Spieltag ohne Knüller

Passspiel

In der Bundesliga steht die 9. Runde an. Die ganz große Begegnung steht dabei nicht auf dem Spielplan. Doch manchmal sind es genau diese Spieltage, die überraschen. Ein perspektivisches Duell steigt am Samstagabend im Berliner Olympiastadion.

Denn dann empfängt die heimische Hertha den Tabellenvierten aus Mönchengladbach und kann wieder jenen Tabellenrang übernehmen, die am Saisonende zur Qualifikation für die Champions League berechtigt. Die Berliner haben nur eins ihrer letzten fünf Punktspiele gewonnen, Gladbach hingegen blieb zuletzt drei Mal unbesiegt mit sieben Punkten. Am letzten Spieltag brachte der Club vom Niederrhein der Dortmunder Borussia die erste Niederlage bei. Diese empfängt Hannover 96. Die Niedersachsen holten aus den vergangenen vier Spielen nur vier Punkte, verloren dabei allerdings gegen Bayern und Leverkusen.

Die Werkself eröffnet den Spieltag am Freitagabend in Hoffenheim, jenem Club, bei dessen Spielen die meisten Tore fallen: 40 in acht Spielen, ein unglaublicher Wert. In der Liga blieben die Kraichgauer allerdings drei Mal in Folge ohne Dreier, zuletzt wurde in Mainz ein 2:0 noch verspielt. Leverkusen holte dagegen zehn Punkte aus den letzten vier Partien und rettete einen wenngleich glücklichen Punkt beim 1:1 gegen München. Der Rekordmeister empfängt indes den FSV, die Vorzeichen scheinen klar: Bayern ist noch unbesiegt, hat zuhause noch keinen Punkt abgegeben und will die Tabellenführung verteidigen. Mainz reist an mit nur einem kümmerlichen Punkt aus den letzten fünf Partien, zudem ging auch das Pokalspiel gegen Köln flöten. Eintracht Braunschweig will dem ersten Sieg am liebsten gleich einen zweiten folgen lassen – ein schwieriges Unterfangen gegen die aufstrebenden Schalker.

Nürnberg und Freiburg sind unter Druck

Schwere Zeiten stehen in Nürnberg an, wo Wunschtrainer Christian Gross abgesagt hat. Der Club muss in Frankfurt ran, das in der Liga zuletzt drei Mal remisiert hat. Nürnberg selbst ist bei fünf Punkten immer noch sieglos – und teilt dieses Schicksal mit dem SC Freiburg, der sich in Bremen vorstellt. Wenn nicht langsam der erste Sieg gelingt, droht den Badenern (wie auch den Franken), den Anschluss in der Tabelle zu verlieren. Der SCF hat es in der Länderspielpause mit dem Training von Pässen versucht, die den Spielaufbau über die Außen stabilisieren sollten. Wir waren bei der Übungseinheit am Dienstag, den 15. Oktober, dabei.

Fehlen die beiden Sonntagsspiele. Der so toll gestartete FC Augsburg hat durch nur einen Punkt aus den letzten drei Partien an Boden verloren, Kontrahent Wolfsburg erzielte aus den vergangenen vier Spielen nur drei Punkte. Besonders die 0:2-Heimblamage gegen Braunschweig am letzten Spieltag gibt Anlass zur Sorge. Diese geht beim HSV trotz des 5:0 in Nürnberg weiter um. Wird es van Marwijk gegen den VfB schaffen, die Mannschaft zu stabilisieren? Die Schwaben reisen immerhin mit der Empfehlung von fünf ungeschlagenen Punktspielen mit elf Punkten zum Nord-Süd-Klassiker an die Alster.

Abschlusstraining vorm Spiel gegen die TSG aus Hoffenheim

schalke_training_passspiel

Bevor das Training starten konnte, rief Jens Keller seine Spieler noch einmal zusammen um eine Ansprache zu halten. Anschließend schnappte sich Athletik-Trainer Ruwen Faller die Jungs und drehte zum warm werden einige Runden um den Sportplatz. Nach dem sich die Spieler gedehnt haben ging es zu einer Sprintübung.

