Mehrere Spielsysteme im Amateurbereich?

Einen Artikel über verschiedene Spielsysteme im Amateurbereich muss man vielleicht mit folgender Information einleiten: Oftmals wird im Fußball umgangssprachlich von „Taktik, Aufstellung oder Formation“ gesprochen und wie man mit diesen am besten das Spiel zu seinen Gunsten beeinflussen kann. Dies ist im Grunde genommen jedoch etwas irreführend. Denn eine Formation ist zunächst einmal nichts anderes als eine ungefähre schematische Anordnung der Spieler auf dem Spielfeld. Die Ziffernfolge mit der im Fußball die Aufstellung eines Teams angegeben wird, ist die sogenannte Grundformation. Diese dreistellige Ziffer gibt die Anzahl der Spielerin den drei Mannschaftsteilen – also Abwehr, Mittelfeld und Angriff – an (z.B. 4-3-3).

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Die möglichen Zahlenkombinationen sind in der Theorie unbegrenzt. So ist es möglich, dass jeder Spieler, zu jeder Zeit auf allen Positionen des Spielfeldes auftauchen kann. Damit wird deutlich, dass die Grundformation auch keine Aussage über das eigentliche Spielsystem einer Mannschaft trifft. Sie gibt lediglich an, in welcher Relation die Spieler zueinander agieren. Denn die Einflüsse die ein Spielsystem ausmachen, sind vielfältig. So zum Beispiel, wie früh der Gegner attackiert wird, wie offensiv die Außenverteidiger ausgerichtet sind, man bei Ballverlust ein Gegenpressing spielt oder zurückweicht, man bei Ballgewinn direkt nach vorne spielt oder zunächst den Ball sichert. Die Verhaltensweisen bei diesen Faktoren bestimmen das Spielsystem und sind unabhängig von den Grundformationen. Dennoch wird es im modernen Fußball kaum noch Mannschaften geben, die starr auf einer Grundausrichtung verharren.

Warum sollte ein Trainer auch verschiedene Spielsysteme im Amateurbereich trainieren?

Sowohl im Profi- als auch im Amateurbereich machen es bestimmte Umstände erforderlich, seine Grundausrichtung zu ändern oder zu variieren. So ist es oftmals sinnvoll bei gegnerischem Ballbesitz eine andere Verhaltensweise an den Tag zu legen als bei dem eigenen. Auch kann das Auftreten der Gegnermannschaft per se eine andere Grundordnung der eigenen Mannschaft erfordern oder sogar erzwingen. Selbst im Amateurbereich hat sich so bereits seit längerer Zeit das Einstudieren verschiedener Grundausrichtungen bewährt; wobei hierbei meist lediglich unter einer Offensiv- und einer Defensivformation unterschieden wird.

Vorteile eines Systemwechsels

Ein Grund, warum es ratsam ist, verschiedene Spielsysteme im Amateurbereich zu trainieren, ist der, dass die jeweiligen Systeme naturgemäß unterschiedliche Stärken und Schwächen aufweisen, welche in Kombination mit den zur Verfügung stehenden Spielern mehr oder weniger stark zum Tragen kommen können. Eine Mannschaft mit sehr laufstarken Spielern – insbesondere auf den Außenbahnen – wird voraussichtlich eine Grundformation wählen, welche weite Laufwege und breit gefächerte Mannschaftsteile aufweist. Die hiermit verbundenen großen, unbesetzten Räume, werden meist zu Tempogegenstößen und dem Konterspiel genutzt. Mannschaften mit weniger laufstarken Spielern, werden hingegen bemüht sein, den Abstand zwischen den einzelnen Spielern und Mannschaftsteilen so gering wie möglich zu halten und über eigene Ballbesitzzeiten zum Erfolg zu kommen.

