. 16m vor dem Tor ebenfalls seitlich von seiner Markierung löst und den Abschluss sucht. Jeder läuft seinem Anspiel nach, die nächste Aktion startet auf die andere Seite. Als erste Variante eröffnete das Trainerteam dem Stürmer die Möglichkeit nach dem seitlichen Angebot zu kreuzen, somit im Rücken der Markierung durchzustarten und per Steilpass bedient zu werden.
In der letzten Variante sollte sich der Stürmer in den Raum Richtung Tor lösen und mittels eines diagonalen Flugballs angespielt werden.
Frank Ribéry und Takashi Usami duellieren sich
Anschließend marschierte der Bayerntross erneut auf das Spielfeld mit doppelter Strafraumgröße und gestaltete ein kurzes Abschlussspiel. Kurz vor Schluss durften die Spieler dann noch aus 15-20m ruhende Bälle auf das Gehäuse von Neuer schießen. Hierbei tat sich insbesondere Frank Ribéry hervor, der sich mit Takashi Usami eine kleine Fehde lieferte.
Allerdings gestaltete sich dieses Duell sehr einseitig, denn während Ribery einen Ball nach dem anderen traumwandlerisch sicher verwandelte, brachte der Japaner kaum eine Kugel im Kasten unter. Nach jedem Treffer verpasste Ribéry dem Youngster eine ordentliche „Kopfwäsche“, indem er ihm mehrmals spielerisch auf den Kopf schlug und somit die Haarpracht von Usami durcheinander wirbelte. Dieser gab jedoch nicht auf und forderte den Franzosen immer wieder heraus, so dass sich dieses Spiel zur Belustigung der Zuschauer mehrmals wiederholte.
Ausgerechnet Manchester City, der von Scheichs finanzierte Club, hat dem Erzrivalen Manchester United die höchste Heimniederlage in dessen Geschichte in der Premier League zugefügt. Die Wachablösung in England scheint vollzogen, doch in Europa muss sich der Club um vieles mehr sorgen als nur um die aktuellen sportlichen Probleme in der Champions League.
Aus rein sportlicher Sicht hätte es für Manchester United, genannt ManU, kaum besser laufen können. Beseelt gingen die 75.000 Fans, sofern sie Anhänger der „Red Devils“ waren, um kurz nach halb vier an diesem Wochenende nach Hause. Sie hatten ein rassiges Stadtderby gesehen, Wayne Rooney hatte es mit seinem Treffer 13 Minuten vor Schluss entschieden. Von den letzten sechs Stadtduellen hatte ManU nun fünf gewonnen, eines endete 0:0.
Diese Bilanz ist nun Geschichte, weil die „Citizens“ am 23.10.2011 mal wieder in Old Trafford gewannen, und wenn es ganz schlecht läuft für ManU, dann wird sich bald niemand mehr daran erinnern, dass einst die Roten die vorherrschende Macht waren in der Universitätsstadt. 1:6 hieß es nach 90 grausamen Minuten für die ManU-Fans, die Hohn und Spott über sich ergehen lassen mussten; zwei Mal hatte Balotelli getroffen, zwei Mal Edin Dzeko und je einen Treffer steuerten David Silva und Sergio Aguero bei. Zehn Minuten vor dem Ende hatte Darren Fletcher für die nach einer Roten Karte gegen Jonathan Evans eine Halbzeit in Unterzahl agierenden Gastgeber mit dem 1:3 noch einmal Hoffnungen beim Anhang von United geweckt, die allerdings regelrecht zerschmettert wurden.
Nach und nach mit Stars aufgefüllt
Vielleicht wäre die Höhe dieses Sieges für Man City gar nicht das Problem für United, müssten sie in Old Trafford nicht befürchten, dass da in Manchester gerade ein Machtwechsel vollzogen werden könnte, ein Machtwechsel von Rot zu Himmelblau. Es wäre gleichzeitig ein Machtwechsel für den englischen Clubfußball, weil United vier der letzten fünf Titel geholt hat, nur einmal, 2009/10, waren die „Blues“ vom FC Chelsea am Ende die Nase vorn – um genau einen Punkt. Man City hingegen belegte 2006/07 Platz 14, das Jahr darauf Platz neun, dann Rang zehn, in Chelseas Meisterjahr dann Platz fünf und vergangene Saison schließlich Rang drei, mit neun Punkten Rückstand auf den Meister und Erzrivalen.
