28. April 2012

FC Schalke 04 gegen Hertha BSC, Spielvorbereitung Training


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Trotz leichten Regen und kräftigem Wind besuchten knapp 200 Zuschauer das Schalker Training.
Größtes Fragezeichen bei den Fans war die Abwesenheit vom Chef persönlich: Huub Stevens.

Der durch seine Ellenbogen verletzte Timo Hildebrand absolvierte bloß eine halbe Stunde vor Trainingsbeginn leichte Übungen mit Torwart-Trainer Bernd Dreher.

Um 15.00 Uhr betrat die Mannschaft gut gelaunt den Rasen.

Aufwärmprogramm: Dehnungsübungen und grundlegende Passfolgen

Das zur Routine gewordene Aufwärmprogramm bestand aus lockeren Runden um den Platz mit verschiedenen Übungen und anschließendem Dehn- und Kräftigungsübungen am Mittelkreis.

Das eher “einfache” und ruhige Training bestand zunächst aus grundlegenden Abspiel/Passübungen.



Überzahlspiel mit wechselnden Mannschaften

Auf einem kleinem Feld wurde dann eine Spielform ausgeübt indem sich 3 Mannschaften gegen bzw. miteinander spielten. 2 Mannschaften zusammen und die 3. Mannschaft versuchten den Ball zu erobern. Sobald eine Mannschaft den Ball verliert, wird sie zum “Verteidiger”.



5 gegen 5 mit positionsbezogenen Zonen

Daraufhin wurden 4 Gruppen gebildet. 2 Gruppen spielen ein 5 gegen 5 (plus Torhüter) und die restlichen 2 Gruppen machten lockere Übungen mit dem Ball. Die 2 Gruppen die gegeneinander antraten, spielten auf einem Platz, der auf 4 Zonen aufgeteilt wurde.

Jeweils 2 Verteidiger die ihre Zonen nicht verlassen, und 3 Stürmer die sich abgesehen von ihrer Zone jeweils auch das zu angreifende Feld betreten dürfen, so dass immer eine Überzahlsituation für die Angreifer entsteht. Hier ist es für die Verteidiger wichtig, Zusammenhalt zu zeigen und einheitlich zu agieren, um jede Lücke so schnell wie möglich zu decken und keine Chance für ein Gegentor zuzulassen.




Wie gewohnt wurde zum Abschluss noch locker Ausgelaufen.

Autor: Fatih Akdeniz

20. April 2012

Real Madrid – FC Bayern, Spielvorbereitung – Training


(1 Bewertungen, Durchschnitt: 1,00 von 5)
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Etwa 500 Zuschauer säumten am Mittwochmittag das Trainingsgelände des FC Bayern München. Trotz niedriger Temperaturen und der Uhrzeit wollten viele Fans ihre Idole an der Säbener Straße sehen und Respekt für die Leistung des Vorabends zeigen, als der Rekordmeister in der Champions-League Real Madrid im Halbfinale mit 2:1 bezwang.

Wie gewohnt teilte das Trainergespann um Jupp Heynckes die Profis in zwei Gruppen. Die Akteure, die gegen Real länger als eine Hälfte auf dem Platz standen, blieben im Leistungszentrum, arbeiteten im regenerativen Bereich und ließen sich von der medizinischen Abteilung der Münchener pflegen. Die restlichen Bayern Thomas Müller, Rafinha, Anatoliy Tymoshchuk, Ivica Olic, Daniel Pranjic, Nils Petersen, Takashi Usami, Diego Contento, Manuel Neuer und Jörg Butt hingegen bestritten die Einheit auf dem Hauptplatz.

Nach Laufschule und den bekannten, einleitenden Passformen ging es mit einem kleinen „4vs4plus2“ los, bei dem auf sehr engem Raum (ca. 15x15m) zwei Teams á vier Mann gegeneinander auf Ballhalten spielen. Unterstützt wird die ballbesitzende Truppe jeweils von zwei freien Mitspielern, so dass ein konstantes sechs gegen vier entsteht. Die Posten der beiden „Freien“ übernahmen Neuer und Butt. Die Belastung staffelte Co-Trainer Peter Hermann in drei Sätze á vier Minuten und legte daher Wert auf hohe Intensität – aufgrund der Positionenwechsel bei Ballverlust arbeiteten die Bayern hierbei wohl im anaeroben Bereich. Durch die geforderte Intensität und der Raumenge wurden bei ungenügender Ballzirkulation immer wieder Zweikämpfe forciert – nach einem Tritt auf das Sprunggelenk lies sich Contento beispielsweise kurzzeitig behandeln.