Die Knappen reihten sich nebeneinander auf. Ruwen Faller gab vor mit welcher Auftaktbewegung der Sprint beginnt. Entweder war es ein Hock-Streck Sprung, 5 Liegestütz oder auch das sich die Spieler mit den Bauch auf den Boden legen mussten.

Auch beim heutigen Training wurde wieder 5 gegen 2 gespielt.

Kombinationstraining

Danach stand Kombinationstraining auf dem Programm. Bei dieser Übung übernahm Co.-Trainer Peter Hermann das Kommando.


Immer und immer wieder ließ er die Passwegen durchspielen. Mal über links mal über rechts. Er forderte seine Spieler immer wieder zur Konzentration auf und die Pässe mit der nötigen Sorgfalt zu spielen. Genauso legte er Wert darauf dass nach der Flanke ein Tor erzielt wurde.

Nach dem Hermann anfangs noch mehrere Kontakte bei einen Spieler dudelte, gab er nach dem ca. 15 Minuten die Übung lief vor, dass nur noch direkt gespielt wird.

Abschlussspiel mit einem überragenden Max Mayer

Zum Abschluss gab es noch ein Spielchen mit der Vorgabe, dass das Tor nur zählt wenn die Spieler der eigenen Mannschaft komplett über die Mittellinie sind.

Es entwickelte sich nach anfänglichen Schwierigkeiten ein recht ansehnliches Spiel, bei dem wieder der kleine Max Mayer auf sich aufmerksam machte. Immer wieder dribbelte er sich durch die Abwehr und hatte dann noch das Auge für einen Mitspieler der den Ball nur noch im Tor unterbringen musste.

Passübungen mit unterschiedlichen Laufweg-Vorgaben

Grafik2

Das heutige Training begann mit den üblichen warmlaufen und das dehnen der Muskeln bevor es in einen intensivere Aufwärmübung ging. Es wurde Handball gespielt.

Handballspiel zum Aufwärmen

Aufbau:

• Ein 35 x 20 Meter großes Feld markieren
• 2 Teams einteilen

Ablauf:

• Handballspiel im 8 gegen 8 auf zwei Tore.
• Gültige Treffer können ausschließlich per Wurf erzielt werden, wobei Zuwürfe über Kopfhöhe nicht gestattet sind.

Anschließend verordnete der Fitnesstrainer noch ein paar Sprintübungen ehe es in den Hauptteil des Trainings ging.

Passübungsformen

Der Hauptteil begann mit einer Passübung. Es gab drei verschiedene Variationen der Übung:




Nach dieser Übung fanden sich die Spieler in 3er Teams zusammen und spielten sich den Ball mit längeren Pässen ( 20-30m ) zu.

Zum Schluss dieser Einheit gab es noch ein Abschlussspiel über die Hälfte des Platzes.

FC Bayern gegen VfB Stuttgart, Training

2013-03-19 10.29.48

Nasse Witterung, kalte Temperaturen – daher warten „nur“ etwa 100 Zuschauer auf die Profis des FC Bayern München am Dienstagnachmittag. Nach dem Rückrundenauftaktsieg gegen Fürth starteten die Bayern in die Vorbereitung auf die Partie gegen den VfB Stuttgart am kommenden Sonntag. Zur Anwendung kamen die gewohnten Schwerpunkte im fußballerischen Ansatz des Trainerteams.

Steil-Einlaufen-Übung



Nach dem Aufwärmen ging es in den bekannten Ablauf über. Zuerst standen Pass- und Positionsspiel auf dem Programm, umgesetzt nach der Steil-Einlaufen-Übung. In der ersten Durchführung musste der Innenspieler mit Ballannahme aufdrehen – in der zweiten Möglichkeit sollte er klatschen lassen und im dritten Durchgang spielte er einen Doppelpass mit dem Außenspieler. Im angefügten Video finden Sie alle durchgespielten Variationen zusammengeschnitten nacheinander zum nachverfolgen.

Ballhalten mit Seitenwechsel




Im Anschluss ging es für die Profis weiter in eine große Spielform mit dem Schwerpunkt „Ballhalten“. Hierbei wurden ein kleines Feld markiert und zwei Teams eingeteilt. Die beiden Mannschaften mussten jeweils versuchen so lange wie möglich in Ballbesitz zu bleiben. Bei einem Ballgewinn sollte versucht werden so schnell wie möglich die teaminternen Anspieler in einem weiteren Spielfeld anzupassen, wo das Spiel sofort weiterging.

