Verletzungen von Beginn an richtig behandeln

In der Winterzeit beim Hallentraining besteht auch schon im Kinderfußball eine gewisse Verletzungsgefahr. Häufig kommt es durch die meist kleineren Platzverhältnisse unterm Dach zu Prellungen, aber auch Brandwunden, wenn die Kinder über den Hallenboden rutschten.

 

Bei Sportverletzungen erst kühen, dann Pflaster drauf! (Foto: jutta rotter  / pixelio.de)

Bei Sportverletzungen erst kühen, dann Pflaster drauf! (Foto: jutta rotter / pixelio.de)

 

Vielen ist hier die P-E-C-H-Regel (P-ause, E-is, C-ompression, H-ochlagern) ein Begriff, wobei das „E“ für Eis ergo heißt, dass Kühlen ganz wichtig ist. Doch dies ist oft leicht gesagt, denn viele Trainer haben nicht das richtige Equipment dabei. Und Verletzungen kündigen sich schließlich meistens nicht an. Deshalb habe ich immer vorgesorgt und das richtige Kühlmittel aus dem Profishop von Teamsportbedarf.de mit an Bord.

 

Eisspray ist heutzutage nicht mehr angesagt, da die für Laien schwierige Anwendung und die negativen Auswirkungen mittlerweile bekannt sind. Doch auch, wenn ich Kühlpacks und Kühlakkus sowie die Eisbox immer dabei habe, muss ich beim Kühlen einiges beachten.

 

Optimal für die Behandlung der Verletzung ist Eiswasser, Wasser aus der Eisbox, das Eiswürfel beinhaltet. Hierzu benötige ich dann auch einen Schwamm zum Auftragen. Gut kühlen lässt sich eine Verletzung auch mit dem Eis-Lutscher, einem Stiel, der in einem Kunststoffbecher mit gefrorenem Wasser steckt. So kann ich eine Blessur per Eisabrieb kühlen.

 

Auch einzelne Eiswürfel können lindernde Wirkung haben. Optimal geeignet sind Coldpacks oder Kühlpackungen, also Kunststoffbeutel, die mit Gel gefüllt sind. Diese kann ich zwischen den Trainingseinheiten und den Spielen im Kühl- oder Eisschrank aufbewahren und für den Einsatz präparieren. Auch Kühlakkus können bei einer Verletzung verwendet werden.

 

Denn das Kühlen sorgt bei jeder Verletzung für einen Effekt der Schmerzlinderung. Ferner wird durch das Kühlen der Blutfluss im betroffenen Bereich verlangsamt, Schwellungen können so eingedämmt werden. Beim Kühlen in der Nähe empfindlicher Körperpartien wie Geschlechtsteile, Augen etc. ist Vorsicht geboten. Offene Wunden darf ich nicht unmittelbar mit Eis kühlen, ansonsten können nämlich schnell Keime in die Wunde kommen.

 

Bei Frakturen streiten sich die Gelehrten. Auf der einen Seite plädiert die Pro-Fraktion für die schmerzlindernde Wirkung des Kühlens, auf der anderen Seite kann durch das Kühlen aber auch eine Schockreaktion gefördert werden.

 

Zur Schmerzlinderung taugen die kühlenden Faktoren auch bei sich andeutenden Verletzungen. Dadurch sind allerdings nur die Symptome beseitigt und nicht die Ursache. In solch einer Situation sollte das Spiel/Training respektive die Belastung unbedingt beendet werden.

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