Gleich darauf ging Hermann über zu einem kleinen Torabschluss, bei dem zwei Reihen ca. 25m vor der Tor gebildet wurden. Der erste Spieler der Reihe lief diagonal an und bekam einen kurzen Steilpass, der mit zwei Kontakten (Ballmitnahme und Abschluss) verwertet werden sollte.) Als Alternative sollten die FCB-Profis statt durchzulaufen mit einer Finte wieder auf die Startseite zurücklegen und abschließen – im Video ist diese etwas komplexere Variante zu sehen




Offenbar legte Hermann am Mittwoch besonderen Wert auf den Abschluss seiner Mannen, denn auch die nächsten Übung beschäftigte sich vorwiegend hiermit





A durchläuft einen kurzen Parcour, der sich mit jeder Variation veränderte, nimmt einen der postierten Bälle auf und spielt einen Druckpass auf B. Dieser verarbeitet das Anspiel mit zwei Kontakten und leitet das Leder weiter auf C, der auf B ablegt. Während B nun aus ca. 20m einen Distanzschuss ausführt, läuft C um das seitlich postierte Hindernis und bekommt aus dem rechten Grundlinienbereich eine Flanke, die er verwerten muss. Einerseits wird dadurch das einlaufen beispielsweise des Flügelspielers der gegenüberliegenden Seite trainiert, andererseits auch die schnelle Reaktions- und Umschaltfähigkeit – auch des Torhüter, der nach dem Distanzschuss sofort wieder parieren muss. Hermann führte noch zwei Variationen ein, die mit kleinen Veränderungen anhand der Videos gezeigt werden







Zum Abschluss eines gelungenen Trainingstages ließen die Coaches ein Abschlussspiel auf doppeltem Strafraum spielen. Beide Teams umfassten je vier Feldspieler und erneut forderte das Trainergespann ein hohes Tempo und viele Pässe in die Tiefe. Erreicht wurde dies einerseits durch eine „Rückpassbeschränkung“, der Torhüter durfte nämlich nur drei Mal innerhalb eines Angriffes angespielt werden, andererseits durch eine intervallartige Belastungsform, in der konsequent vier Sätze á drei Minuten gespielt wurden.




Anschließend wurden die geduldig wartenden Fans noch mit Autogrammen versorgt, bevor das Team geschlossen den Arbeitstag beendete. Am Donnerstag offerierte Heynckes seiner Truppe einen trainingsfreien Tag, bevor am Freitag dann das nichtöffentliche Abschlusstraining vor der Partie gegen Bremen anstand.

Autor: Dominik Langenegger

5. April 2012

FC Bayern – FC Augsburg, Spielvorbereitung


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Einige hundert Zuschauer wollten beim Training des FC Bayern München am 4. April zusehen – im Endeffekt verließen in den bayerischen Osterferien jedoch viele enttäuschte Gesichter die Säbener Straße wieder. Bei wunderschönem Wetter und angenehmen Temperaturen fand die Einheit am Mittwochmittag auf dem Nebenplatz statt, der deutlich weniger Platz für die vielen anwesenden Fans bot als der Hauptplatz, so dass das Gelände bereits früh komplett abgesperrt wurde.

Dennoch wurde der Rekordmeister bei wolkenfreiem Himmel mit viel Beifall und Begeisterung begrüßt, so dass der Start in den Trainingstag für die Truppe um Kapitän Philipp Lahm kaum erfreulicher hätte sein können. Aufgrund des 2:0-Sieges am Vorabend gegen Olympique Marseille trennte das Trainergespann um Jupp Heynckes, Peter Hermann und Hermann Gerland die Profis wie gewohnt in zwei Gruppen. Die Stammelf der letzten Wochen arbeitete im regenerativen Bereich mit Laufeinheiten, individuellem Programm und schließlich im Leistungszentrum und der Physiotherapie.

Passübungen zum “Reinkommen”

Der Rest der Truppe durchlief das gewohnte Schema im Bayern-Training unter Hermanns Anleitung. Nach einer ausgiebigen Laufschule mit Mobilisierungs- und Dehnübungen ging es zur Erwärmung mit Ball mit Hilfe komplexer Passfolgen. Zur Einstimmung präsentierte Hermann im gewohnten Schema eine bekannte Passübung


Der Startspieler mit Ball passt auf den zentralen Akteur, der die Kugel entweder klatschen lässt und direkt überspielt wird oder direkt aufdreht und auf den dritten Spieler weiterleitet. Dieser setzt anschließend einen der beiden Flügelspieler ein, der sich von der Stange löst und dem Ball entgegen startet. Über einen Doppelpass um die Stange herum gelangt der Flügel so wieder zum Anfangspunkt – alle Spieler laufen anschließend ihren Ballwegen auf die neue Position nach. Diese Übung gestaltete Hermann mit diversen kleinen Variationen, so dass die Spieler beispielsweise den Ball direkt auf den Flügel spielen, oder die Flügelspieler keinen Doppelpass zwingen sondern direkt in die Tiefe starten sollten, etc.