Gleich ist den verschiedenen Grundformationen jedoch, dass sich mit ihnen theoretisch alle Pressingvariationen spielen lassen, wobei manche mehr Sinn als andere machen. Von daher ist es ratsam das Pressingverhalten mit einer Grundformation zu kombinieren, in denen die Spieler kurze Laufwege haben. Grundformationen mit sehr vielen Offensivspielern und hochstehenden Außenverteidigern eignen sich zum Beispiel sehr gut für ein frühes Pressingverhalten oder unmittelbares Gegenpressing. Die ohnehin bereits sehr weit nach vorn aufrückenden Offensivspieler können durch die verringerte räumliche Distanz zur gegnerischen Abwehrreihe bereits in der gegnerischen Spielhälfte Druck auf letztgenannte aufbauen. Wo bei dieser Variante Licht ist, ist jedoch gleichsam auch Schatten. Während das vorzeitige Pressingverhalten durchaus als positive Komponente zu werten ist, dürfte unsere Beispielmannschaft anfällig für schnelle Konter und ein zügiges Überbrücken der ersten Angriffsreihe und dem Mittelfeld (neudeutsch auch „Packing“ genannt) sein. Insofern ist es mehr denn je wichtig, durch das Trainieren mehrerer Grundformationen adäquat jeder Spielsituation begegnen zu können. Denn die physische Kraft einer Mannschaft und die Wirtschaftlichkeit ihrer Spielweise entscheiden letztendlich darüber, wie häufig sie im Spiel den Gegner pressen kann. Hierbei spielt natürlich auch eine Rolle, welches Pressingverhalten am besten mit der jeweiligen Grundformation harmoniert. Je nach Spielsituation und Zeitpunkt/Dauer des Spiels ist es daher angezeigt, der Mannschaft durch den Systemwechsel notwendige physische Pausen zu geben oder im Umkehrschluss den Gegner unter Druck zu setzen.
Spielsysteme im Amateurbereich
Wie bereits erwähnt, sind dabei zwei unterschiedliche Offensiv- und Defensivformationen nur ein Ansatzpunkt. Zunehmend werden diese auch während des Spiels und unabhängig vom Verhalten der gegnerischen Mannschaft mehrfach selbständig gewechselt. Aus einer vormals mit 4 Spielern besetzten Abwehrreihe kann somit schnell auf eine mit nur noch 3 Innenverteidigern oder sogar einem 5-köpfigen Abwehrriegel gewechselt werden. Gleiches gilt natürlich auch für das Mittelfeld und den Angriff. Die Vorteile eines schnellen und variablen Systemwechsels liegen auf der Hand: Nicht nur kann die eigene Mannschaft schnell dem jeweiligen gegnerischen Konzept entgegenwirken, sondern sie behält auch stets die Initiative des Handelns. Denn nicht nur in der Politik gilt, dass eigenes Agieren stets dem Vorzug vor fremdgesteuerten Reagieren zu geben ist. Diesem Umstand sollte sich jeder Übungsleiter oder Trainer bewusst sein.

Diesbezüglich spielt natürlich auch der so oft zitierte „Überraschungseffekt“ eine gewichtige Rolle: Mannschaften fällt es in der Regel leichter, selbst und eigeninitiativ zu agieren, als auf gegnerische Aktionen reagieren zu müssen oder sich von diesen überrumpeln zu lassen. Die hiermit in Folge eines Systemwechsels verbundene Verunsicherung auf Seiten der Gegnermannschaft kann nachhaltige psychologische Folgen für deren Spielverständnis entfalten. Insoweit sind mit einem Systemwechsel oftmals auch mentale und psychologische Folgen verbunden. Es sollte einleuchten, dass insbesondere im Amateurbereich der Gegner mit Erstaunen und Unsicherheit auf einen plötzlich über ihn „hereinbrechenden“ Systemwechsel reagieren dürfte. Diese Zeit der Zerstreuung heißt es im Anschluss so gut wie möglich zu nutzen.
Eine weitere positive Folge der variablen Anwendung verschiedener Spielsysteme ist das gesteigerte Verständnis der Spieler für unterschiedliche Mannschaftspositionen. Durch die Erklärung der einzelnen Aufgabenbereiche, Laufwege sowie Funktionen, erfährt der Spieler ein Gespür für ihn zunächst auch „fremde“ Positionen und Spielsituationen. Ihm gelingt zunehmend die Entwicklung eines Verständnisses für andere Mannschaftsteile und Mitspieler, antizipiert vermehrt dessen Spielweise sowie Laufwege und trägt damit stärker zu einem mannschaftlichen Spielautomatismus bei.

