Fussballtraining in der spielfreien Zeit

Die aktuelle Saison hat einige ungewöhnliche Facetten. Nicht nur die Bundesliga glänzte mit deutlichen Turbulenzen und einem spürbar verschobenen Mächteverhältnis, auch die Nationalmannschaft bekommt Veränderungen zu spüren. Dazu gehören beispielsweise Länderspiele wie die Partie gegen Uruguay und die folgenden Quali-Spiele zur EM. Wie wirkt sich Training in der eigentlich spielfreien Zeit auf die Spieler aus?

Zunächst: wir leben längst in Zeiten moderner Fitnesstests, medizinischer Untersuchungen und des daraus abgeleiteten Individualtrainings. Zwar wird weiterhin innerhalb der Mannschaft trainiert, für den einen oder anderen werden die Bedingungen aber in Einzelübungen erleichtert – oder erschwert. Dazu gehören beispielsweise das Training mit Medizinbällen oder Gewichtswesten beziehungsweie -manschetten.
Dennoch wird das Programm in der Regel softer gefahren. Denn Profi-Sportler verlieren ihre Kondition nicht sofort, sobald sie einmal zwei Wochen kein volles Trainingsprogramm fahren – das ist längst erwiesen.
Klar ist: die Zusatzspiele stellen eine Belastung für die Spieler dar, fällt die reguläre spielfreie Zeit selbst im Sommer mit drei Wochen eher mager aus, die Sportler müssen somit noch mehr Leistung bringen als normal. Dennoch sollte ein Profisportler keine Probleme haben, auch in der spielfreien Zeit nochmals gelegentlich Zusatzleistung zu bringen. Die allerdings fällt durchaus straff aus, denn Uruguay erwies sich wie schon in der WM als zäher Gegner, der erst kurz vor Abpfiff endgültig besiegt wurde.
Dennoch dürften auch die Spieler eher von den Zusatzspielen profitieren.

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