Einfache Torschussübung

Anschließend führte Hermann die Profis durch ein intensives „6vs6“ auf Ballhalten, bevor er zur abschließenden Torschussübung überleitete. Bei der Abschlussübung wurden die Spieler nun auf vier Stangen verteilt. Hermann spielt aus der Position A einen Druckpass auf B, der sich seitlich nach Außen von seiner Stange löst und die Kugel mit zwei Kontakten diagonal auf C weiterleitet. Dieser lässt dasselbe Verhaltensmuster erkennen, löst sich ebenfalls nach Außen, nimmt das Leder möglichst dynamisch in Laufrichtung mit und vollendet




Komplexes Torwarttraining

Aus gegebenen Gründen soll heute auch Wert auf die Arbeit von Torwarttrainer Toni Tapalovic gelegt werden. Der 31-Jährige beschäftigte sich intensiv mit Hans Jörg Butt und Maximilian Riedmüller. Nach individueller selbstständiger Erwärmung und Lockerung mussten die Beiden bei der ersten Übung einbeinig über eine kleine Hürde springen und jeweils auf dem Außenbein landen – nach einer kurzen Stabilisationsphase zurück in die andere Richtung. Dadurch sollen die Bandstrukturen in Sprunggelenk und Knie gestärkt und auf die kommende Belastung eingestellt werden.


Nach einigen Wiederholungen kam der Ball hinzu, so dass nach der Stabilisation der frontal postierte Tapalovic einen Drop-Kick auf Brusthöhe anspielte.
In der zweiten Torwart-Trainingsform bekamen die Keeper von Tapalovc einen kurzen simulierten Rückpass zugespielt, den sie nach kurzer seitlicher Mitnahme auf den jeweilig zweiten postierten Torhüter abschlagen sollten. Dieser stand ungefähr auf Höhe der Mittellinie und wechselte seinen Standort, um verschiedene Winkel und Orientierungsfähigkeit des Abschlagenden zu schulen. Anschließend wurde in einer Variation derselbe Aufbau verwendet, nur das nach einem Drop-Kick auf die Brust ein Abschlag aus der Hand auf den zweiten Keeper gespielt wurde


Zur dritten Übung verabschiedete sich Butt, der als Feldspieler beim „6vs6“ eingreifen musste, um eine Gleichzahl herzustellen. Riedmüller wurde mit folgenden Übungen weiter trainiert. Über eine seitliche Hürde musste der junge Torhüter beidbeinig hin- und zurückspringen, um anschließend einen flachen scharfen Ball abzuwehren


Dies wurde auf beide Seiten ausgeführt und mit zunehmenden Wiederholungen auch hohe Bälle Richtung Winkel zugeworfen.
Vor der zusammenführenden Torschussübung mit den Feldspielern musste Riedmüller nochmal durch eine intensive Übungsform. Erst musste der Torhüter einen scharf getretenen Ball aus 16m entschärfen, um sich anschließend sofort wieder aufzurichten und nach vorne zu orientieren. Denn zwei aufgebaute Stangen symbolisierten ein Mini-Tor am Fünfmeterraum, bei welchem Riedmüller drei bis vier Bälle aus kürzester Distanz abwehren musste. Hiermit sollte insbesondere auf Reaktionsschnelligkeit und Schulung der reflexartigen Bewegungen eingegangen werden


Autor: Dominik Langenegger

29. März 2012

1899 Hoffenheim – FC Schalke 04, Spielvorbereitung


(1 Bewertungen, Durchschnitt: 1,00 von 5)
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Die bevorstehenden Spiele gegen Athletico Bilbao und 1899 Hoffenheim sind von großem Faninteresse, das machte sich auch beim gestrigen Training bemerkbar, zudem viele Fans strömten. Bei bestem Frühlingswetter um die 18 Grad weilte Christoph Metzelder wieder unter der Mannschaft. Außer Obasi, der gerade erst eine frische Vertragsverlängung hinter sich hat, und Höwedes als Langzeitverletzter nahmen alle Profis am Mannschaftstraining teil.

Typisches Schalker Aufwärmprogramm

ein paar Runden im lockeren Tempo um den Platz, dabei verschiedene Übungen, Tempovariationen, Dehn-und Kräftigungsübungen am Mittelkreis

Koordinationsübungen

Für die erste Übung hat der Fitnesscoach jeweils 5 kleine Quadrate(2x2m) nebeneinander aufgestellt. Dabei sollten die Spieler mehrere „Skipping“ Übungen absolvieren.

• Zur Lockerung sollten die Spieler danach zu dritt den Ball laufen lassen

Spielform, 3Teams – 3×10 Minuten

Es spielen 2 Teams in der Offensive und 1 in der Defensive. Das Team, welches den Ball verliert wechselt in die Defensive und muss den Ball erkämpfen. Maximal 2 Ballkontakte



Flanken- und Abschlussübung


Besonders interessant war diese Übung, weil sie eher in Richtung Spaß gelenkt war aber trotzdem wichtig für das Euroleague Hinspiel sein kann.
Gespielt wurde mit 2 Teams A und B. Das Prinzip ist einfach: Wer die meisten Tore macht, gewinnt.