Von diesen Tabellenplatzierungen lässt sich auch ableiten, dass auf der hellblauen Seite Manchesters in den vergangenen Jahren etwas passiert sein muss, und wer sich nur hin und wieder ein wenig mit dem englischen Clubfußball befasst, weiß natürlich, was gemeint ist. 2008 nämlich hat ein Investmentunternehmen aus Abu Dhabi den Verein, der 1880 gegründet wurde, für etwa 185 Millionen Euro gekauft, und weil reiche Scheichs derlei Dinge selten aus purer Freude machen, sondern Erträge sehen wollen, haben sie den Club nach und nach mit Stars aufgefüllt. 2008 kamen Vincent Kompany und Pablo Zabaleta, 2009 Kolo Touré, Nigel de Jong, Carlos Tevez und Gareth Barry, 2010 transferierten die Emire Yaya Touré, David Silva, James Milner und Mario Balotelli zu Man City, und 2011 schließlich landeten Gaël Clichy, Owen Hargreaves, Sergio Agüero und Edin Džeko in der mittelenglischen Industriestadt. Jetzt, nach dem neunten Spieltag, liegen die Citizens mit acht Siegen und einem Unentschieden bereits fünf Punkte vor dem Stadtrivalen ManU und sechs Punkte vor den weiteren Verfolgern aus Chelsea und Newcastle. Man City weist dazu ein beinahe unglaubliches Torverhältnis von 33:7 auf. Wenn City einmal Meister werden sollte, werden die Scheichs ihre Strategie bestätigt sehen – und neue Millionen nachlegen. Dazu dürften bei einer halbwegs stetigen Entwicklung in den kommenden Jahren wohl regelmäßig die Gelder aus der Champions League kommen und den City-Supportern neue Stars bescheren.
Es droht eine schwierige Gratwanderung
Doch werden die Investoren vorsichtig sein müssen, schließlich gilt seit dem Sommer UEFA-weit das so genannte Financial Fairplay, demzufolge Clubeigner die Verluste, die ein Verein erwirtschaftet, nicht länger abfangen dürfen; bei Man City waren das in der Spielzeit 2010/11 noch 150 Millionen Euro. In drei Stufen sieht der Plan der UEFA nun vor, dass dieser Betrag auf null Euro gesenkt wird, übergangsweise sind vorerst noch 45 Millionen erlaubt. In wenigen Jahren jedoch werden ausgeglichene Bilanzen die wichtigste Zugangsvoraussetzung für die Teilnahme am Europacup sein. Andernfalls droht der Ausschluss aus dem jeweiligen Wettbewerb.
Man City muss genau diese Missstände nun in den Griff bekommen. Das könnte eine schwierige Gratwanderung werden, denn die Fans haben sich schon daran gewöhnt, dass jedes Jahr ein paar Superstars in Manchester anheuern. Das kostet erstens in den meisten Fällen eine horrende Ablöse, allein für Edin Dzeko waren es wohl an die 35 Millionen Euro, und zweitens sind die Emire bereit, ihren Spielern wahnsinnige Gagen zu überweisen. Dabei geht es um so viel Geld, das der Verein mittels Zuschauereinnahmen, TV-Geldern, Einnahmen aus der Champions League oder Transfers nie allein erzielen könnte – also müssen vorerst die reichen Herren aus Abu Dhabi aushelfen. Dagegen sind die sportlichen Probleme von Man City in der Champions League aktuell recht unbedeutend: Nach drei Spielen stehen erst vier Punkte auf der Haben-Seite, die Citizens belegen nur Platz drei in der Gruppentabelle. Dummerweise muss Man City aber noch auswärts bei Bayern und in Neapel antreten. Es ist gut möglich, dass der Club den Einzug ins Achtelfinale nicht schafft und die dort zu verdienenden Millionen nicht einnehmen wird. Da müssten also wohl wieder einmal die gut betuchten Herren vom Persischen Golf einspringen.
Von den Punkten her das viertbeste Team der laufenden Saison, hat der VfB Stuttgart auch über das ganze Jahr gesehen die viertmeisten Punkte aller Mannschaften geholt. Spielerisch überzeugen die Schwaben bis jetzt selten, doch Bruno Labbadia hat der Mannschaft Sicherheit zurückgegeben.
