Kategorie-Archiv: Sportwissenschaft

SpoWi-Ecke: Sportwissenschaftler Roland Loy analysierte über 3.000 Fußballspiele

Der Münchener Roland Loy prägt hinter den Kulissen die Fußballlandschaft in Deutschland wie kaum ein anderer. Bei der Weltmeisterschaft 1990 war der Sportwissenschaftler bereits mit 28 Jahren sportlicher Berater von Teamchef Franz Beckenbauer, später baute er die ran-Datenbank mit auf, analysierte für die UEFA und internationale Spitzenklubs Spiele und arbeitet als Berater bei ZDF-Fußballübertragungen.

SpoWi-Ecke: MilanLab, das sagenumwobene Sportwissenschaftszentrum vom AC Mailand

Nicht zuletzt die Altersstruktur der Mailänder Mannschaft zog jedoch viele Jahre enorme Aufmerksamkeit auf sich, denn mit diversen Spielern jenseits der 30 Jahre boten die Italiener einen Gegenpol zu all den Teams, die zunehmend auf junge Akteure setzen. Möglich machte dies unter anderem das sagenumwobene MilanLab, eine Einrichtung, die im Kommenden genauer vorgestellt wird.

SpoWi-Ecke: Studie zur Ganzkörpervibration

Für die Untersuchung wurden 14 männliche Fußballspieler ausgewählt, die an zwei aufeinanderfolgenden Testtagen auf ein elektronisches Target schossen. Die Probanden im Alter vom 26+-6,2 Jahre wärmten sich zuerst gemeinsam auf.

Die SpoWi-Ecke: Der Heimvorteil

Palacios-Huerta, der mehr als 120.000 Ergebnisse der vergangenen 100 Jahre im englischen Fußballgeschehen in seine Untersuchung integrierte, ging dem Phänomen Heimvorteil genauer auf den Grund und untersuchte nicht nur die statistische Wahrscheinlichkeit eines Sieges der Mannschaft in heimischen Gefilden, sondern auch die zeitliche Verteilung und daraus resultierende Unregelmäßigkeiten.

Die SpoWi-Ecke: Aufwärmen und Sprintleistung?

Argumentiert wird hier oftmals mit dem Muskeltonus, also der Spannkraft der Muskulatur – diese wird laut der Sportwissenschaft durch Dehnung gesenkt, weshalb schnellkräftige Bewegungen im Anschluss nicht mehr so schnell ablaufen können. Die Untersuchung „The Effect of a Short Pracitcal Warm-up Protocol on Repeated Sprint Performance“ von Jonathan Taylot, Matthew Weston und Matthew Portas untersucht genau diese gegenseitige Einstellung und liefert Ergebnisse, welche zumindest eine Tendenz aufzeigen.

Ballorientiertes Ausdauertraining

Es wurde auch bei Hinterkörner und Oesen belegt, dass intervallartige Belastung in Kleinfeldspielformen positiv auf die Ausdauerleistungsfähigkeit wirkt. Obwohl keine signifikanten Differenzen bei der maximalen Sauerstoffaufnahme erkannt wurden – womöglich auch aufgrund der geringen Untersuchungsdauer – bestanden doch signifikante Verbesserungen der Trainingsgruppe bei der Geschwindigkeit an der anaeroben Schwelle, der Laufleistung beim Yo-Yo Intermittent Recovery Test und bei den Running Anaerobix Sprint Tests.

Trinken beim Fußball

Eine aktuelle Untersuchung von Goulet aus dem Jahr 2011 allerdings („Effect of exercise-induced dehydration on time-trial exercise performance: a meta analysis“) bilanziert, dass unter Feldbedingungen die Ausdauerleistungsfähigkeit sogar bis zu einem Flüssigkeitsverlust von vier Prozent bestehen bleibt.

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SpoWi-Ecke: Schussgenauigkeit von männlichen und weiblichen Fußballspielern

Die Unterschiede zwischen Herren- und Damenfußball werden immer wieder leidenschaftlich seziert und diskutiert. Anatomische Unterschiede der Geschlechter sind nicht zu leugnen, eine Differenz in Spieltempo und kraftabhängigen Faktoren kann kaum von der Hand gewiesen werden. Schusspräzision messen Katharina Althoff, Dennis Homann, Ewald M. Hennig untersuchten

SpoWi-Ecke: Trainerverhalten im (Frauen-)Fußball

„Wie nehmen Fußballer(innen) das Verhalten ihres Trainers wahr, welches Verhalten wird gewünscht? Besteht ein Zusammenhang zwischen dem Verhalten des Coaches und der Abwendung vom Fußballsport? Unterscheidet sich das wahrgenommene Verhalten, wenn der Trainer eine offizielle Lizenz besitzt?“

SpoWi-Ecke: Untersuchung des Kopfballtrainings

Somit blieben 91 Versuchspersonen, davon 61 Frauen und 30 Männer für die Untersuchung übrig, die nach Alter, Geschlecht und Intelligenz gemacht und in drei Gruppen eingeteilt wurden: Eine Kopfballtrainingsgruppe (35 Studierende), eine Passtrainingsgruppe (29 Studierende) und eine Wartekontrollgruppe (27 Studierende).