A spielt den Ball mit einem Flugball auf seinen Flankengeber und läuft dann mit einem Teamkollegen in Richtung des Strafraums. Der Außenspieler von Team A kontrolliert den Ball und bringt die Flanke in den 16er. Der Ball muss jedoch von A innerhalb der Markierung kontrolliert werden und Tore zählen nur per Direktabnahme aus der Luft. Der gleiche Spielzug wird dann auch von B ausgeführt.
Nach ungefähr 10min wechseln die Teams die Seiten und nach belieben auch die Flankengeber.

Das Team ohne Leibchen(im Video)hat übrigens gewonnen.




• Auslaufen und Dehnen

• -Trainingsende-

von Erhan Akcan

24. März 2012

FC Bayern München – Hannover 96, Training 22.03.2012


(4 Bewertungen, Durchschnitt: 2,75 von 5)
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Donnerstagmittag in München an einem wunderschönen Frühlingstag – die Bayern strahlen mit der Sonne um die Wette. Nach dem knappen Erfolg am Vorabend im DFB-Pokal gegen Borussia Mönchengladbach und dem damit verbundenen Einzug ins Pokalfinale herrschte beim Rekordmeister an der Säbener Straße weiterhin eitel Sonnenschein.

Nach dem Pokalfight am Vortag über 120 Minuten wurden die Stammspieler selbstverständlich wie bekannt geschont und absolvierten per Mountainbike-Tour und im Leistungszentrum individuelle Rehamaßnahmen. Währenddessen zeigte sich die „Zweite Garde“ der Münchener mit sieben Feldspielern und zwei Torhütern den zahlreichen wartenden Fans an der Säbener Straße.

Rouven Sattelmaier arbeitete mit Torwarttrainer Toni Tapalovic an der Ballsicherheit bei kurzen Bällen, während Maximilian Riedmüller zu den Feldspielern beordnet wurde, um sein Kurzpassspiel und seine Passsicherheit zu schulen.

Lockeres Kreisspiel zum Anfang

Insgesamt nahmen daher an den aufgezeigten Übungs- und Spielformen Anatoliy Tymoshchuk, Rafinha, Diego Contento, Takashi Usami, Danijel pranjic, Nils Petersen, Ivica Olic und Riedmüller teil.
Co-Trainer Peter Hermann übernahm wie gewohnt den Leadpart und wies die Profis in den stets mit großer Lockerheit durchgeführten Ablauf ein. Der traditionelle Aufbau mit Laufschule und Kreisspiel zu Beginn läutete die Trainingseinheit ein.



Spielform 3 gegen 3

Anschließend ging es direkt in die oft gezeigte Spielform „3vs3plus“, wobei zwei Teams á 3 Akteure gegeneinander auf Ballhalten spielten und dabei die zwei freien Anspieler für den Kombinationsfluss mit einbauen sollten. Wenn eine Mannschaft einen Ballverlust verschuldet übernimmt diese den defensiven Part.



Einfacher Torschussübung

Anschließend führte Hermann eine neue Torschussform ein, wobei ein Vertikalpass auf den entgegen startenden Stürmer von einem einlaufenden Flügelspieler erlaufen und in einem Torerfolg umgemünzt werden sollte. Im konkreten Ablauf bedeutet dies, dass A einen Druckpass auf B spielt, der die Kugel auf den (nach einer Auftaktfinte) einlaufenden C klatschen lässt.

In der ersten Variante sollte C nun direkt abschließen. Im Anschluss fand der selbe Ablauf über die andere Seite statt. Daraufhin übernahm A die Rolle des freigewordenen Flügelspielers (C oder D), der auf die Position des B rückte. In der zweiten Variante sollte der Flügelspieler das Leder nun zuerst verarbeiten und daraufhin abschließen („zwei Kontakte“), in der dritten Abänderung spielten der Stürmer und der Flügel einen Doppelpass. Laufschemata und Passfolgen blieben unverändert. Als zusätzliche Möglichkeit, um positionsspezifisch zu schulen, nahmen Olic und Petersen zu Beginn der Übungsform für mehrere Bälle hintereinander die Sturmposition ein.





Absschlusspiel auf eingeschränkter Spielfläche

Zum Abschluss stand für die FCB-Profis noch ein Abschlussspiel auf dem Programm, wobei ein schmaler Korridor in der Größe von 10x25m gewählt wurde, um das Vertikalspiel zu betonen.




Autor: Dominik Langenegger

23. März 2012

FC Schalke 04 gegen Bayer Leverkusen, Training vom 22.03.2012


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Sonnenschein, wolkenloser Himmel und 17 Grad Celsius – Bestes Fußabllwetter beim Knappen-Training und deren Spielvorbereitung gegen Bayer Leverkusen. Alle Mann an Bord, außer Christian Metzelder, der übte sich im Lauftraining. Rehabilitant Höwedes befindet sich dagegen im schweißtreibendem Aufbautraining – Viel Erfolg!

Einen Hingucker hielt Julian Draxler bereit, der aller Voraussicht mit den Prototypen des neuen Adizero F50 das Schalke Training bestritt.