Ein Traum für einen Angreifer war das. Etwa zehn Meter vor dem Tor kam Gylfi Thor Sigurdsson freistehend zum Schuss, die Fans in der Mercedes-Benz-Arena hatte schon das nackte Grauen erfasst, weil die Situation todsicher das 0:1 gegen den VfB und für Hoffenheim bedeuten würde. 30 Minuten waren bis dahin gespielt, die Stuttgarter würden den siebten Gegentreffer in der laufenden Saison hinnehmen müssen. Dann schoss Sigurdsson, der Isländer, etwa 15 Meter am Kasten von Sven Ulreich vorbei, der VfB gewann das Spiel etwas glücklich mit 2:0 und hat sich nach neun Spielen erst sechs Gegentore eingefangen. Nach dem FC Bayern und zusammen mit Borussia Mönchengladbach der zweitbeste Wert der Bundesliga.
Die Stabilisierung der Defensive ist mit der wichtigste Grund, weswegen der VfB hinter Bayern, Gladbach und Dortmund derzeit Vierter ist. Labbadia hat es geschafft, dass die Viererkette keine groben Patzer mehr macht wie in der vergangenen Saison. Zurückzuführen ist das auf mehrere Faktoren: Maza, der Neuzugang vom PSV Eindhoven, steht hinten bombensicher und glänzt auch durch weitsichtige Spieleröffnung. Das verleiht auch seinem Nebenmann, dem zweiten Innenverteidiger Serdar Tasci, die längst verloren geglaubte Souveränität (auch wenn Tasci im Spiel gegen Hoffenheim einen mächtigen Bock geschossen hat – diese Leichtsinnsfehler wird er wohl nie zu 100 Prozent abstellen). Auf links haben zunächst Cristian Molinaro und in den letzten Spielen Arthur Boka ordentlich verteidigt und auch nach vorn Bewegung ins Spiel gebracht, und auf der rechten Abwehrseite befindet sich Khalid Boulahrouz derzeit wohl in der Form seines Lebens.
Hinten sicher und vorn schwer auszurechnen
Das alles würde vielleicht gar nicht so besonders viel nützen, würde auf der Position des Sechsers mit William Kvist nicht ein Spieler seinen Dienst verrichten, der so effizient ist, wie der Däne es nun mal ist. Kvist sieht die Löcher im eigenen Defensivverbund, und zwar lang, bevor sie entstehen – dann hilft ihm sein Stellungsspiel, den Passweg des Gegners zuzustellen und seinerseits den Ball im Umschaltspiel zügig nach vorn zu bringen. Das geht meist über Tamas Hajnal, der allerdings ein wenig auf der Suche nach seiner Form ist und, vor der Verletzung des Serben Zdravko Kuzmanovic, nicht oft zum Einsatz kam. Kuzmanovic indes war bis zum siebten Spieltag in solch guter Form, dass es ein wenig verwundert, dass der VfB auch ohne ihn danach beide Spiele gewinnen konnte. Doch bei all jenen Akteuren, die hier genannt wurden, darf einer nicht vergessen werden: Torhüter Sven Ulreich. Schon in der Rückrunde 2010/11 hat er maßgeblich dazu beigetragen, dass der VfB letztlich doch die Klasse halten konnte. Und Ulreich hat sich weiter stabilisiert, wird seltsamerweise in Stuttgart aber von Medien und Teilen des Publikums zu Unrecht in Frage gestellt.
Nun ist eine sichere Defensive allein aber noch Garant dafür, dass der VfB dort steht, wo er steht. 14 Tore in neun Spielen sind zwar nicht überragend, aber ganz in Ordnung, vor allem wenn die Defensive nicht wackelt. Hinter den Bayern hat der VfB zusammen mit Borussia Dortmund die beste Tordifferenz nach neun Spieltagen. Großes Plus der Schwaben: Sie sind vorne drin sehr schwer auszurechnen, was sich allein schon an der Verteilung der Tore zeigt. Vier Tore von Martin Harnik, je drei von Cacau und Shinji Okazaki, jeweils ein Tor erzielen konnten Khalid Boulahrouz, Serdar Tasci, Zdravko Kuzmanovic und Pawel Pogrebnyak. Sieben Schützen bei 14 Treffern, für den Gegner ist das unberechenbar.
