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25. November 2010

Trainingsspiele

Im Training kann ein Team auf vielfältige Weise geformt werden. Besonders hilfreich ist die Einteilung in kleine Gruppen, so dass wenige Spieler miteinander zusammenarbeiten müssen. Diese kleinen sozialen Verbindungen sind die Voraussetzung dafür, dass am Ende auch das ganze Team funktioniert. Dabei liegt es auf der Hand, dass dabei auch Spieler zusammenarbeiten müssen, die sich nicht gut verstehen, sei es menschlich oder sportlich. Zudem lassen viele Trainer gerne die Spieler zusammen in einer Gruppe trainieren, die auch auf dem Platz zusammenarbeiten müssen, z.B. beim klassischen Spiel Angriff gegen Abwehr. Auch das ist sinnvoll.

Eine andere Möglichkeit, ein Team im Training zu formen, besteht darin, eine gemeinsame Front gegen den Trainer entstehen zu lassen. Das klingt zunächst absurd, gehört aber zur alten Schule der Trainerkunst durchaus dazu. Wenn alle Spieler auf den Trainer sauer sind, weil er extrem hart trainieren lässt, kann dies für die Teamentwicklung durchaus nützlich sein. Dieser Effekt wird bis heute beim Militär genutzt. Es ist allerdings eine Frage der Persönlichkeit des Trainers, ob diese Methode sinnvoll und zielführend ist.

Deutlich moderner sind Interaktions- und Kooperationsspiele. Diese gibt es in vielen unterschiedlichen Formen. Dabei müssen die Teilnehmer eine vermeintlich einfache Aufgabe lösen, die aber nur durch koordinierte Kooperation gemeistert werden kann. Ein Beispiel dafür ist, dass die Teilnehmer gemeinsam einen Ball in die Höhe heben müssen, dazu aber nur jeweils einen Finger verwenden dürfen. Nur wenn im Team kommuniziert wird und sich ein oder zwei Spieler finden, die Kommandos geben, kann diese Aufgabe gemeistert werden. Bei solchen Spielen ist es wichtig, dass die Teilnehmer nicht eingewiesen werden. Das Scheitern und die Analyse der Fehler gehören zum Lernprozess.

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