Kölner Reservisten trainieren Ballbesitz und Torabschlüsse

Zwei Tage nach dem torlosen Pflichtspielauftakt 2017 in Mainz hat FC-Trainer Peter Stöger seinen Stammkräften eine Ruhepause gegönnt und ließ lediglich die Ersatzspieler vom Wochenende schwitzen. Auf einem kleinen Feld absolvierten die zehn Feldspieler zunächst ein Spiel auf Ballbesitz, später kamen Abschlüsse auf die Tore der beiden Keeper Sven Müller und Matthias Hamrol dazu.

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Die Torhüter arbeiteten zudem speziell am Verhalten bei abprallenden Bällen und dem folgenden Nahschuss. Kapitän Matthias Lehmann konnte noch nicht mitwirken. Zu Beginn rief der österreichische Coach Stöger seine Mannen kurz zusammen und schwor sie auf eine intensive, wenn mit 50 Minuten auch kurze, Trainingseinheit ein.

Keeper fokussieren sich auf zweite Bälle

Die Torhüter machten nach dem Einlaufen einige Warm-Up-Übungen zur Schnellkraft unter der Leitung von Alexander Bade, bevor der eigentliche Schwerpunkt trainiert wurde: Zurückprallende Bälle. Zunächst sollten Müller und Hamrol simulieren, dass sie im Match einen Schuss aus zentraler Position und direkt im Anschluss einen Torversuch aus spitzem Winkel parieren müssten.

In einer zweiten Übung kam der erste Ball ebenfalls aus der Mitte. Danach folgte ein Abschluss aus gleicher Richtung und deutlich kürzerer Distanz. Im Optimalfall wehren Keeper Schüsse zwar nach außen ab, dies gelingt jedoch nicht immer. Deshalb ist es umso wichtiger, nach einer Parade umgehend wieder fokussiert auf einen vermeintlichen zweiten oder gar dritten Ball zu sein.

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Spiel ohne Tore auf Ballbesitz

Unterdessen wärmten sich die Feldspieler im klassischen Lauf-ABC auf, streuten mit der Zeit einige Antritte und die Überquerung von kleinen Hürden ein. Der Fokus der Kicker, die am Wochenende beim 1. FSV Mainz 05 nicht auf dem Rasen ran durften, lag danach auf vielen Ballberührungen.

Im Spiel ohne Tore auf einem etwa 20 x 20 Meter großen Feld forderte das Trainerteam stetige Bewegung und schnelle Abspiele. In vier Durchgängen á zwei Minuten sahen die rund 40 anwesenden Fans im Franz-Kremer-Stadion eine hohe Intensität und zahlreiche Fehlpässe.

Kleinfeld-Kick mit schwachen Abschlüssen

Das anschließende Abschlussspiel hätte letztlich dafür sorgen können, dass die Profis sich ihren möglichweise vorhandenen Frust über die Nicht-Nominierung vom Sonntag von der Seele schießen. In einem wiederum bewusst klein gehaltenen Aktionsradius reihte sich Schuss an Schuss. Rückpässe zum Torwart waren hingegen verboten.

Die Genauigkeit der Abschlüsse ließ genauso zu wünschen übrig wie zuletzt von der Stammmannschaft demonstriert. Sinnbildlich für das teils klägliche Handeln vor dem Tor war der Auftritt von Simon Zoller, dem derzeit kaum Aktionen gelingen.

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Mit extremem Engagement und drei Toren bestach dagegen der kürzlich wiedergenesene Leonardo Bittencourt und meldete seine Ansprüche auf einen baldigen Platz in der ersten Elf an. Nach vier Abschnitten mit je vier Minuten Spielzeit schickten die Verantwortlichen ihr Team in den Feierabend.

von Tom Trilges

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