Der VfB ist taktisch flexibel
Das größte Verdienst von Bruno Labbadia aber dürfte sein, dass die Mannschaft taktisch inzwischen sehr variabel ist. Zu Beginn der Saison ließ der Coach ein 4-2-3-1 spielen und hatte damit Erfolg. Jetzt stellte er, zunächst in Kaiserslautern und dann gegen Hoffenheim, auf ein 4-4-2 um – und fuhr damit sechs Punkte und 4:0 Tore ein. In diesem System waren gegen die Badener aus Hoffenheim fünf Spieler offensiv ausgerichtet: Cacau, Pogrebnyak, Okazaki, Harnik und Hajnal, wobei der Ungar sich die Bälle oft tief in der eigenen Hälfte abholte – bevor es überfallartig nach vorn ging. Durch Hajnals Geschick, sich recht unauffällig tiefer zu stellen, hatten die Stuttgarter spätestens in der zweiten Halbzeit die entscheidenden Überzahlsituationen im defensiven Mittelfeld, was zur Folge hatte, dass die Räume für die Hoffenheimer viel zu eng wurden.
Wenn die Stuttgarter Spieler sich nun auch noch davon überzeugen lassen, dass sie schwer zu schlagen sind (und das sind sie), dann wird der VfB, wie man es von ihm eigentlich gewohnt ist, auch spielerisch bald wieder glänzen können. Die Ansätze dazu sind da, was man besonders bei den Spielen gegen Schalke und Hannover – jeweils 3:0 – schon gut beobachten konnte. Doch die Überzeugung wird nur dann greifen, wenn sie in Stuttgart nicht gleich nach den ersten Rückschlägen ungeduldig werden. Doch sind Publikum und Medienlandschaft in der Schwabenmetropole genau dafür bekannt – für ihre Ungeduld mit dem VfB Stuttgart.
In der Bundesligasaison 2011/2012 wird es wieder spannend: Neue Fußballschuhmodelle der Marken Nike und Adidas haben bereits Fußballstars wie Michael Ballack und Christiano Ronaldo begeistert.
Bequeme und komfortable Nike Mercurial Fußballschuhe 2011/2012 gibt es in den verschiedensten Modellen. Die Auswahl ist riesig, so dass wohl jeder Fußballspieler das für sich passende Modell finden wird. Von Mercurial Vapor, über Mercurial Victory bis hin zu Mercurial Glide und Mercurial Miracle ist alles dabei.
Ihr wollt etwas ganz Besonderes? Die Mercurial Fußballschuhe von Nike zeichnen sich vor allem durch ihr federleichtes Gewicht aus. Mit nur 230 Gramm sind sie sehr leicht zu tragen und machen das Spiel mit dem Ball zu einem ganz besonderen Erlebnis. Leichte Schuhe sind auf dem Fußballplatz von Vorteil, da sie besonders Stürmer keine unnötige Muskelkraft kosten. Der Spieler wird durch das leichte Schuhwerk während des Spiels in keinster Weise eingeschränkt, weshalb auch ein schneller Sprint kein Problem darstellt.
Druckstellen waren gestern. Nike Mercurial Fußballschuhe gewährleisten dem Sportler optimalen Halt und garantieren auch nach dem Spiel einen bequemen Sitz. Aber nicht nur große Berühmtheiten erfreuen sich an den neuen Fußballschuhmodellen. Auch im Freizeitsport sind die Schuhe die perfekten Begleiter.
Während Michael Ballack und Christiano Ronaldo bei Ihren Fußballspielen auf die Mercurial Vapor Superfly schwören, sind andere Fußballstars auf den Geschmack der neuen Modelle von Adidas gekommen. Das Angebot der Adidas Fußballschuhe neu 2011/2012 ist groß und vor allem vielfältig. Neben Funktionalität setzt Adidas auch auf den modischen Aspekt. Die neuen Sonderfarben in Neon und Lila machen das Spiel noch bunter.
Die neuen Adidas adiZero F50 Sprintskin sind jetzt noch leichter. Dank des Synthetischen Materials geben sie eine noch bessere Performance ab als die Lederversion. Mit nur 165 Gramm sind diese Fußballschuhe ultraleicht und bieten so eine perfektes Spiel beim Highspeed Fußball.