Aufwärmen, Dehen und Kräftigen

Typisches Aufwärmprogramm: ein paar Runden im lockeren Tempo um den Platz, dabei verschiedene Übungen und Tempovariationen

Dehn-und Kräftigungsübungen am Mittelkreis

Torhüter wurden auf kurze Distanz „warm“ geschossen

Koordinationsläufe durch Stangen in verschiedenen Varianten


Variante 1: mit enger Ballführung durch die Stangen dribbeln und nach der letzten den Pass zum nächsten Spieler




Variante 2: mit dem Ball in der Hand so schnell wie möglich im Slalom durch die Stangen

• Zur Lockerung sollten die Spieler zu dritt den Ball laufen lassen

Angriffskombinationen mit Flanken und Torabschlüssen

Die zweite Übung wurde zeitgleich in 2 verschiedenen Gruppen ausgeführt
Variante 1 auf der rechten Seite des Spielfeldes: Spieler A passt den Ball auf B, B lässt den Ball für C abtropfen. C spielt dann den Pass auf D, welcher dann wiederum zu E abprallen lässt. D läuft nach dem Anspiel zu E außen in Position Für die Flanke. E schickt D mit einem Steilpass. Spieler B und C laufen in den 16er und versuchen die Flanke von D zu verarbeiten.





Variante 2 auf der linken Seite des Spielfeldes: A spielt einen Pass auf B. B lässt abprallen und hinterläuft den Gegenspieler. Dann zieht B nach innen und erhält den Pass von A in den Lauf. B geht mit einer Finte rechts am nächsten Gegenspieler vorbei und kommt zum Abschluss.

Direkt an die Situation angeknüpft, läuft D die Außenlinie entlang und flankt in den 16er. Da sorgt dann der mitgelaufene Spieler B und ein beliebiger Spieler vom Standort C für den Torabschluss. Ohne Unterbrechung spielt dann A den Ball auf C. C lässt wieder abprallen und läuft am Gegenspieler vorbei. A spielt den Ball in den Lauf von C. C führt den Ball bis zum 16er und sucht den Torabschluss. Erneut läuft D wieder im selben Moment zur Flanke an und versorgt die Spieler in der Mitte mit einer ordentlichen Flanke.
Nach ungefähr 15 Minuten tauschen die beiden Gruppen die Spielhälften.




Abschlussspiel ohne besondere Taktikvorgaben

• Auslaufen und Dehnen
• -Trainingsende-

von Erhan Akcan

19. März 2012

Hertha BSC gegen Bayern München, Trainingsreport 14.03.2012


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Torfestivals, Befreiungsschlag, tolles Wetter. An der Säbener Straße dominierte am Mittwochmittag nicht nur wetterbedingt eitel Sonnenschein. Eine kleine Regenwolke trübte jedoch die fast perfekte Bayern-Woche – denn Bastian Schweinsteiger, der zuletzt sein Comeback nach einem Außenbandriss im Sprunggelenk feiern konnte, musste die Einheit wegen Knie- und Oberschenkelproblemen vorzeitig abbrechen und zähneknirschend die Kabine aufsuchen. „Das war eine reine Vorsichtsmaßnahme“, beruhigte Jupp Heynckes allerdings die wartenden Journalisten. Schweinsteiger soll am Freitag bereits wieder in den regulären Trainingsbetrieb einsteigen.

Auch Rafinha konnte nach seinem grippalen Infekt wieder am Teamtraining teilnehmen. Hunderte Zuschauer empfingen den Rekordmeister bei wolkenfreiem Himmel mit Beifall und Begeisterung, so dass der Start in den Trainingstag für die Truppe um Kapitän Philipp Lahm kaum erfreulicher hätte sein können. Aufgrund der Champions League-Belastung des Vortages trennte das Trainergespann um Heynckes, Peter Hermann und Hermann Gerland die Profis wieder in zwei Gruppen. Toni Kroos, David Alaba, Mario Gomez, Lahm und Co., die unter der Woche gegen Hoffenheim und Basel einen Großteil der Einsatzzeit erhielten, absolvierten ein individuelles Programm mit Laufeinheiten und regenerativen Behandlungen im Leistungszentrum und der Physiotherapie.

Der Rest der Truppe durchlief das gewohnte Schema im Bayern-Training unter Anleitung Hermanns. Nach einer ausgiebigen Laufschule ging es zur Aufwärmarbeit am Ball mit komplexen Passfolgen. Als Neuerung wurde jedoch vor den Passstafetten ein Dehnkreis gebildet und der Muskeltonus in Rumpf- und Beinmuskulatur verringert.

Passtraining mit vorgegebenen Laufwegen

In der einleitenden Passform wurde insbesondere der Ball in die Tiefe und ein Einlaufen der Flügelspieler einstudiert. A spielt das Leder auf B, der mit der Ballannahme aufdreht und sofort per Druckpass in die Tiefe C einsetzt. In der Zwischenzeit zieht D nach einer Auftaktbewegung in einem Bogen ins Zentrum (Timing!) und erhält in höchstem Tempo die Kugel von C, der den Ball von B klatschen lässt. D spielt direkt auf E weiter und dasselbe Schema beginnt spiegelverkehrt von der anderen Seite mit Zuhilfenahme des anderen Flügelspielers (H). Alle Spieler rücken anschließend eine Station weiter, d.h. A wird zu B, B geht auf die Position von D und D stellt sich hier E wieder an. C bleibt als Einziger für zwei Bälle an Ort und Stelle und läuft anschließend auf die Position von H.