Nachteile eines Systemwechsels

Schwachstellen lassen sich nahezu für alle Formationen finden. Von daher ist es oftmals nur eine Frage der Zeit bis diese durch die gegnerische Mannschaft aufgedeckt und genutzt werden. Insofern kommt es in dieser Betrachtung auch weniger auf die gegnerische Mannschaft, als vielmehr auf die eigene an. Denn auch hier verstecken sich einige Fehlerquellen.

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Eine der größten dürfe sein, dass die Mannschaft mit einer plötzlichen Umstellung des eigenen Spielverhaltens schlichtweg überfordert ist. Dies geschieht meist dann, wenn das umzustellende System zu stark von dem der Startformation abweicht. Auch ist häufig zu beobachten, dass Spieler bei Überschneidungen oder Neustrukturierungen ihrer Position eher verunsichert und desorientiert wirken. So zum Beispiel wenn ein Abwehrspieler das Mittelfeld stärken und zukünftig als defensiver zentraler Anspielpunkt vor der eigentlichen Abwehrreihe fungieren soll. Der bis zu diesem Zeitpunkt eher mann- und raumorientierte Spieler, muss nun selbst Räume erlaufen und aktiv am Spielaufbau teilnehmen. Umgekehrt ließe sich ein solches Szenario auch für einen Offensivspieler, der nunmehr vor allem Defensivaufgaben wahrzunehmen hat, konstruieren. Eine Aufgabe des Übungsleiters muss daher bereits im Rahmen der Trainingssteuerung sein, die Spieler hinsichtlich ihrer jeweiligen Charakteristika in Gruppen einzuordnen, um so diejenigen Spieler zu selektieren, die am besten für die jeweiligen Systemwechsel geeignet erscheinen. Insofern bieten sich typische Charakteristika wie Laufstärke, Zweikampfverhalten, Pass- und Ballsicherheit, Offensivdrang, Torgefährlichkeit, Abschlussstärke usw. an.

Ein weiterer Nachteil von Systemwechseln lässt sich erst in Folge von falscher Dosierung erkennen. So neigen zwar vermehrt alle Profimannschaften dazu, ihr System nicht nur hinsichtlich ihres Offensiv- und Defensiverhaltens, sondern auch bei eigenem Ballbesitz mehrfach im Spiel zu wechseln, zerstört diese Wechselhäufigkeit im Amateurbereich doch meist den eigenen Spielfluss. Oftmals finden Übungsleiter im Breiten- und Amateurbereich taktisch nicht optimal geschulte Spieler vor, welche durch häufige Systemwechsel oftmals den eigenen Rhythmus verlieren. Vielmehr ist davon auszugehen, dass die Spieler einige Zeit benötigen werden, um nicht nur die neue Grundformation herzustellen, sondern auch um sich in ihre neue Position, den richtigen Abstand zum Mit- und Gegenspieler sowie neue Laufwege einzufinden. Wird in Anbetracht dieser Umstände das eigene System zu häufig gewechselt, ist oftmals ein Zusammenbruch des eigentlich zu fördernden Spielflusses zu erkennen. Der Amateurtrainer sollte daher stets bewusst und gezielt zu Systemwechseln greifen, um seine Spieler nicht unnötigen Stressreaktionen auszusetzen.

Welche Trainingsintensität erfordert ein variabler Umgang mit Spielsystemen?

Ein weiterer Aspekt kommt hinsichtlich der Trainingsintensität zum Tragen. Da Amateurmannschaften – insbesondere in niederklassigen Ligen – oftmals im Jugendbereich eine eher zu vernachlässigende taktische Ausbildung genossen haben, dürfte eine komplette Neuausrichtung auf verschiedene Spielsysteme mit einer zunächst sehr intensiven Trainingsarbeit einhergehen. So fällt es einigen Spielern bereits schwer, von einer mannorientierten Verteidigungsreihe (oftmals Libero mit 2 Manndeckern) zu einer raumorientierten Viererkette zu wechseln. Die hiermit einhergehenden taktischen Erläuterungen, sind in der Theorie zwar sehr schnell erlernt, benötigen in der Anwendung jedoch etwas Geduld und Routine. Gleichsam verhält es sich mit allen anderen Spielsystemen.