Nach der langen Länderspielpause konnte Jupp Heynckes alle Nationalspieler gesund wieder zurück begrüßen. Bei wolkenverhangenem Himmel durften die Profis, die am Vortag noch mit ihren Auswahlmannschaften aktiv waren, regenerativ auf dem Nebenplatz arbeiten – währenddessen wurden die restlichen Akteure mit einigen Nachwuchsspielern auf den Haupttrainingsplatz gebeten.
Einen neuen Modetrend präsentierte dabei der dick eingepackte Bastian Schweinsteiger. Während einige seiner Kollegen noch fast in sommerlicher Montur aufliefen, präsentierte sich der 27-Jährige in dicken Winterklamotten mit interessanter gelb-roter Bommelmütze.
Passkombinationen unter der Zielsetzung scharf und präzise
Nach einem leicht dosierten Aufwärmprogramm begann die FCB-Truppe schließlich mit schlichten diagonalen Passkombinationen. Hierbei wurde von Heynckes und Herrmann ausdrücklich Wert auf scharfe und präzise Druckpässe in einer spielnahnen Umsetzung gelegt. Aus einer ruhenden Position (beispielsweise IV) wird das Leder zuerst in eine zentrale Position gespielt (beispielsweise Sechser). Dieser dreht mit der Ballannahme auf und leitet die Kugel auf einen stationären Stürmer weiter, der als Wandspieler dient und den Ball nach einer kurzen Auftaktbewegung klatschen lässt (fast durchgängig nahm Nils Petersen diese Rolle ein). Der nachrückende Sechser spielt den Ball schließlich weiter in die Tiefe (beispielsweise offensiver Flügelspieler), der die Kugel in die Gegenrichtung mitnimmt und nochmals mit einem Partner (beispielsweise Außenverteidiger) einen Doppelpass spielt. Jeder Akteur außer dem stationären Stürmer (in der Grafik rot) läuft seinem Anspiel nach, so dass ein konstanter Bewegungsfluss sichergestellt ist. Die rechte und linke Diagonale wechseln sich hierbei konstant ab.
In der ersten Variante wird der entgegenkommende Sechser vom IV sofort überspielt. Alle weiteren Pass- und Laufwege bleiben identisch. Schließlich führte das Trainerteam noch eine intensivere Möglichkeit ein. Der Sechser wird weiterhin überspielt, der Stürmer lässt den Ball kurz klatschen. Der zentrale Spieler rückt nach und spielt nun einen einfachen Doppelpass mit dem offensiven Flügelspieler und gibt den Rückpass direkt auf den Außenverteidiger weiter. Dieser spielt zurück auf den Flügelspieler, startet in die Tiefe und bekommt von diesem den Ball nochmals per Gassenpass.
4 gegen 4 auf 2 Feldern mit Anspielmöglichkeiten auf der Außenlinien
Damit schloss Heynckes die Aufwärmphase ab und begann den Hauptteil mit einer Spielform, bei der zwei Teams jeweils gegeneinander auf „Ballhalten“ spielten. Hierbei unterteilte der Trainer die Mannschaft in zwei Teile, so dass sehr gut zwei homogene Spielgruppen gebildet wurden. Dies stellt den großen Vorteil dieser Übung dar, da Leistungsdifferenzierungen vorgenommen werden können und somit der individuelle Lernerfolg für jede Gruppe gesteigert werden kann. Demnach spielt jeweils eine Seite vier gegen vier auf Ballhalten. In der Mitte und auf den beiden Positionen der Grundlinie stehen zusätzliche neutrale Anspielestationen, die von beiden Teams bedient werden können. Nach einer gewissen Belastungsphase wies Heynckes den zentralen neutralen Mann an, beim nächsten Anspiel aufzudrehen und mit dem zweiten Feld weiterzuspielen. Somit findet ein stetiger Wechsel von intensiver Belastung und gemäßigter Regeneration statt.
Die zweite Spielform im Hauptteil war ein Spiel auf zwei Tore, wobei vor jedem Kasten ein zwei gegen zwei im Strafraum gespielt wurde. Zwei Innenverteidiger agierten hier gegen zwei Stürmer, die von zwei Spielern auf den jeweiligen Außenpositionen unbedrängt per Flanke bedient werden konnten. Die beiden Keeper wurden hierbei angewiesen mit weiten Abwürfen auf die Flügelspieler diese Spielform noch mehr zu forcieren.