Trainingsspiel 4 gegen 4 plus 2 positionsgebundene Anspieler

Da Hermann ca. 15 Minuten aufwendete um die aufgezeigten Passwege zu perfektionieren, wurde keine Variation der Übung eingeführt. Stattdessen ging es gleich weiter in die Spielform „4vs4plus2“, in der zwei Teams mit je vier Spielern gebildet wurden und auf engem Raum den Ball halten mussten. Die zwei Neutralen wurden von Rafinha und Hans Jörg Butt bekleidet, die jeweils Anspielstationen für die Truppe im Ballbesitz generieren sollten.

Auffallend hierbei ist der Ansatz Hermanns die Neutralen Spieler immer positionstreu im Training zu schulen. Butt agierte so immer an einer Stirnseite knapp innerhalb des Spielfeldes, so dass er torwartspezifische Bälle spielen und verarbeiten musste. Rafinha hingegen wurde auf die breite Seite beordert, wo er als Außenspieler ebenfalls spielnahe Situationen zu lösen hatte und dennoch die Freiheit bekam, immer wieder Anspielstationen im Zentrum zu bilden.



Ball halten mit 2 Anspielern auf den Stirnseiten

In der nächsten Übung sollte wiederum explizit Bezug genommen werden auf den Pass in die Tiefe. Hierzu wurde ein schmaler Korridor zwischen Sechzehnmeterraum und Mittellinie gezogen, in welchem erneut „4vs4“ gespielt wurde. Als Zielstellung wurde jedoch ausgegeben die Anspieler auf den beiden Stirnseiten zu suchen, die wieder von Rahinha und Butt gebildet wurden. Sobald ein Anspieler erfolgreich eingesetzt wurde, mussten beide Team sofort umschalten und sich auf die Zielperson auf der anderen Seite konzentrieren.





Toschusstraining mit diagonalem Kombinationsspiel

Vor dem obligatorischen Abschlussspiel wurde erneut Bezug genommen auf die diagonalen Laufwege der Sturmspitzen und mit Hilfe der bekannten Torschussübung geübt


Autor: Dominik Langenegger

5. März 2012

Bayer Leverkusen gegen FC Bayern München, Trainingsreport


(2 Bewertungen, Durchschnitt: 3,50 von 5)
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Nach dem ernüchternden Auftritt am Samstag gegen Bayer Leverkusen und der daraus resultierenden 0:2-Niederlage hatte Jupp Heynckes seine Spieler am Sonntagvormittag zum Training an die Säbener Straße gebeten.

Die Startelf des Vortages arbeitete mit einer Mountainbike-Tour durch die Stadt im regenerativen Bereich und wurde so von den vielen wartenden Fans fast nicht gesehen. Einzelne Stammkräfte arbeiteten anschließend noch im gemächlich individuellen Bereich, während die Ersatzspieler der Partie gegen Leverkusen auf dem Hauptplatz schwitzen mussten. Namentlich waren dies Hans Jörg Butt, Diego Contento, Emre Can, Daniel Pranjic, Nils Petersen, Takashi Usami, Ivica Olic, Rouven Sattelmaier und Anatoliy Tymoshchuk.

Passübungen mit Doppelpassfolgen

Zur Einstimmung präsentierte Peter Hermann im gewohnten Schema eine Passübung. Der Startspieler mit Ball passt auf den zentralen Akteur, der die Kugel wieder klatschen lässt und direkt überspielt wird. Anschließend setzt der dritte Spieler auf der Linie einen der beiden Flügelspieler ein, die sich Beide von der Stange lösen und dem Ball entgegen starten. Der angespielte Flügel ließ das Leder erneut auf den Anspieler prallen und startete um die Stange herum zum Anfangspunkt – durch einen steilen Druckpass erhielt er den Ball zurück und konnte sich wieder am Start anstellen





Diese Übung gestaltete Hermann mit diversen kleinen Variationen, so dass die Spieler beispielsweise mit der Ballannahme aufdrehen sollten statt klatschen zu lassen, oder die Flügelspieler direkt in die Tiefe starten sollten etc. Der Kreativität und zusätzlichen Erweiterung sind bei solchen schlichten Übungsaufbauen keine Grenzen gesetzt.
Anschließend ging es in das bekannte Spielchen „3+3vs3“ (siehe Trainingsbericht vom 25. Februar).

