Das Muskel- und Krafttraining im Fußball erhöht den Leistungslevel

Das Krafttraining im Fußball hat einen großen Einfluss auf eine gut ausgebildete Muskulatur. Diese ist wichtig für Flanken und Pässe, für die Zweikampfstärke, für Sprints und explosive Bewegungen sowie für kräftige Torschüsse. Mithilfe des Krafttrainings wird die gesamte Muskulatur des Sportlers belastbarer, schnellkräftiger, verletzungsresistenter und natürlich deutlich leistungsfähiger. Erfolgsfussballer sind nicht umsonst oft mit gestählten Körpern ausgestattet, denn durch ihre Muskulatur sind sie in der Lage, ihre Leistungsfähigkeit erheblich zu steigern.

Krafttraining im Fußball
Auch im Fußball bildet eine gut ausgebildete Muskulatur die Grundlage für hervorragende Leistungen. Beim Fußball ist der Muskelaufbau jedoch nicht der einzige wichtige Trainingsbaustein. Gerade aus diesem Grunde gilt es für den Fußballer, sich ein straffes und richtiges Trainingskonzept zu erstellen und zu starten. Nur so verschwendet der Fußballer keine wertvolle Zeit. Mit dem Muskelaufbau sollte der Sportler im Amateurfußball jedoch keineswegs übertreiben. Regelmäßiges Krafttraining ist von Vorteil, aber alles mit Maß und Ziel. Das Trainieren der Muskeln sollte nicht am selben Tag stattfinden, an dem das Fußballtraining an der Tagesordnung steht.

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Warum ist Krafttraining ein wichtiges Element des Fußballtrainings?

Beim Fußball spielen viele Faktoren eine wichtige Rolle, damit ein Spieler zum Erfolgsfussballer wird. Im Amateurbereich gelten die gleichen Wertvorstellungen, was die sogenannten Stabilisierungsmuskeln betrifft. Der Oberkörper eines Fußballers bedarf einer allgemeinen Kräftigung. Besonders essenziell ist hierbei die Rücken- und Bauchmuskulatur. Sind diese Muskeln perfekt trainiert, dann erhält der Oberkörper die optimale Stabilität. Der Sportler braucht für seine athletischen Aktionen auf dem Platz diese Muskeln, da sie ihm die nötige Stütze und einen sicheren Halt bieten.

Beim Fußball müssen die Athleten viel laufen, sie müssen wendig und schnell sein und sie sollten gewisse athletische Fähigkeiten besitzen. Beim Muskelaufbau gilt es, die richtigen Methoden anzuwenden, die auf ein Ziel hin ausgerichtet sind. Kein Kicker braucht eine Bodybuildingfigur. Aufgepumpte Arme und Beine würden den Sportler auf dem Spielfeld nur behindern.

Ein Krafttraining im Fußball ist nur dann sinnvoll, wenn der Muskelaufbau dazu dient, die Rumpfstabilität zu verbessern. Mit dem starken Zuwachs an Muskelmasse nimmt der Fußballer automatisch an Gewicht zu. Darum sollte nicht in übertriebenem Maße trainiert werden, da er ansonsten in puncto Spritzigkeit und Schnelligkeit mit Einbußen rechnen muss.

Nur ein richtig angewandtes Krafttraining macht den Fußballer sowohl im Amateurfußball als auch in der Profiliga schneller und nicht langsamer. Vor allem spezielle Schnellkraft- und Schnelligkeitsübungen verbessern und optimieren die Schnelligkeit des Athleten dank einer gekräftigten Muskulatur.

Im Fußball kann ein Amateurspieler gerne mit seinem Trainer über das Athletik-/Krafttraining sprechen. Die meisten Coaches können wichtige Tipps und wertvolle Ratschläge zu diesem Thema beisteuern. Es gibt sehr viele unterschiedliche Trainingsmethoden, doch für den Erfolg sind stets das individuelle Trainingskonzept und das selbst auferlegte Trainingsprinzip ausschlaggebend.

Wieso ist eine gestärkte Muskulatur entscheidend?