Zum Abschluss wählte das Trainergespann ein Spiel mit zwei zusätzlichen Minitoren auf den jeweiligen Grundauslinien, die halb so viel zählten, wie das große Tor. Damit wollte Heynckes nochmals Wert auf das mannschaftsgeschlossene Verschieben legen.
Thomas Müller ist ein Phänomen. Der schlaksige Münchner spielt und spielt und spielt, er spielt eigentlich durch – überspielt hingegen wirkt er nie. Er ist fast immer ein entscheidender Baustein seiner Mannschaft – erst recht in der Nationalelf.
Eigentlich hätte die EM-Qualifikation jetzt auch noch ein paar Spiele dauern können. Zu gut drauf war diese deutsche Mannschaft nämlich, als dass noch irgendwo Punktverluste gedroht hätten, und der Rekord, in zehn Spielen zehn Mal gewonnen zu haben, hätte sich leicht ausbauen lassen. Mesut Özil war wieder fit gegen Belgien, er erzielte ein Tor selbst, leitete das zweite intelligent ein und legte das dritte direkt auf – nur die Frage, ob Özil in der Türkei wirklich so schlimm verletzt war, wie alle im Dunstkreis der Nationalelf taten, rückte wieder in den Mittelpunkt. Doch das ist erstens ein anderes Thema, weil es zweitens fast schon egal ist, ob Özil spielt. Die Betonung liegt auf fast – mit ihm hätten die Deutschen in Istanbul sicher nicht schlechter abgeschnitten. Sein Ersatz war Mario Götze. Ersatz – das ist ein seltsames Wort für einen wie Götze. Und ein Fremdwort für Thomas Müller.
Dieser Müller spielt und spielt und spielt, und weil er gegen Belgien in der Offensive kaum benötigt wurde, hat er sich vornehm zurückgehalten und den eigentlichen Superstar der Mannschaft – Mesut Özil – machen lassen. Das lag aber nun nicht daran, dass Müller vielleicht auch mal „überspielt“ wäre, wie es in der Sprache der Fußballer gern heißt. Weil Mario Götze in der Türkei kein berauschendes Spiel geboten hatte, sondern eher ein durchschnittliches (was bedeutet, dass ihn dennoch keiner der Türken hätte stoppen können), sah Thomas Müller in Istanbul dort gezwungen, das Heft des Handelns in die Hand zu nehmen. Man könnte es so sagen: Müller hat den Deutschen das Spiel gewonnen, und das wäre nur ein kleines bisschen unfair gegenüber Götze, Gomez und Schweinsteiger. Wirklich nur ein kleines bisschen.
Konkurrenzkampf in der Nationalelf – aber nicht für Müller
Denn Müllers Werte lasen sich wie folgt: Das 1:0 für Mario Gomez per exzellentem Pass über 50, 60 Meter aufgelegt. Das 2:0 auf Vorlage von Götze selbst erzielt. Und als es hinten raus fast noch einmal eng wurde, hat Müller sich im Strafraum nach Feindberührung ein wenig fallen lassen, Schweinsteiger brauchte nur noch den Elfmeter zu versenken.
Thomas Müller ist gesetzt. Bei seinem Verein, dem FC Bayern München, und in der Nationalmannschaft unter Joachim Löw. Seit einiger Zeit ist es der Journalisten liebste Aufgabe, durchzuspielen, welcher Spieler welchen Spieler auf welcher Position herausfordert: Schürrle bedrängt Podolski, Kroos bedrängt Khedira, Höwedes fordert Boateng heraus, Hummels greift Mertesacker an, Gomez macht Klose Druck, Götze allen Offensivspielern. Dabei stimmt das gar nicht, denn obwohl Löw es noch nicht ausgesprochen hat, gibt es wohl mehr gesetzte Spieler, als man erst einmal denkt: Neuer, Badstuber, Lahm, Schweinsteiger, Podolski, Özil und Klose dürften immer spielen, wenn sie denn gesund sind. Und was Löw erst recht noch nicht ausgesprochen hat: Thomas Müller auch. Gegen Belgien lieferte Müller ein unauffälliges Spiel, aber was heißt das schon; Müller hat immer noch genug Szenen, die ihn auffallen lassen, und das nicht nur wegen seines bisweilen komisch anmutenden Umgangs mit dem Ball, was eher seiner Schlaksigkeit geschuldet ist. Müller ist ein Spieler, der vordergründig erst auffällt, wenn er gar nicht mitspielt, so geschehen beim 0:1 gegen Spanien im WM-Halbfinale. Die heute gängige Meinung ist, dass die Deutschen ohne Müller keine Chance hatten; mit Müller hätte das anders ausgesehen, sagen die meisten.
