Hertha mit 4-4-2-System auf Champions-League-Kurs

Winterpause – Da ist es an der Zeit, ein Fazit zu ziehen: So auch bei der Hertha aus Berlin.
Die Haupststädter sind die Überraschungs-Mannschaft der Bundesliga, rangieren mit bärenstarken 32 Punkten auf Platz drei.
In der letzten Trainingswoche meinte es das Trainerteam mit der Mannschaft dann auch gut, mehr als ein lockeres Auslaufen stand nicht auf dem Programm.

Mehr Autogramme als Training

Bevor es losgeht, erfüllten die Spieler erst einmal den einen oder anderen Autogrammwunsch – wenig überraschend, dass das im Vergleich zur Vorsaison diesmal deutlich mehr Zeit in Anspruch nahm. Auch die mittlerweile branchenüblichen Selfies durften nicht fehlen, genauso wenig ein Gruppenfoto mit einer Schulklasse.

Lockeres Traben

Anschließend ging es für die Akteure auf den Rasen. Und die Aufgabe war denkbar einfach – Coach Pal Dardái schickte seine Mannen in kleinen Gruppen Laufen.
Aber auch der Trainer höchstpersönlich machte sich gemeinsam mit seinem „Co“ Rainer Widmayer auf die Runde.
Nach rund 20 Minuten Laufen war die Einheit dann auch schon wieder vorbei.

Gänzlich beendet war der Arbeitstag für Trainerteam und Spieler aber dann doch noch nicht.
Anlässlich des sportlichen Erfolgs hatten sich einige Medienvertreter für Interviews bereitgestellt.

Europa realistisch

Bleibt abzuwarten, auch in der Rückserie weiter von Erfolg zu Erfolg eilt – angesichts von schon sechs Punkten Vorsprung auf Platz sieben, scheint aber zumindest die Qualifikation für die Europa League realistisch.

Was zeichnet die Truppe aus? Trainer Dardái hat seine Bestbesetzung schon früh in der Saison gefunden, fast immer geht es im 4-4-2-System mit Salomon Kalou als leicht hängender Spitze auf den Platz. Kalou ist es übrigens, der spürbar von Neuzugang Vedad Ibisevic profitiert. So ist der Ivorer in der Sturmspitze nicht auf sich allein gestellt, was ihm als eher mitspielendem Stürmer sehr zu Gute kommt.

Generell ist die taktische Ausrichtung der Herthaner über 90 Minuten durchweg solide, sogar bei den Bayern, als sie mit 5er-Kette agierten, spielte die „Alte Dame“ taktisch nicht schlecht.

Ein weiteres Faustpfand: Die Chancenverwertung ist meist gut, so konnte man auch knappe Partien im Verlauf der Hinrunde für sich entscheiden.

Von Kevin Schulte

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