Schalker trainieren das Umschalten und schnelle Balleroberungen

14 Spieler, zwölf Feldspieler und zwei Torhüter, fanden sich zur Trainingseinheit des FC Schalke 04 auf dem Platz des ehemaligen Parkstadions ein. Im Mittelpunkt standen schnelle Balleroberungen und das Umschalt- bzw Angriffsspiel.

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Nach dem Warmlaufen, was nur zwei Platzrunden umfasste, ging es zu einem ausgiebigen „Sechs gegen Zwei“ in zwei Gruppen. Bei beiden Gruppen spielte jeweils noch ein Trainer mit. Die Übung ging insgesamt knapp 15 Minuten.

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Im Anschluss ging es zu einer Übung, bei der schnelle Balleroberungen gefragt waren. Jeweils zwei Akteure gingen zusammen in ein Hütchen-Viereck, insgesamt waren es fünf Vierecke. Nun ging es darum, dass die zwei verbliebenen Spieler alle Vierecke abarbeiteten. Die Akteure mussten den Ball von den zwei Spielern im Viereck erobern und aus dem Feld befördern. Erst dann ging es ins nächste Feld. Hatte ein Duo die Übung abgeschlossen, rückten alle weiteren Paare ein Viereck auf.



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Danach ging es zu einem Spiel auf dem Kleinfeld über. Das Spielfeld betrug in der Breite die Maße des Strafraums und ging in der Länge über etwa 30 Meter. Das Kleinfeld-Spiel (Sieben gegen Sieben) hatte zwei Besonderheiten: Ging der Ball ins Aus, wurde nicht an dieser ein Einwurf o.ä. durchgeführt, sondern Co-Trainer Volkan Bulut rief eine Farbe (z.B. wie im Video „Weiß“). Am Rande des Spielfelds waren sechs verschiedenfarbige Hütchen verteilt, von denen nun der Ball geholt werden musste.

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Das Spiel ging von dort aus direkt weiter und erforderte somit ein hohes Maß an Konzentration. Als zweite Besonderheit wurden Fehlschüsse bestraft. Hatte ein Akteur am Tor vorbeigeschossen, spielte sein Team für einige Sekunden in Unterzahl, da der Spieler zur Ecke laufen, dort einen Ball holen, und diesen zum Tor bringen musste. Erst dann durfte der Akteur wieder am Spielgeschehen teilnehmen. Diese Übung war die längste und dauerte etwa 30 Minuten.



Überfallartige Angriffszüge ohne Gegner

Als abschließende Übung standen dann noch überfallartige Angriffszüge ohne Gegenspieler an. Jeweils drei Spieler starteten an den Grundlinien neben den Toren. Am Mittelpunkt wurde dem mittleren Spieler der Ball zugespielt, nun mussten die drei Akteure den Angriff so schnell wie möglich mit einem Torerfolg zu Ende bringen.

Coach André Breitenreiter gefiel die Durchführung der Übung seiner Spieler aber zunächst nicht. „Null Qualität, nichts ist das. Was ist los? Das ist Zirkus“, hieß es vom Trainer, da die Pässe der Spieler nicht punktgenau kamen und die Abschlüsse auch nicht ihr Ziel fanden. Um die Übung ordentlich zu Ende zu bringen, ordnete Breitenreiter an, dass das Training erst beendet sei, wenn zwölf Tore erzielt wurden. Nach erschreckend langen 15 Minuten war die Übung dann vorbei.

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Autor: Marcel Witte

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