Auf einmal vermissten ihn alle
Ob das stimmt oder nicht – wer weiß das schon. Fakt ist nur, dass die angesprochene Vordergründigkeit falsch gesehen wird, im Spiel in Istanbul war das wieder einmal zu beobachten. Ja, es gibt Spiele, da nimmt sich Müller seine Auszeiten, aber wer will es ihm verdenken? Denn Müller spielt und spielt und – Sie wissen schon. Jupp Heynckes vertraut ihm ebenso wie Löw, ob gegen Hamburg oder Machester City, ob gegen Aserbaidschan, Österreich oder Belgien.
Wer Thomas Müller zum ersten Mal Fußballspielen sieht, könnte denken: wieso hat der jetzt den Ball behauptet? Er springt ihm manchmal etwas weit vom Fuß; oft ist er im Dribbling schneller als der Ball, hin und wieder will er zu viel. Als ich Müller vor zweieinhalb Jahren zum ersten Mal gesehen habe, ich gebe es zu, da dachte ich auch (genau wie Hoeneß): Was wollen die mit dem in der Nationalmannschaft? Mit 19 Jahren noch dazu. Gebt dem Jungen Zeit, dachte ich, und dann spielte dieser Müller eine Bomben-WM, wurde Torschützenkönig und im Spiel gegen die Spanier vermissten ihn auf einmal alle. Ich auch. Und inzwischen ist er nicht mehr wegzudenken aus der Nationalelf. Ja, vielleicht haben einige etwas aufgeholt, das mag sein. Doch eines muss auch mal gesagt werden: Dieser Bursche ist im September gerade einmal 22 geworden. Und man traut ihm durchaus zu, dass er sich um einiges verbessern kann. Dabei ist er neben Götze und Özil schon jetzt der unberechenbarste deutsche Fußballspieler.
Fussball Europa trägt den Namen FC Barcelona seit einiger Zeit im Munde. Wie schafft es Barcelona so zu spielen, ganz einfach. Das Dreiecksystem macht es aus, denn dadurch öffnen sich in der Defensive des Gegners viele Lücken. Ich habe diese Übung entwickelt nach einem der Spielzüge des FC Barcelonas.
Startposition ist der Blaue Hütchen links am Rande. Die Roten Spieler sind Anspielstationen und beim Genauer hinsehen auch die oben erwähnte Dreieckspielstation. Die Roten Spieler stehen an den Gelben Hütchen und ihre Aufgabe ist es die Pässe (in Direktspiel) in den Lauf des Spielers zu spielen, der nach seinem Sprint mit dem Ball am Fuss (kurze schritte), zum ersten Hütchen den Ball zur ersten Spielstation spielt, um die Fahne läuft, den direkt Passspiel annimmt und gleich zum Dribbling um die Hütchen läuft. Nach dem Dribbling dasselbe wie an der ersten Spielstation. Nach der Ballannahme gleich wieder zum Dribbling und während der Ballbesitzende Spieler dribbelt sollte der Spieler an der ersten Station den Lauf durch die Leiter und direkt zur 3. Station und sich für ein Doppelpass anbieten und den Ballbesitzenden Spieler zum Torschuss bringen.
Pro Station mindestens 3 Spieler. Der Stationenwechsel findet im Uhrzeigersinn statt.
Geforderte Fähigkeiten:
Doppelpass, Technik, Stellungsspiel, Koordination und Schussgenauigkeit.
Dauer der Übung:
20 Minuten, 5 Minuten Dehnen, 20 Minuten und erneut 5 Minuten Dehnen
Bei weiteren Fragen stehe ich ihnen jeder Zeit zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
Euer Trainer Ercüment Sahin
Mit lediglich 12 Spielern betraten die Bayern das Trainingsgelände an der Säbener Straße. Aufgrund der Abwesenheit der Nationalspieler waren vom Profikader lediglich Ivica Olic, Nils Petersen, Daniel Pranjic, Diego Contento sowie die beiden Torhüter Jörg Butt und Rouven Sattelmaier dabei. Die restlichen Akteure setzten sich aus Nachwuchsspielern der Münchener zusammen.