Torabschlüsse nach abgestimmten Zuspielkombinationen

Als nächstes standen Torabschlussübungen auf der Agenda. Trainer Jupp Heynckes war hierbei sichtlich bemüht die angeknackste Psyche seiner Mannen zu stärken und verteilte hierbei ganz im Sinne von positiver Verstärkung nach Skinner viel Lob und Aufmunterung. Insbesondere Tymoshchuk, dessen Schüsse den Weg in die Maschen mit Abstand am sichersten fanden, wurde vom Cheftrainer immer wieder bestätigt. Die Übung wurde in vier Variationen gezeigt und kann über die angefügten Videos am besten nachvollzogen werden










Als grundlegend essentiell sah Hermann hierbei stets das Timing seiner Spieler an, die sich im richtigen Moment seitlich von ihrer Stange zu lösen hatten. Sowohl die vordere Reihe als auch die beiden Sturmpositionen mussten sich hierbei zeitlich genau abstimmen um den Passweg zu öffnen und die Ballannahme bereits in einer spieloffenen Position verarbeiten zu können. In der ersten Variante sucht der Stürmer nach erfolgreichem Anspiel noch direkt den Abschluss, im zweiten Durchgang sollten sich dann auch die Akteure nah am Passgeber zur Seite lösen. In der dritten Abänderung dreht der Stürmer nach Annahme auf und legt auf den nachrückenden Spieler ab. In der vierten Variante schließlich löst sich der Stürmer von derselben Seite des Ballbesitzers, kommt diesem entgegen und startet im richtigen Moment wieder diagonal in die Tiefe davon.

Abschlussspiel auf kleinem Spielfeld

Zum Abschluss ließ das Trainergespann des Rekordmeisters die Einheit mit einem kleinen Trainingsspiel „vier gegen vier“ auf sehr engem Raum (ca. 15x30m) ausklingen.




Bis auf einen Zusammenstoß zwischen Olic und Tymoschchuk, bei dem der Ukrainer einen unbeabsichtigten Schlag ins Gesicht erhielt und behandelt werden musste, blieb dieses jedoch ohne groß bemerkenswerte Ereignisse.

Autor: Dominik Langenegger

2. März 2012

SC Freiburg – FC Schalke 04, Trainingsreport 29.02.2012


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Durch die Länderspiele waren fast alle Nationalspieler im Schalker Aufgebot heute nicht auf dem Trainingsplatz anwesend. Bei milden Temperaturen um die 13 Grad fand sich Jermaine Jones zum Training ein, während Christoph Metzelder länger ausfällt und deswegen dem Training heute fernblieb.

Erwärmung

Typisches Aufwärmprogramm: ein paar Runden im lockeren Tempo um den Platz, dabei verschiedene Übungen und Tempovariationen

Dehn-und Kräftigungsübungen am Mittelkreis

1.Übung: Kurzpassvariationen

Vorbereitung gegen Dortmund

Variation 1:
A passt den Ball auf B und läuft auf die Position von B. B nimmt den Ball an, dreht sich, spielt den Pass auf C und läuft dem Ball hinterher auf Position C. C lässt den Ball abprallen auf B und B spielt in den lauf von C. C nimmt den Ball und läuft zum nächsten Hütchen. Das gleiche wird spiegelverkehrt durchgeführt. So laufen die Spieler im Kreis und sind an jeder Station.




Variation 2:
A passt den Ball zu B und läuft auf B zu. B lässt abprallen, so das A direkt auf C passen kann. B läuft danach auf Position C und A läuft auf Position B. Sonst alles wie bei Variante 1

Vorbereitung gegen Dortmund




Variation 3:
Wie Variante 2, nur dass A den Ball nach dem Abstopper von B mit einem Flugball auf C spielt.



Zur Regeneration sollten die Spieler dann den Ball hochhalten, Doppelpässe spielen usw.

Währenddessen hielten Schober und Hildebrand das Torwarttraining auf dem Beachsoccerplatz ab.

2.Übung: Spielform, 3×10 Minuten, Überzahlspiel

Vorbereitung gegen Dortmund

Eigentlich das bekannte „Überzahl-Spiel“ mit kleinen Toren. Team A,B und C. Wenn A in der Defensive ist und B und C im Ballbesitz muss A den Ball erkämpfen.

Eine Aufgabe für unsere Mitglieder: Wer kann entschlüsseln, nach welchem Prinzip die Mannschaften wechseln und welche Rolle die platzierten Hütchen spielen?



Abschlussspiel vom 5er bis zur Mitte des Feldes – Freie Ballkontakte



Auslaufen und Dehnen

von Erhan Akcan

25. Februar 2012

FC Bayern München gegen FC Schalke 04, Training Bayern


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0:0 in Freiburg, 0:1 in Basel – die Woche hatte es für die Bayern in sich. Nicht zuletzt deshalb wurde in den Medien von der lautstarken Rede Karl-Heinz Rummenigges nach der knappen Niederlage in der Schweiz berichtet. Auch am Tag danach hatten sich die Wogen in München noch nicht geglättet.

Ob vor Trainingsbeginn erneut Gesprächsbedarf bestand oder sonstige Aufgaben anstanden, wird wohl nicht mehr geklärt werden können. Allerdings stand wohl irgendetwas einem pünktlichen Trainingsbeginn im Wege, denn erst mit halbstündiger Verspätung kamen die Profis des Rekordmeisters bei kalter Witterung auf den Haupt-Trainingsplatz an der Säbener Straße.