Hierbei musste das Team, welches den Ball gewonnen hatte selbstverständlich ebenso wie das andere Team nachrücken. Da aber drei Spieler der Mannschaft, denen die Murmel abgeluchst wurde, zurückbleiben musste, kam es je zu einer kleinen Mehrzahl der Spieler in Ballbesitz. Sobald auch diese die Kugel verloren, ging es per Druckpass auf die drei zurück gebliebenen Akteure in die Gegenrichtung weiter. Aufgrund der Raumenge kam es immer wieder zu vielfältigen Zweikämpfen und diversen Meinungsverschiedenheiten. Im Video sehen sie Franck Ribéry und Toni Kroos, die sich aufgrund eines Ausballes verbal in die Haare kommen.

Torwarttraining




Parallel arbeitete Torwarttrainer Toni Tapalovic mit den Keepern, auch hier soll exemplarisch eine kleine Übung aufgezeigt werden (siehe Video.)

6 gegen 6




Zum Abschluss wurden dann die Torhüter mit einbezogen und sechs gegen sechs auf doppelten Strafraum gespielt. Hierbei funktionierten vier Mitspieler jedes Teams als Anspieler außerhalb des Spielfeldes. Je einer stand auf den Flügelpositionen, je einer neben den Toren. Diese vier „Hilfen“ durften zum Kombinationsspiel mit eingebunden werden, mussten aber jeden Ball direkt verwerten.

Die Spieler im Feld wurden auf zwei Ballkontakte begrenzt.

Von Dominik Langenegger

FC Bayern – FC Augsburg, Spielvorbereitung

pass

Einige hundert Zuschauer wollten beim Training des FC Bayern München am 4. April zusehen – im Endeffekt verließen in den bayerischen Osterferien jedoch viele enttäuschte Gesichter die Säbener Straße wieder. Bei wunderschönem Wetter und angenehmen Temperaturen fand die Einheit am Mittwochmittag auf dem Nebenplatz statt, der deutlich weniger Platz für die vielen anwesenden Fans bot als der Hauptplatz, so dass das Gelände bereits früh komplett abgesperrt wurde.

Dennoch wurde der Rekordmeister bei wolkenfreiem Himmel mit viel Beifall und Begeisterung begrüßt, so dass der Start in den Trainingstag für die Truppe um Kapitän Philipp Lahm kaum erfreulicher hätte sein können. Aufgrund des 2:0-Sieges am Vorabend gegen Olympique Marseille trennte das Trainergespann um Jupp Heynckes, Peter Hermann und Hermann Gerland die Profis wie gewohnt in zwei Gruppen. Die Stammelf der letzten Wochen arbeitete im regenerativen Bereich mit Laufeinheiten, individuellem Programm und schließlich im Leistungszentrum und der Physiotherapie.

Passübungen zum “Reinkommen”

Der Rest der Truppe durchlief das gewohnte Schema im Bayern-Training unter Hermanns Anleitung. Nach einer ausgiebigen Laufschule mit Mobilisierungs- und Dehnübungen ging es zur Erwärmung mit Ball mit Hilfe komplexer Passfolgen. Zur Einstimmung präsentierte Hermann im gewohnten Schema eine bekannte Passübung


Der Startspieler mit Ball passt auf den zentralen Akteur, der die Kugel entweder Klatschen lässt und direkt überspielt wird oder direkt aufdreht und auf den dritten Spieler weiterleitet. Dieser setzt anschließend einen der beiden Flügelspieler ein, der sich von der Stange löst und dem Ball entgegen startet. Über einen Doppelpass um die Stange herum gelangt der Flügel so wieder zum Anfangspunkt – alle Spieler laufen anschließend ihren Ballwegen auf die neue Position nach. Diese Übung gestaltete Hermann mit diversen kleinen Variationen, so dass die Spieler beispielsweise den Ball direkt auf den Flügel spielen, oder die Flügelspieler keinen Doppelpass zwingen sondern direkt in die Tiefe starten sollten, etc.