Es ist insofern Aufgabe des Übungsleiters, durch verschiedene Trainingsformen den Spielern den richtigen Umgang mit den jeweiligen Formationen zu vermitteln. Dieser Prozess wird nicht von heute auf morgen vollzogen werden können. Vielmehr erfordert dieser immerwiederkehrende Wiederholungen und Verfestigung des Erlernten. Je nach Auffassungsgabe der Spieler sollte realistischer Weise von einer mehrmonatigen Trainingsarbeit ausgegangen werden, bis sich erste Erfolge abzeichnen. Um in unserem vorherigen Beispiel zu bleiben, also die richtige Anwendung der Abseitsfalle, das korrekte Verschieben der Abwehrreihe, das gezielte Herausrücken eines Spielers aus dem Abwehrverbund, etc.

Seitens der Übungsleiter bedarf es im Vorfeld der Trainingsarbeit also einer genauen Analyse der Stärken und Schwächen der Spieler sowie der hiermit möglicherweise passenden Grundformation. In Anbetracht der damit einhergehenden zeitintensiven Trainingskonzeption, ist vom Erlernen mehrerer Spielsysteme zunächst abzuraten. Vielmehr sollten diese aufeinander aufbauen und nicht nebeneinander in die Übungseinheiten einfließen.

Welche Spielsysteme gibt es und welche sind für den Amateurbereich sinnvoll?

Zunächst einmal ist darauf hinzuweisen, dass es kein optimales oder vorzuziehendes Spielsystem gibt. Alle Grundformationen haben gewisse Stärken, aber auch gewisse Schwächen. Insoweit kommt es lediglich darauf an, welche Balance man aus diesen beiden Komponenten zieht oder welcher Idee vom Fußball man eher gewillt ist, den Vorzug zu geben. So bevorzugen mache Trainer eher einen auf Ballbesitz dominierten Angriffsfußball, während wiederum andere Übungsleiter eher abwartend aus einer gesicherten Abwehrreihe Konter fahren möchten. Wiederum andere attackieren den Gegner bereits früh in der eigenen Spielhälfte mit hochstehenden Verteidigern, während andere massive Abwehrreihen vor dem eigenen Tor aufbauen. Was damit zum Ausdruck kommen soll, ist, dass es unzählige Variationen und Ausprägungen von Spielsystemen gibt.

Natürlich lassen sich im höherklassigen Amateur- oder Profifußball die eigenen Vorstellungen von der vermeintlich besten Spielidee gezielter umsetzen, als in niederklassigen Ligen. Dennoch bestehen auch in diesen Klassen nicht zu unterschätzende Umsetzungschancen (so durch die richtige Zusammenstellung der Mannschaft).
Ausgangspunkt eines jeden Spielsystems sollte jedoch stets die Analyse des vorhandenen Spielermaterials sein: D.h. welche Spieler habe ich als Trainer zur Verfügung? Welche Stärken und Schwächen haben sie? Wie ist es um die körperliche Leistungsfähigkeit bestellt? Welche Altersstruktur kommt in der Mannschaft zum Tragen? Gibt es Entwicklungspotential? Welche Spieler können gefördert und gefordert werden? Besteht die Möglichkeit einzelne Spieler in ihren Positionen umzuschulen? Erst nach der Beantwortung dieser exemplarischen Fragestellungen kann sich die eigentliche Ausprägung eines Spielsystems anschließen. Dass dabei sowohl die Fähigkeiten der Spieler, als auch die Vorstellung des Übungsleiters einfließen, dürfte selbsterklärend sein.
Im Folgenden werden vier gängige Grundformationen nebst ihren Vor- und Nachteilen genannt. Im Einzelnen:

4-4-2-Flach (zwei Viererreihen und zwei Angreifer)

Vorteile bei Ballbesitz: Stehen beide Angreifer, wie auch beide 6er zunächst eng zusammen, können sie in freie Räume vorstoßen. Postieren sich Außenläufer nach innen eingerückt, können sie sich Richtung Seitenlinie lösen. Spielt der Gegner mit nur einem 6er, kann Überzahl zentral vor der Abwehr erreicht werden.

