Schalker im Training mit Dribblings und Torabschlüssen

Dribbling und Torabschlüsse standen bei den Profis des FC Schalke 04 auf dem Programm. Die Königsblauen hadern immer wieder mit ihrer mangelhaften Torverwertung. Coach André Breitenreiter konnte auf 18 Feldspieler sowie vier Torhüter setzen. Leon Goretzka absolvierte zudem separate Übungen.

Die Einheit begann, nach zwei Runden Warmlaufen, mit dem Ball. Zwei Gruppen stellten sich jeweils gegenüber auf, in einem Abstand von etwa 15 Metern. Zunächst wurde mit dem Leder zur anderen Seite gedribbelt, der Ball wurde an den Kollegen übergeben. Anschließend führten die Spieler die Kugel immer abwechselnd mit der Innenseite mit Links und Rechts. Ab der Mitte der Strecke wurde der Ball zum Mitspieler gepasst.

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Es folgte die Mitnahme des Leders mit der Innenseite pro Strecke abwechselnd mit Rechts und Links. Anschließend hatte jede Gruppe einen Ball, die Akteure liefen aufeinander zu und gingen mit einer Finte am Kollegen vorbei. Die Richtung, in welche man auswich, musste angesagt werden. Hinterher folgte dies noch mit nur einem Ball, der andere Spieler musste den Verteidiger spielen.




Danach liefen die Spieler erneut aufeinander zu, drehten sich kurz vor dem Mitspieler aber mit dem eigenen Ball um und liefen zur eigenen Gruppe zurück, dort wurde der Ball übergeben. Anschließend wurde noch ein Doppelpass mit dem Kollegen der anderen Gruppe gespielt, ehe dieser das Leder übernahm.



Bälle abschirmen

Es folgte noch eine kurze Übung zur Ballbehauptung, ein Vorgriff auf die späteren Dribbling-Einheiten. Zwei Spieler gingen zusammen, der eine Akteur hatte den Ball. Dieser musste das Leder nun gegen den Kollegen verteidigen. Es sollten keine großen Distanzen zurückgelegt werden, also keine Dribbling, lediglich einfach Ballbehauptung, den Körper gegen den Anderen stemmen und diesen nicht an das Leder lassen. Ein Durchgang, insgesamt wurden vier durchgeführt, dauerte zehn Sekunden.



Parcour und Torschuss

Während das Team in zwei Gruppen aufgeteilt wurde, absolvierte Leon Goretzka nach seiner Schultereckgelenkssprengung vor einigen Wochen mit dem Co-Trainer Übungen. Dieser hatte nur das Aufwärmprogramm mitgemacht und war noch vor der Ballbehauptung zur Seite gegangen. Goretzka hatte einen kleinen Parcour zu absolvieren ehe auf ein kleines Tor geschossen werden musste (insgesamt waren drei kleine Tore fast nebeneinander aufgestellt).

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Der Parcour umfasste beidbeinige Sprünge, sowie auf einem Bein. Zudem Side-Steps, ehe das Leder zugespielt wurde. Auf welches Tor geschossen werden musste, sagte der Co-Trainer während des Passes an. Danach folgte für den Mittelfeldspieler noch eine Fußballtennis-Einheit gegen den Assistenz-Coach.



Die Profis indes absolvierten in der einen Gruppe ein „1 gegen 1“ auf zwei Tore mit Keeper. In einem Feld von etwa 25×20 Metern absolvierten die beiden Akteure in der Mitte immer zwei Torabschlüsse. Wenn ein Tor erzielt wurde, hatte der zuvor verteidigende Spieler den Ball.

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Wurde das Leder vom Keeper ins Aus abgefälscht, bekam der Angreifer eine zweite Chance.
Auf der anderen Seite des Trainingsplatzes wurde diese Übung mit „2 gegen 2“ in der gleichen Variante praktiziert. Dort wurde allerdings mit Abseits gespielt, Coach Breitenreiter achtete darauf. Das Feld war hier etwas größer (30×20 Meter).



Duos im Duell

Zum Abschluss fanden sich beide Gruppen an einem der Kleinfelder ein. Nun gab es erneut ein „1 gegen 1“. Allerdings mussten sich die Akteure an der Seite aufstellen. Gegenüberliegend stand Breitenreiter und passte den Ball in die Mitte. Im Moment des Passes sprintete das Duo in Richtung Leder los und versuchte ein Tor zu erzielen bzw. dies zu verteidigen. Hier wurde aber nach einer Aktion immer wieder durchgetauscht.




Autor: Marcel Witte

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