Einfache Torschussübung

Anschließend führte Hermann die Profis durch ein intensives „6vs6“ auf Ballhalten, bevor er zur abschließenden Torschussübung überleitete. Bei der Abschlussübung wurden die Spieler nun auf vier Stangen verteilt. Hermann spielt aus der Position A einen Druckpass auf B, der sich seitlich nach Außen von seiner Stange löst und die Kugel mit zwei Kontakten diagonal auf C weiterleitet. Dieser lässt dasselbe Verhaltensmuster erkennen, löst sich ebenfalls nach Außen, nimmt das Leder möglichst dynamisch in Laufrichtung mit und vollendet






Komplexes Torwarttraining

Aus gegebenen Gründen soll heute auch Wert auf die Arbeit von Torwarttrainer Toni Tapalovic gelegt werden. Der 31-Jährige beschäftigte sich intensiv mit Hans Jörg Butt und Maximilian Riedmüller. Nach individueller selbstständiger Erwärmung und Lockerung mussten die Beiden bei der ersten Übung einbeinig über eine kleine Hürde springen und jeweils auf dem Außenbein landen – nach einer kurzen Stabilisationsphase zurück in die andere Richtung. Dadurch sollen die Bandstrukturen in Sprunggelenk und Knie gestärkt und auf die kommende Belastung eingestellt werden.


Nach einigen Wiederholungen kam der Ball hinzu, so dass nach der Stabilisation der frontal postierte Tapalovic einen Drop-Kick auf Brusthöhe anspielte.
In der zweiten Torwart-Trainingsform bekamen die Keeper von Tapalovc einen kurzen simulierten Rückpass zugespielt, den sie nach kurzer seitlicher Mitnahme auf den jeweilig zweiten postierten Torhüter abschlagen sollten. Dieser stand ungefähr auf Höhe der Mittellinie und wechselte seinen Standort, um verschiedene Winkel und Orientierungsfähigkeit des Abschlagenden zu schulen. Anschließend wurde in einer Variation derselbe Aufbau verwendet, nur das nach einem Drop-Kick auf die Brust ein Abschlag aus der Hand auf den zweiten Keeper gespielt wurde


Zur dritten Übung verabschiedete sich Butt, der als Feldspieler beim „6vs6“ eingreifen musste, um eine Gleichzahl herzustellen. Riedmüller wurde mit folgenden Übungen weiter trainiert. Über eine seitliche Hürde musste der junge Torhüter beidbeinig hin- und zurückspringen, um anschließend einen flachen scharfen Ball abzuwehren


Dies wurde auf beide Seiten ausgeführt und mit zunehmenden Wiederholungen auch hohe Bälle Richtung Winkel zugeworfen.
Vor der zusammenführenden Torschussübung mit den Feldspielern musste Riedmüller nochmal durch eine intensive Übungsform. Erst musste der Torhüter einen scharf getretenen Ball aus 16m entschärfen, um sich anschließend sofort wieder aufzurichten und nach vorne zu orientieren. Denn zwei aufgebaute Stangen symbolisierten ein Mini-Tor am Fünfmeterraum, bei welchem Riedmüller drei bis vier Bälle aus kürzester Distanz abwehren musste. Hiermit sollte insbesondere auf Reaktionsschnelligkeit und Schulung der reflexartigen Bewegungen eingegangen werden


Autor: Dominik Langenegger

SC Freiburg – FC Schalke 04, Trainingsreport 29.02.2012

steil

Durch die Länderspiele waren fast alle Nationalspieler im Schalker Aufgebot heute nicht auf dem Trainingsplatz anwesend. Bei milden Temperaturen um die 13 Grad fand sich Jermaine Jones zum Training ein, während Christoph Metzelder länger ausfällt und deswegen dem Training heute fernblieb.