Vorteile im Spiel gegen den Ball: Stehen beide Angreifer, wie auch beide 6er gestaffelt zueinander, ist es schwer durch sie hindurch zu spielen. Pässe auf die doppelt besetzten Flügel werden provoziert. Hier kann der Gegner mit wenig Laufleistung der Spieler gedoppelt werden. Durch beide 6er im Zentrum entsteht kompakte Abwehr. Pressing sehr effektiv, da sich das Mittelfeld ähnlich der vierer Abwehrreihe verhalten kann.

Nachteile bei Ballbesitz: Kein 10er vorhanden, der zentral vor der gegnerischen Abwehr Bälle verteilen könnte. Hohe Laufleistung und spielerische Qualitäten der Außenverteidiger nötig.

Nachteile gegen den Ball: Bei drei zentralen gegnerischen Mittelfeldspielern hat man mit Unterzahlsituationen zu kämpfen. Der Gegner kann so seinen Spielaufbau durchs Zentrum gestalten und besitzt durch die zentrale Ballposition viele Spielfortsetzungsmöglichkeiten.

4-4-2-Raute (eine vierer Abwehrreihe, vier Mittelfeldspieler in Raute, zwei Angreifer)

Vorteile bei Ballbesitz: Durch drei zentrale Offensivspieler Überzahl im Zentrum der gegnerischen Abwehr. Variabilität durch die beiden Außenspieler aus dem Halbfeld. Außenverteidigern wird Offensivmöglichkeit eingeräumt (besonders in Verbindung mit Spielverlagerungen sehr effektiv).

Vorteile im Spiel gegen den Ball: Kompakt im Zentrum. Stark gegen Spielaufbau durchs Zentrum. Stark gegen Pressing nach innen. Ballverluste im Zentrum ermöglichen ein effektives Gegenpressing.

Nachteile bei Ballbesitz: Hohe Laufleistung und spielerische Qualitäten der Außenverteidiger nötig. Anfällig für Konter, aufgrund der schwachen Rückverteidigung.

Nachteile im Spiel gegen den Ball: Am Flügel kann aufgrund weiter Wege der Außenspieler schwer gedoppelt werden. Flügelspiel des Gegners kann kaum unterbunden werden.

4-2-3-1 (eine vierer Abwehrreihe, zwei defensive Mittelfeldspieler, drei offensive Mittelfeldspieler, ein Angreifer)

Vorteile bei Ballbesitz: Nach Balleroberung drei tiefe Anspielpunkte. Hinter den drei Offensivspielern agiert mindestens noch ein Ballverteiler. Nach Ballverlust weniger anfällig für Konter, da mindestens ein 6er immer hinter dem Ball bleibt. Einschalten eines 6ers Offensive zusätzlich möglich.

Vorteile im Spiel gegen den Ball: Kompakt im Zentrum. Spielaufbau durchs Zentrum für den Gegner schwer möglich. Kompakt zentral vor der Abwehr. Auch sicher gegen Mannschaften mit zwei Angreifern.

Nachteile bei Ballbesitz: Wenig Möglichkeiten für Angreifer im Angriff. Kein zweiter Angreifer vorhanden der Räume öffnen könnte.

Nachteile im Spiel gegen den Ball: Flügelspiel des Gegners ist schwer zu unterbinden. Weite Wege zum Doppeln. Gegner wird nach außen gesteuert. Erfordert hohe Laufleistung der Außenspieler.

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4-3-3 (eine vierer Abwehrreihe, dreier Mittelfeldreihe, drei Angreifer)

Vorteile bei Ballbesitz: Nach Balleroberung drei tiefe Anspielpunkte. Angreifer können sich gegenseitig Räume öffnen. Zwei Ballverteiler hinter drei Angreifern.

Vorteile im Spiel gegen den Ball: Kompakt im Zentrum. Dadurch, dass die Außenstürmer tiefer als Mittelstürmer agieren und die 10er die Passlücken besetzen, ist ein Pass ins Zentrum zu verhindern.

Nachteile bei Ballbesitz: Hohe Laufleistung und spielerische Qualitäten der Außenspieler nötig. Anfällig für Konter.

Nachteile im Spiel gegen den Ball: Flügelspiel des Gegners ist kaum zu unterbinden, da weite Wege zum Doppeln. Probleme bei zwei gegnerischen Stürmern im zentralen Bereich vor der Abwehr, da nur ein 6er.

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