Der Effzeh feilt weiter an der Taktik: Das 4-4-2 im Fokus

Nach der Rückkehr aus dem zweiten Trainingslager setzten die Kölner ihre taktische Feinjustierungen am heimischen Geißbockheim fort. Trotz Nieselregen zeigten sich Trainerteam und Mannschaft bestens gelaunt. 19 Feldspieler und 2 Torhüter nahmen an der Einheit teil. Verletzt fehlten Marcel Hartel, Sehrou Guirassy und Thomas Kessler. Da Timo Horn derzeit noch bei den olympischen Spielen im Einsatz ist, rückte Reservekeeper Matthias Hamrol ins Training der ersten Mannschaft auf.

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Aufwärmen mit Yann-Benjamin Kugel

Gewohnheitsgemäß leitete der Athletiktrainer den Trainingsauftakt. Hierzu ließ Kugel die Spieler zunächst paarweise in einem ca. 30m breiten und 50m langen Korridor den Ball hin und her passen. Dabei wurden verschiedene Variationen (hohe Flugbälle, schnell folgende Direktpässe, Doppelpässe) durchgespielt. Im unmittelbaren Anschluss erfolgte ein intensives Einlaufen. Dabei standen wie üblich die aktive Dehnung und Erwärmung der Ober- und Unterschenkelmuskulatur im Vordergrund.

Aufstellung im 4-4-2

Der taktische Trainingspart wurde abermals von Co-Trainer Manfred Schmid übernommen. Die Feldspieler formierten sich auf dem Trainingsplatz gemäß ihrer Spielposition im 4-4-2. Zu Beginn dienten den Spielern Hütchen als Orientierungshilfen. Hiermit wurde das Verschieben im Mannschaftsverbund bei gegnerischem Ballbesitz einstudiert.

Auf Kommando von Schmid wurden zunächst diverse Hütchen angelaufen. Die ballnächsten Spieler mussten dabei schnellstmöglich auf das jeweilige Hütchen zulaufen, die restlichen Spieler schoben entsprechend nach. Nach einer Viertelstunde wurden die Hütchen eingesammelt. Das mannschaftstaktische Verschieben erfolgte fortan frei auf Zuruf von Schmid. Die beiden Nachwuchstorhüter trainierten unterdessen etwas abseits mit Alexander Bade das Abfangen von Flanken.



Spielaufbau mit Torabschluss

Nach einer Besprechung mit dem Trainerteam wurde die Übung umgewandelt. 10 Feldspieler formierten sich im 4-4-2. Die übrigen Spieler warteten hinter den Außen- und Grundlinien. Zur Schulung des Spielaufbaus wurde die Aktion jeweils von einem Innenverteidiger mit Ball gestartet. Beim 4-4-2 System lässt sich für den Spielaufbau in der Regel ein Mittelfeldspieler als erste Anspielstation zwischen die beiden Innenverteidiger zurückfallen. Die beiden Außenverteidiger schieben hingegen entlang der Außenlinie vor.


Die Spieler waren dazu angehalten den kompletten Spielaufbau ohne Gegnerdruck durchzuspielen. Sobald der zurückgefallene Mittelfeldspieler in Ballbesitz war, forderten die
Mitspieler aktiv den Ball. Im Fokus standen dabei Spielverlagerungen. Diagonale Hoch- und Flachpässe wurden oft von einem offensiven Außenspieler oder Stürmer nach hinten abgeklatscht.

Die nachrückenden Außenverteidiger oder Mittelfeldspieler nahmen den Ball auf und leiteten im Idealfall eine erneute Spielverlagerung ein. Mit Eintritt in das Angriffsdrittel wurde schnellstmöglich auf den Torabschluss hingearbeitet. Das Tor wurde abwechselnd von Müller und Hamrol besetzt. Nach jeweils drei kompletten Spielzügen wechselten die aktiven Feldspieler ihre Position mit den außerhalb des Feldes wartenden Spielern.



Cool-down im 8:2

Zum Abschluss der Trainingseinheit organisierten sich die Spieler wieder in zwei Gruppen zum 8:2 beziehungsweise 9:2. Lehrgeld in Form eines sauberen Tunnels zahlte hierbei unter anderem Nachwuchstorwart Hamrol. Nach 15 Minuten beendete Stöger die bei den Spielern offensichtlich sehr beliebte Cool-down Übung. Die immer noch spielfreudigen Jonas Hector und Salih Özcan lieferten sich allerdings noch ein Duell an der Ballrückprallwand.



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Autor: Gereon Klostermann

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