Erwärmung

Typisches Aufwärmprogramm: ein paar Runden im lockeren Tempo um den Platz, dabei verschiedene Übungen und Tempovariationen

Dehn-und Kräftigungsübungen am Mittelkreis

1.Übung: Kurzpassvariationen

Vorbereitung gegen Dortmund

Variation 1:
A passt den Ball auf B und läuft auf die Position von B. B nimmt den Ball an, dreht sich, spielt den Pass auf C und läuft dem Ball hinterher auf Position C. C lässt den Ball abprallen auf B und B spielt in den lauf von C. C nimmt den Ball und läuft zum nächsten Hütchen. Das gleiche wird spiegelverkehrt durchgeführt. So laufen die Spieler im Kreis und sind an jeder Station.






Variation 2:
A passt den Ball zu B und läuft auf B zu. B lässt abprallen, so das A direkt auf C passen kann. B läuft danach auf Position C und A läuft auf Position B. Sonst alles wie bei Variante 1

Vorbereitung gegen Dortmund






Variation 3:
Wie Variante 2, nur dass A den Ball nach dem Abstopper von B mit einem Flugball auf C spielt.






Zur Regeneration sollten die Spieler dann den Ball hochhalten, Doppelpässe spielen usw.

Währenddessen hielten Schober und Hildebrand das Torwarttraining auf dem Beachsoccerplatz ab.

2.Übung: Spielform, 3×10 Minuten, Überzahlspiel

Vorbereitung gegen Dortmund

Eigentlich das bekannte „Überzahl-Spiel“ mit kleinen Toren. Team A,B und C. Wenn A in der Defensive ist und B und C im Ballbesitz muss A den Ball erkämpfen.

Eine Aufgabe für unsere Mitglieder: Wer kann entschlüsseln, nach welchem Prinzip die Mannschaften wechseln und welche Rolle die platzierten Hütchen spielen?






Abschlussspiel vom 5er bis zur Mitte des Feldes – Freie Ballkontakte






Auslaufen und Dehnen

von Erhan Akcan

FC Bayern München – SV Werder Bremen, Trainingsreport 30.11.2011

bayern-training-wolfsburg-pass

Bis auf Bastian Schweinsteiger betraten alle fitten Bayernspieler das Trainingsgelände an der Säbener Straße, so dass den Zuschauern das fast vollständige Starensemble des Rekordmeisters präsentiert wurde und somit 20 Feldspieler und drei Torleute auf Beschäftigung warteten. Chefcoach Jupp Heynckes, der offensichtlich gesundheitlich immer noch angeschlagen war, hielt sich hierbei aus der aktiven Trainingsgestaltung zurück und überlies seinen Assistenten Peter Hermann und Hermann Gerland das Feld. Stürmer Mario Gomez musste das Training bereits nach einer knappen Stunde aufgrund eines Schlages auf das Schienbein abbrechen und wurde sofort behandelt. Genaueres zu dem Zustand des Nationalspielers liegt noch nicht vor.

Vorbereitung gegen Bremen

Mario Gomez und Ivica Olic im Passkombinationstraining

Bayern Training Bremen





Nach einer ausführlichen Laufschule auf dem Nebenplatz wies Hermann seine Mannen erneut in die bekannten Passkombinationsmuster ein – mit den Vorgaben immer seinem Pass nachzulaufen, so die neue Position zu besetzen und abwechselnd über die rechte und linke Seite zu spielen. In der ersten Variante passt Spieler A zu B, der mit der Ballannahme aufdreht und auf C weiterleitet. Der grau dargestellte, stationäre C (zumeist Mario Gomez oder Ivica Olic) lässt auf B klatschen, der wiederum D anspielt. Dieser löst sich mit der Ballannahme nach Außen, spielt einen Doppelpass mit E und schickt diesen damit zurück zur Ausgangsposition. Eine kleine Änderung fügte Hermann nach einiger Zeit ein, als B nicht mehr aufdrehen, sondern ebenfalls prallen lassen sollte.

Passkombinationen mit Tiefenpass

Vorbereitung gegen Dortmund





In der zweiten Version wurde B mit einem direkten Pass von A in die Tiefe zu C überspielt, der wieder auf B ablegte. B überspielte nun seinerseits C mit einem Druckpass auf D, der sich nach Innen löste, um einen Doppelpass mit C zu spielen. Anschließend bediente D den Spieler E per Steilpass in die Tiefe.

