Schalke-Training vor 3.500 Fans

Das Schalke-Training am 7. November, stand ganz im Zeichen des am nächsten Tag bevorstehenden Derbys gegen Borussia Dortmund. Ungefähr 3500 Fans wohnten der Trainingseinheit bei, um ihr Team auf das Spiel einzustimmen und sorgten damit für eine beeindruckende Atmosphäre. Während sich die Mannschaft vor allem auf das Angriffsspiel fokussierte, arbeitete der verletzte Torwart Fabian Giefer weiter an seiner Rückkehr ins Spielgeschehen.

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Aufwärmen auf engem Raum

Das Warmmachen fand heute in einem Spielerkreis statt. Die Akteure liefen in die Mitte aufeinander zu und absolvierten dabei Übungen, ebenso auf dem Rückweg zur ursprünglichen Position. Zwischen den einzelnen Übungen wurden Dehnphasen eingebettet. Die Spieler mussten Side-Steps (vorwärts und rückwärts) absolvieren, schwangen das Bein nach vorne/oben durch und überkreuzten die Beine beim Seitwärtslaufen. Zum Ende gab es noch ein paar Sprints.

Die Akteure standen eng aneinander in der Mitte und tippelten auf der Stelle. Auf Kommando ging es dann zur ursprünglichen Position außen im Sprint. Ebenso wurde dies praktiziert mit Kopfballsprüngen in der Mitte und einem kleinen Gerangel.



Nun ging es für die Spieler über zum „Vier gegen Zwei“ bzw. hier „Fünf gegen Zwei“. Das Team wurde in drei Gruppen dafür unterteilt. Es folgte zudem ein Freilaufspiel auf der Hälfte des Platzes. Die Mannschaft wurde in zwei Teams eingeteilt und ließ das Leder auf dem Spielfeld laufen. Coach André Breitenreiter forderte immer wieder das ständige Zurückerobern des Ball (Pressing) nach Ballverlusten.



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Mit drei Pässen zum Erfolg

Danach sammelte sich die Mannschaft an der Mittellinie. Es wurde nun von dort das Angriffsspiel trainiert. Drei Akteure rannten auf das Tor zu und passten den Ball untereinander, im Strafraum folgte dann der Abschluss. Nach einiger Zeit wurden dem Torhüter dann noch zwei Abwehrspieler zur Seite gestellt, um die Angreifer aufzuhalten. Zumeist sollten nur drei Pässe bis zum Abschluss erfolgen.



Stangenparcour und Fang-Übungen

Keeper Fabian Giefer wiederum lief zunächst einige Runden um den Platz und absolvierte dann einige Dehnübungen. Im Anschluss ging es für ihn in einen Stangenparcour. Diesen durchlief er mit dem Ball am Fuß, ein Intervall dauerte 30 Sekunden. Welche Stangen der Torhüter umkurvte, war ihm überlassen, Hauptsache er blieb ständig in Bewegung. Die Übung wiederholte Giefer dreimal.



Danach ging es für ihn einen Parcour weiter. Hier waren in vier Ecken jeweils ein kleines „Hütchentor“ mit einer Stange dahinter aufgebaut. Giefer durchlief die „Tore“ mit dem Ball, umdribbelte die Stange und lief zum nächsten, willkürlich ausgewählten, Tor.

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Bei der nächsten Übung ging es dann torhüter-spezifischer zu. Giefer legte auf einer Strecke von etwa 15 Metern einen Sprint hin. Stoppte dann, um schließlich den Ball, der rechts oder links von ihm flach zugespielt wurde, zu halten. Diese Übung wurde ebenfalls mehrfach wiederholt. Ebenso wurden nach diesen Wiederholungen noch eine Flugbälle eingebaut, die Giefer nach dem Sprint fangen musste.



Autor: Marcel Witte

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