Schalker arbeiten die Derbyniederlage mit schnellem Passspiel auf

Schalker arbeiten die Derbyniederlage mit schnellem Passspiel auf

Auch vier Tage nach der bitteren Niederlage beim Lokalrivalen Borussia Dortmund war die Stimmung unter den Fans immernoch stark bedrückt. Roberto Di Matteo schickte daher seine Jungs schon um 10:30h auf den Trainingsplatz im alten Parkstadion, um mit dem gesamten Team an den Fehlern vom letzten Spieltag zu arbeiten.

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Julian Draxler drehte derweil in Joggingschuhen ein Paar Runden um das Vereinsgelände.

Torhüter trainieren das Abfangen von Flanken

Während die Feldspieler ihre standardmäßigen Runden um den Platz liefen, bauten die Torhüter gleich 4 „Dummies“ vor ihrem Tor auf. Das gesamte Training über standen für die 3 Torhüter Wellenreuther, Wetklo und Gspurnig das Abfangen von hohen Bällen und das gleichzeitige weite und präzise Abwerfen des Balles im Mittelpunkt.

Dazu wechselte Torwarttrainer Massimo Battara stets die Position und Entfernung zum Tor, so dass er seine Schützlinge aus allen Richtungen mit verschieden hohen Bällen prüfen konnte.






Athletik steht beim Warm-Up im Vordergrund

Die Feldspieler absolvierten parallel ein dreiteiliges Aufwärmprogramm. In Gruppen von jeweils 7 Spielern durchquerten die Schalker eine Station mit mehreren Athletikleitern und kleinen Hürden, eine Station mit Slalomstangen und die letzte Station mit Dehnübungen. Nach drei Durchgängen ging es für die Spieler endlich an die Bälle.

Kurzpassspiel bei doppelter Überzahl

Nach einem kurzen paarweisen Einspielen teilte das Trainerteam die 21 Feldspieler in 3 Gruppen à 7 Mann ein. In einem ca. 30x30m großen Feld spielten immer zwei Mannschaften zusammen gegen ein verteidigendes Team. Dabei forderte Di Matteo seine Spieler stets auf, den Ball möglichst schnell zu spielen und bei zu engen Räumen den Ball mit Übersicht zu verlagern.






Schalker üben das Toreschießen nach Doppelpass

Danach wurden aus den drei Gruppen zwei und das Spielgeschehen auf die andere Seite des Rasens verlagert. An jeweils beiden Toren wurde einmal über die linke und einmal über die rechte Seite über fünf Stationen der Ball per Doppelpass von der Grundlinie bis in die Nähe der Mittellinie gespielt.

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Zum Abschluss kam es nach einem Steilpass im 1 gegen 1 gegen den Torwart.
Nach ungefähr 10 Minuten wechselten beide Teams die Seiten.






Zum Abschluss seit langem wieder 11 gegen 11

Bevor es für die Mannschaft bei eisigem Wind wieder zurück in die Kabine ging, nutzte Di Matteo die hohe Spieleranzahl für ein 11 gegen 11 auf halbem Feld. Dabei fiel auf, dass beide Teams oft in einer 4er- statt in einer 5er-Kette agierten.






Autor: Tristan Lücke

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