Passkombinationen, Variante C

Grafik Bayern Training





In einer dritten Abwandlung wies Hermann die Bayern an B abermals aufdrehen zu lassen und anschließend direkt auf D weiterzuspielen. D ließ das Leder auf den nachrückenden C klatschen, der das Leder direkt auf E weiterleitete. E spielte nun den aus Variante 1 bekannten Doppelpass mit „klatschen lassen und steil gehen“ mit D und kam so wieder zu A zurück.

Manuel Neuer – Kraft- und Reaktionstraining

Vorbereitung gegen Dortmund

Anschließend trennte das Trainergespann die Truppe – Torwarttrainer Toni Tapalovic kümmerte sich um die drei Torhüter und absolvierte unter anderem folgende interessante Übung. Tapalovic stand mit einem kleinen Medizinball hinter dem Gehäuse, der Torwart wandte ihm den Blick zu und musste den über das Tor zugeworfenen Medizinball in der Luft fangen und direkt zurückwerfen. Anschließend folgten zwei schnell aufeinanderfolgende Distanzschüsse der beiden anderen Keeper.

Bayern-Trainingsspiel Zehn gegen Zehn

Die Feldspieler hingegen wurden von Hermann und Gerland auf der anderen Feldhälfte betreut. In dieser Spielform „Zehn gegen Zehn mit zehn Zuspielen“ auf zwei Tore setzte das Trainerteam folgende Vorgaben: Erst nach zehn erfolgreichen Pässen innerhalb eines der beiden Teams durfte ein Tor erzielt werden. Somit konnte der Ball erst nach zehn Zuspielen „scharfgemacht“ werden und auch anschließend zählte der Treffer nur, wenn der Ball direkt verwandelt wurde. Diese Belastungsform wurde vom Trainerteam über drei Sätze á fünf Minuten gesteuert und lieferte viel Lerninhalte bezüglich des Stellungsspiels, sorgte aber für sehr geringe Ballkontaktzeiten. Beim zweiten Satz erlitt Gomez in einem Zweikampf unglücklich einen Schlag auf sein Schienbein und brach das Training schließlich ab. Es bleibt abzuwarten, ob Mario Gomez für das Spiel gegen den SV Werder Bremen wieder fit gemacht werden kann.

Trainingsspiel der Bayern mit vier Mannschaften

Anschließend ging Hermann auf ein freies Spiel mit Torleuten über, in welchem in einem schmalen und tiefen Korridor (ca. 30x50m) schnell der Pass in die Spitze gesucht werden sollte. Hierbei setzte der Coach auf vier Fünferteams, die jeweils in den dreiminütigen Belastungsphasen gegeneinander antraten und für viele Abschlüsse sorgen sollten. Die jeweils anderen beiden Teams agierten in der Zwischenzeit in einem Kreisspiel mit drei Spielern in der Mitte.









Autor: Dominik Langenegger

Neuer Trainingsreport: FC Bayern München, 12.10.2011

steil

Nach der langen Länderspielpause konnte Jupp Heynckes alle Nationalspieler gesund wieder zurück begrüßen. Bei wolkenverhangenem Himmel durften die Profis, die am Vortag noch mit ihren Auswahlmannschaften aktiv waren, regenerativ auf dem Nebenplatz arbeiten – währenddessen wurden die restlichen Akteure mit einigen Nachwuchsspielern auf den Haupttrainingsplatz gebeten.
Einen neuen Modetrend präsentierte dabei der dick eingepackte Bastian Schweinsteiger. Während einige seiner Kollegen noch fast in sommerlicher Montur aufliefen, präsentierte sich der 27-Jährige in dicken Winterklamotten mit interessanter gelb-roter Bommelmütze.