Die Grundlage für die fußballerische Leistung ist eine kräftige Muskulatur, die spezifisch belastbar sein muss. Bei jeder Bewegung liegt der Ursprung immer in der Kraft. Die Schnellkraft wächst in Abhängigkeit zur steigenden Maximalkraft. Dadurch verbessert sich auch die Kraftausdauer des Fußballers. Im Fußball gilt es vorrangig, zusammenhängende Muskelketten zu trainieren. Durch das Krafttraining im Fußball werden somit möglichst viele Muskelgruppen trainiert, damit die notwendigen Muskelfasern aktiviert werden können.

Erfolgsfussballer berichten gerne, dass im Fußball das Belastungsprofil enorm hoch ist, denn allein für in puncto Verletzungsprävention ist es notwendig, über einen möglichst athletischen und kräftigen Körper zu verfügen. Ein nicht bestens durchtrainierter Körper stellt ein viel höheres Verletzungsrisiko dar.

Eine gestärkte Muskulatur ist im Fußball wichtig, damit der Fußballer auf dem Platz glänzen kann. Denn der Sportler benötigt eine kraftvolle, ausdauernde sowie eine schnelle Muskulatur. Im Training wird zwischen drei Arten unterschieden: So gibt es das Maximalkrafttraining, das Schnelligkeitstraining und das Kraftausdauertraining. Um den Anforderungen des Fußballers gerecht zu werden, sollte ein Mittelweg eingeschlagen werden.

Aus diesem Grund sollte der Fußballer seine Muskulatur vielseitig belasten und sie abwechslungsreich trainieren. Denn ein Spieler, der fähig ist, mehr und höhere Belastungen zu überstehen, ist klar im Vorteil. Deshalb ist es wichtig, dass die richtigen Belastungszonen trainiert werden. Nur dadurch ist er in der Lage, länger zu sprinten und er kann mehrere intensive Phasen besser und leichter nacheinander abrufen. Das heiß: Mit der richtigen Muskulatur ist der Sportler in der Position, mehrere Zweikämpfe hintereinander zu führen, mehr Sprints und häufigere Kopfballduelle zu absolvieren, ohne schnell schlapp und träge zu werden. Durch das richtige Trainieren der Belastungszonen erholt sich der Spieler zwischen den intensiven Phasen auf dem Platz außerdem erheblich schneller.

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Welche unterschiedlichen Trainingsansätze gibt es?

Es gibt unterschiedliche Trainingsansätze, denn beim Krafttraining gilt es, die spielerische Leistungsfähigkeit auf ein höheres Leistungslevel zu hieven. Ein Trainingsansatz befasst sich ausschließlich mit dem Thema Schnelligkeit. Durch spezielle Übungen wird die Athletik des Sportlers gestärkt, denn beim Muskeltraining ist ein funktionales Training ausschlaggebend, damit die Muskulatur perfekt eingesetzt werden kann. Das Krafttraining bewirkt einen Schnelligkeits- und Kraftzuwachs, aber eine gut entwickelte Muskulatur verbessert generell die Steigerung der fußballrelevanten Leistungsfähigkeit.

Durch den Aufbau der Beinmuskulatur wird die Sprungkraft des Spielers verbessert. Zusätzlich zum Fußballtraining bietet sich hierbei ein spezielles Krafttraining ein- bis zweimal die Woche bestens an. Beim Aufbau der Muskelmasse gilt es darauf zu achten, dass die fußballspezifische Leistungsfähigkeit gesteigert wird. Der Trainingsansatz bezieht sich somit stets auf die Verbesserung bei Antritten, Sprüngen, Einwürfen und bei Zweikämpfen sowie bei Kopfballduellen. Auf diese Weise wird die ideale Voraussetzung geschaffen, dass der Sportler eine bessere Belastungsverträglichkeit erzielt.