Bei strahlendem Sonnenschein bekam sogar Trainer Jupp Heynckes frei, der von seinem Assistenten Peter Hermann lautstark vertreten wurde.
Kombinations- und Passspiel mit Positionswechseln
Nach einem Aufwärmprogramm per Laufschule formierte sich die FCB-Rumpftruppe zu einem Passspiel, welches als Schwerpunkte die Kombinationssicherheit und Passtiming beinhaltete. Ein simuliertes Aufbauspiel aus der zentralen Abwehrposition auf einen entgegenkommenden Sechser startete die Aktion. In den ersten Varianten sollte der defensive Mittelfeldspieler mit dem ersten Kontakt seitlich eindrehen (aufdrehen) und mit dem zweiten Kontakt den Ball per Druckpass diagonal weiterleiten.
Im Spiel kann diese Position von einem offensiven Flügelspieler (Winger) eingenommen werden, der in den Ball hineinstartet. Alle Spieler laufen ihren Passwegen direkt nach. Der Winger führt das Leder schließlich zur Anfangsstation zurück. Somit findet ein beständiger Seitenwechsel statt, so dass sämtliche Aktionen beidfüßig trainiert werden müssen. In der ersten Variante (graue Spieler in der Grafik) führte dies noch zu wenigen Problemen, so dass Hermann sogleich weitere spielnahe Varianten erproben lies. Zuerst war dies nach identischen Aufbauspiel ein Doppelpass zwischen offensivem Flügelspieler und Sechser um eine aufgestellte Pylone herum (siehe gelbe Spieler in der Grafik). Als weitere Möglichkeiten führte der Coach noch ein, dass der Sechser nun nicht mehr „aufdreht“, sondern den Ball direkt auf den Abwehrspieler zurück klatschen lässt, dieser die Zentrale überspielt und das Leder direkt in die Tiefe weiterspielt. Der Sechser startet nach seinem Wandspiel in den freien Raum und spielt wiederum mit dem Winger einen Doppelpass um die Pylone.
8 (2 Mannschaften) gegen 4 auf begrenztem Raum
Anschließend eröffnete Hermann eine Variante des beliebten Spieles „5 gegen 2“ oder „Eckerlspiel“. Nachdem drei Teams á 4 Spieler eingeteilt wurden, erklärte der Co-Trainer der Bayern die Trainingsform. Eine Mannschaft (die den Ballverlust verschuldet) befindet sich in der Mitte und muss versuchen das Leder zurück zu erobern. Abgefälschte Bälle ins Seitenaus wurden hierbei definitiv ausgeschlossen. Die restlichen beiden Teams befanden sich auf den Außenlinien und mussten aufgrund des kleinen Spielfeldes (ca. 5x15m) bei immens hohem Gegnerdruck stetig neue Handlungsmöglichkeiten generieren und die beste auswählen. Ein besonderes Augenmerk bei dieser Übung kann auf das Anbietverhalten eines zentralen Mittelfeldmannes gelegt werden. Denn bei jedem Team wurde ein Spieler bestimmt, der auch bei eigenem Ballbesitz in der Mitte bleiben sollte und hier ein zusätzliches Angebot in der Diagonalen schafft. Somit stehen von Blau und Gelb je drei Spieler außen, während sich je ein Blauer und ein Gelber im Zentrum anbieten. Rot versucht den Ball zu erobern (siehe Grafik). Selbstverständlich dürfen auch alle Spieler miteinander spielen, es gab auch keine Kontaktbegrenzung.
Zum Ende des Hauptteils ließ Hermann noch einige Flügelkombinationen trainieren, wobei aufgrund der Besetzung viele Abstimmungsprobleme auftauchten, während zum Abschluss der Einheit ein kleines Spiel auf doppelte Strafraummaße angesetzt wurde. Bis auf die Begrenzung auf drei Ballkontakte und die Belohnung bei Torerfolg erneut in Ballbesitz zu bleiben wurde dieses jedoch frei gestaltet.