Passkombinationen unter der Zielsetzung scharf und präzise
Nach einem leicht dosierten Aufwärmprogramm begann die FCB-Truppe schließlich mit schlichten diagonalen Passkombinationen. Hierbei wurde von Heynckes und Herrmann ausdrücklich Wert auf scharfe und präzise Druckpässe in einer spielnahnen Umsetzung gelegt. Aus einer ruhenden Position (beispielsweise IV) wird das Leder zuerst in eine zentrale Position gespielt (beispielsweise Sechser). Dieser dreht mit der Ballannahme auf und leitet die Kugel auf einen stationären Stürmer weiter, der als Wandspieler dient und den Ball nach einer kurzen Auftaktbewegung klatschen lässt (fast durchgängig nahm Nils Petersen diese Rolle ein). Der nachrückende Sechser spielt den Ball schließlich weiter in die Tiefe (beispielsweise offensiver Flügelspieler), der die Kugel in die Gegenrichtung mitnimmt und nochmals mit einem Partner (beispielsweise Außenverteidiger) einen Doppelpass spielt. Jeder Akteur außer dem stationären Stürmer (in der Grafik rot) läuft seinem Anspiel nach, so dass ein konstanter Bewegungsfluss sichergestellt ist. Die rechte und linke Diagonale wechseln sich hierbei konstant ab.


In der ersten Variante wird der entgegenkommende Sechser vom IV sofort überspielt. Alle weiteren Pass- und Laufwege bleiben identisch. Schließlich führte das Trainerteam noch eine intensivere Möglichkeit ein. Der Sechser wird weiterhin überspielt, der Stürmer lässt den Ball kurz klatschen. Der zentrale Spieler rückt nach und spielt nun einen einfachen Doppelpass mit dem offensiven Flügelspieler und gibt den Rückpass direkt auf den Außenverteidiger weiter. Dieser spielt zurück auf den Flügelspieler, startet in die Tiefe und bekommt von diesem den Ball nochmals per Gassenpass.


4 gegen 4 auf 2 Feldern mit Anspielmöglichkeiten auf der Außenlinien
Damit schloss Heynckes die Aufwärmphase ab und begann den Hauptteil mit einer Spielform, bei der zwei Teams jeweils gegeneinander auf „Ballhalten“ spielten. Hierbei unterteilte der Trainer die Mannschaft in zwei Teile, so dass sehr gut zwei homogene Spielgruppen gebildet wurden. Dies stellt den großen Vorteil dieser Übung dar, da Leistungsdifferenzierungen vorgenommen werden können und somit der individuelle Lernerfolg für jede Gruppe gesteigert werden kann. Demnach spielt jeweils eine Seite vier gegen vier auf Ballhalten. In der Mitte und auf den beiden Positionen der Grundlinie stehen zusätzliche neutrale Anspielestationen, die von beiden Teams bedient werden können. Nach einer gewissen Belastungsphase wies Heynckes den zentralen neutralen Mann an, beim nächsten Anspiel aufzudrehen und mit dem zweiten Feld weiterzuspielen. Somit findet ein stetiger Wechsel von intensiver Belastung und gemäßigter Regeneration statt.


Die zweite Spielform im Hauptteil war ein Spiel auf zwei Tore, wobei vor jedem Kasten ein zwei gegen zwei im Strafraum gespielt wurde. Zwei Innenverteidiger agierten hier gegen zwei Stürmer, die von zwei Spielern auf den jeweiligen Außenpositionen unbedrängt per Flanke bedient werden konnten. Die beiden Keeper wurden hierbei angewiesen mit weiten Abwürfen auf die Flügelspieler diese Spielform noch mehr zu forcieren.
Zum Abschluss wählte das Trainergespann ein Spiel mit zwei zusätzlichen Minitoren auf den jeweiligen Grundauslinien, die halb so viel zählten, wie das große Tor. Damit wollte Heynckes nochmals Wert auf das mannschaftsgeschlossene Verschieben legen.

Autor: Dominik Langenegger

Torschusstraining und Schusstechnik – Fußballübung 21

Einheit 6 (Torschusstraining)

Übungsschwerpunkte: Torschusstraining, Schusstechnik
Intensität: ca. 8-10 Minuten
Hilfsmittel: Bälle

2 Hütchen werden wie in der Grafik zu sehen auf ca. 15 m aufgestellt. Die Spieler stellen sich mit je einem Ball an die Grundlinie, Blick in Richtung zum Tor. Ein Torwart steht im Tor. Der erste Spieler spielt einen Pass zum Torwart, läuft dann um das erste Hütchen rum und zwischen den Hütchen durch, bekommt den Ball in den Lauf zurück gespielt und schießt direkt auf das Tor.

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