Beim Fußball sollte der Sportler beim Kraft- und Muskeltraining stets darauf achten, dass er sich einen festen Trainingsplan erstellt. Er sollte zudem regelmäßig trainieren und nach jedem Krafttraining mindestens einen Tag Pause einlegen, damit sein Körper genügend Erholung erfährt. In der Zeit während des Krafttrainings ist es wichtig, dass der Sportler seinen Körper mit ausreichend vielen komplexen Kohlenhydraten und Proteinen verwöhnt. Beim Muskelaufbau ist eine ausgewogene und nährstoffreiche Ernährung Goldwert. Damit der Fußballer seine Beweglichkeit behält, sind ausgiebige Dehnungsübungen entscheidend. Fußball ist ein leistungsorientierter Sport.

Genaue Übungsvorschläge

Fitnessübungen, die für Fußballer perfekt geeignet sind, um Kraft zu erwerben, sind ausschlaggebend für den Erfolg auf dem Spielfeld. Für die Beine eignen sich Beinpresse, Knieübungen, Hoch-Streckübungen und Ausfallschritte. Zur Stärkung der Rückenmuskulatur eignen sich Klimmzüge, Hyperextensions und Kreuzheben. Für die Bauchmuskultur sind Übungen wie Planks, Beinpresse und Situps ideal. Liegestützen und Banddrücken stärken die Brust und den gesamten Oberkörper. Die Arme werden bei vielen Übungen automatisch mittrainiert, spezielle Bizeps- oder Trizeps-Übungen sind somit nicht vonnöten.

Durch spezielle Kraftübungen werden die Schnelligkeit und die Explosivkraft bei Fußballern gesteigert. Durch das Krafttraining kann jeder Sportler seine Kraft und Muskelmasse aufbauen und somit besser werden. Die bekannteste Beinübung sind Kniebeugen, dabei werden unzählige Stützmuskeln involviert. Für einen Fußballer sind starke Beine immer von Vorteil, denn sie verleihen dem ihm die Fähigkeit, stärker zu schießen und schneller zu rennen. Somit bildet das Kniebeugen mit Zusatzgewichten (Langhantel) das Fundament für alle weiteren Übungen. Steigert sich der Fußballer bei den Kniebeugen, dann kann er die erlangten Muskeln und Power für sein Fußballspiel bestens nutzen. Fußball ist ein Sport, der von Kondition und Power bestimmt wird.

Bei den Sprungkniebeugen muss der Sportler mit aller Kraft nach oben springen und dabei seine Knie Richtung Brust ziehen. Der Fußballer positioniert seine Füße schulterweit und geht dann in die Kniebeugen-Position. Wichtig dabei ist, dass die Oberschenkel ungefähr 90 Grad zum Boden sind. Das beste Ergebnis erreicht der Erfolgsfussballer, wenn er fünf Sätze macht und dies 20 Mal wiederholt. Diese ausgezeichnete Übung dient dem Athleten, um im Krafttraining seine Explosivkraft zu steigern. Sie ist vor allem wichtig, um beim Kopfballduell hoch springen zu können und aus dem Stand explosiv einen Sprint hinlegen zu können.

Unterschied zwischen Profi- und Amateur-Fußball

Sowohl Profifußballer als auch Amateurfußballer absolvieren Krafttrainingseinheiten. Der Unterschied liegt hierbei nicht in der Art bzw. den jeweiligen Krafttrainingsmethoden. Im Amateurbereich wird das Krafttraining der Fußballer hauptsächlich außerhalb des Fußballtrainings durchgezogen. Im Gegenteil dazu wird der Trainingspunkt Muskel- und Krafttraining im Profibereich total in den Trainingsplan integriert. Da es bei den Profis um Höchstleistungen geht, kann das Krafttraining per se nicht getrennt gesehen werden.

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Gibt es Unterschiede bezogen auf die jeweilige Spielerposition?

Abgesehen vom Torwarttraining gibt es beim Fußball in puncto Muskel- und Krafttraining keine Unterschiede, was die jeweilige Spielerposition betrifft. Da Erfolgsfussballer in der Regel immer auch verschiedene Positionen besetzen können und da es diesbezüglich absolut keinen Unterschied macht, ob ein Spieler groß und muskulär oder klein und schlaksig ist: Jeder Fußballer braucht eine starke Muskulatur, um seine Leistungen auf dem Spielfeld abrufen zu können.

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Bildquelle: arekmalang / 123RF Standard-Bild