Gómez, Robben und Ribéry drehen Runden

Aufgrund der intensiven Belastung am Vorabend gegen den FC Basel teilte Jupp Heynckes und sein Trainergespann die Mannschaft auf. Die Startelf zeigte sich den ca. 200 Fans für etwa 20 Minuten und drehte gemeinsam mit Fitnesstrainer Marcelo Martins lockere Runden um das Trainingsgelände. Nach ca. 20 Minuten ging es ins Leistungszentrum des FCB zu weiteren Regenerationsmaßnahmen und Behandlungen.

Thomas Müller, intensives Training mit Ersatzspielern

Die Spieler, die in der Schweiz nicht eingesetzt oder eingewechselt wurden, absolvierten unter Anleitung von Peter Hermann, Jupp Heynckes und Hermann Gerland eine 75-minütige Einheit. Thomas Müller, Hans-Jörg Butt, Luiz Gustavo, Danijel Pranjic, Ivica Olic, Nils Petersen, Takashi Usami, Diego Contento und Emre Can bildeten somit die neunköpfigen Trainingsstamm am Donnerstagnachmittag.

Bayern gegen Schalke, Training Passfolgen

Nach einer intensiven Laufschule startete Hermann mit einer leicht zugänglichen Passübung. Zwei Anspielpartner stehen ca. 5 Meter hintereinander auf einer Linie, die restlichen Spieler an den Endpunkten der Linie

Vorbereitung gegen Dortmund

Eine Seite beginnt nun mit einem Druckpass auf den nahen Anspielpartner. Dieser lässt das Leder klatschen, der Spieler leitet den Ball auf den zweiten Anspieler weiter, der als Wandspieler wiederum prallen lässt und so der Durchgang zur anderen Seite beendet wird. Nach kurzer Eingewöhnungsphase starteten beide Seiten gleichzeitig, so dass für die Wandspieler im Zentrum eine höhere Intensität erreicht wurde. Denn diese ließen nun den Ball klatschen und mussten anschließend sofort aufdrehen, da von der Gegenseite ja bereits die nächste Kugel unterwegs war.

In dieser ersten Variante wurde fast nur auf einer Linie gespielt, in der ersten Abänderung von Hermann rückten die beiden Anspieler einige Meter versetzt zur Seite, so dass ein diagonal versetztes Passgebilde entstand (in der Abbildung also beispielsweise einer der beiden Grauen nach oben, der Andere nach Unten). In der dritten Variante liefen die Spieler in Zweierreihen auf die Mittelposition zu, wobei der Anspieler den Ball auf den zuvor nichtbeteiligten klatschen ließ




In der letzten Änderung kreuzen die beiden anlaufenden Spieler zusätzlich gegenseitig ihre Laufwege.
Anschließend ging es zu einer Lieblingsübung an der Säbener Straße, das „3+3 vs 3“ auf Ballhalten. In einem sehr engen Raum (ca. 10×20 Meter) spielt ein Dreierteam in der Mitte und muss versuchen den Ball zu erobern. Die beiden anderen Mannschaften dürfen sich mit beliebiger Kontaktanzahl zuspielen – das Team, welches einen Ballverlust verschuldet, muss als nächstes in die mittige Defensivposition und versuchen das Leder zurück zu gewinnen.

So zwingt Hermann seine Spieler immer wieder Überzahlsituationen in Ballnähe zu schaffen, auch bei kleinem Raum und daraus resultierendem hohen Ball- und Raumdruck Situationen zu lösen und die Handlungsschnelligkeit zu schulen.

Bayern gegen Schalke, Training Balleroberung

Anschließend wurde als hochintensive Belastungsform noch die Variante „Ball jagen“ gespielt, wo bei gleichem Aufbau das mittlere Team in 50 Sekunden so oft wie möglich das Leder erobern oder abfälschen musste. So generierte Hermann eine Wettkampfsituation, in der die Spieler wussten, dass sie sich 50 Sekunden lang ausbelasten mussten und anschließend wieder die die angenehmere Passrolle übernehmen können. Daraus resultierte enormes Tempo und das Defensivteam entwickelte immensen Stress auf den jeweiligen Ballbesitzer.

Bayern gegen Schalke, Torabschlussübungen

Weiter ging es mit einer Torschussübung, wobei die Spieler zuerst einen kleinen Parcours mit drei Stangen in höchstem Tempo zu bewältigen hatten und anschließend vom an der Strafraumkante wartenden Hermann bedient wurden.

Vorbereitung gegen Dortmund

Die Spieler sollten hierbei mit zwei Kontakten arbeiten, also Ballmitnahme und anschließend direkt den Abschluss suchen




Anschließend stand noch ein kleines Abschlussspielchen auf dem Programm, bei dem Contento nach seinem soeben erst genesenen Zehenbruch noch pausierte.

Autor: Dominik Langenegger