Kurzpassspiel und Schusstraining nach dem Maribor-Spiel

Am Tag nach dem 1:1 in der Champions-League gegen NK Maribor blieben nicht nur die am Vortag eingesetzten Spieler in der Kabine, sondern auch Trainer Jens Keller ließ sich von seinen Assistenten Peter Hermann und Sven Hübscher auf dem Trainingsplatz vertreten. Lediglich mit Kaan Ayhan und Chinedu Obasi standen zwei Spieler vom Vortag auf dem Rasen.

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Das lockere Aufwärmprogramm mit einigen Elementen des Lauf-ABC übernahm Athletiktrainer Ruwen Faller.

Passspiel und Ballkontrolle standen auf dem Trainingsplan

Während die Torhüter mit ihrem Trainer Holger Gehrke ein lockeres Einschießen absolvierten, erklärte Sven Hübscher den Feldspielern die anstehende Übung.
Ziel der Übung (siehe Grafik) war es, das Kurzpassspiel zu trainieren. Die Spieler passten den Ball erst gegen den Uhrzeigersinn von Station zu Station, bevor die Richtung später wechselte.
Als zusätzlichen Kniff bestimmte Hübscher immer wieder andere Stationen, bei denen der Ball nur mit einem statt mit zwei Kontakten gespielt werden darf.
Später war grundsätzlich nur noch ein Kontakt erlaubt. Das Spiel wurde dadurch schneller, aber auch ungenauer.


Viel Unterstützung für die jungen Spieler

Anschließend fand ein klassisches 5 gegen 3 auf kleinem Feld statt. Dieses Spielchen wurde auffällig lange und durch lautstarke Rufe des Trainerteams sehr intensiv geführt. Grundsätzlich fiel auf, dass die vielen Jugendspieler von den Trainern viele Tipps und direktes Feedback erhielten.

Sprungtraining für die Schalker Torhüter

Währenddessen trainierten die Torhüter separat. So standen sich zwei Torhüter auf der Torlinie Auge in Auge gegenüber und Holger Gehrke ca. 11 Meter vor dem Tor auf der linken Seite versetzt. Der Torhüter mit dem Rücken zum Trainer hielt einen Ball in die Luft. Der andere Torwart musste diesen durch einen Sprung mit beiden Händen berühren bevor er zu einer Parade in die linke Ecke gezwungen wurde. Anschließend wechselten sie die Seiten.

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Hermann scheucht die Schalker bis zum Torschuss

In der nächsten Übung wurden kurze Sprints mit dem Torabschluss kombiniert. Die Spieler mussten die erste Stange umlaufen, bevor sie die beiden nächsten im Slalom durchquerten. Nach einem kurzen Sprint in die Mitte bekamen sie von Co-Trainer Hermann einen Ball zugespielt, den sie im Tor unterbringen mussten. Diese Übung wurde nacheinander von beiden Seiten ausgeführt.
Bei der dritten Variante mussten die Spieler wieder eine Stange umkreisen, anschließend jedoch vier im Quadrat aufgestellte Hütchen mit dem Fuß berühren, bevor auch hier zum Abschluss wieder ein Torschuss auf dem Programm stand.







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Munteres Kunstschießen zum Abschluss

Zum Ausklang des Trainings hatten die Spieler die Aufgabe einen Ball mit mehreren Kontakten hochzuhalten, ihn über Peter Hermann zu lupfen und anschließend direkt ins Tor zu schießen.

Autor: Tristan Lücke

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