Schalke trainiert Angriffszüge und schnelles Passspiel

16 Spieler konnte Schalke-Coach André Breitenreiter zu seiner Einheit begrüßen. Der Großteil der Nationalspieler war noch nicht dabei. Koordinations-Übungen sowie Angriffszüge und Torschüsse standen auf dem Programm. Allerdings waren eisige Temperaturen auf Schalke angesagt, so dass sich nicht nur die Zuschauer warm einpackten.

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Schnelles Passspiel im Parcour

Nach einem kurzen Warmlaufen ging es über zu einem Parcour, den die Trainer schon vorher aufgebaut hatten. Bei den ersten beiden Stationen wurde die Gruppe aufgeteilt. Hier stand das Passspiel im Vordergrund. Spieler 1 passte den Ball zu Spieler 2, der zuvor durch einen Stangen-Parcour Slalom lief. Spieler 2 spielte das Leder direkt zu Spieler 3 und machte zudem einige Meter zurück. Spieler 3 passte zu Spieler 4, der den Ball zu Spieler 2 weiterleitete.

Während Spieler 4 in Tippelschritten über auf den Boden liegende Stangen lief, wurde der Ball weiter auf Spieler 5 gespielt. Dieser passte zu Spieler 6, der sich mit dem Leder entweder nach rechts oder links um eine Stange herumdrehte und anschließend zur Ausgangsposition spielte, bereits ein neuer Akteur bereit stand. Spieler 5 absolvierte nach seinem Pass ebenfalls in Tippelschritten einen Stangen-Parcour auf dem Boden. Die Trainer forderten immer, wenn möglich, direktes Passspiel, so dass zwischenzeitlich eine hohe Geschwindigkeit in diesem Zirkel vorherrschte.



Koordinatons-Übung mit Sprints

Anschließend ging es mit dem ganzen Team, nach einigen Kurzsprints zum warm werden, hinüber zu einem weiteren Parcour. Dieses Mal allerdings ohne Bälle. Hütchen markierten jeweils eine Station, bei jedem Pfiff vom Co-Trainer ??? mussten die Spieler mit einem Kurzsprint eine Station weiter.

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Auf dem Weg zur zweiten Station wurden Side-Steps absolviert, dann erst ging es weiter gerade aus. Zur Station drei ging es mit einem Sprint „über Eck“. Auf dem Weg zu Station 4 machten die Spieler dann erneut Side-Steps vor dem Sprint. Nach den Stationen wurde etwa 20 Meter ausgelaufen, ehe ein Sprint über Stangen auf dem Boden absolviert wurden. Nach jeder Stange musste ein Schritt erfolgen.



Offensivarbeit im Fokus

Nun ging es über zu den Angriffszügen. Auf der einen Seite, beim angreifenden Team, waren sieben Feldspieler, bei der verteidigenden Mannschaft sechs Feldspieler sowie ein Torwart. Die Mannschaft „Angriff“ spielte auf ein normales Tor, „Defensive“ auf zwei kleine Tore auf der anderen Seite des Feldes. Gespielt wurde auf der Hälfte des Platzes. Der „Angriff“ begann immer mit den Spielzügen und versuchte ein Tor zu erzielen.

Hatte die „Defensive“ den Ball erobert, musste diese versuchen das Leder in eins der kleinen Tore hineinzubringen, allerdings presste der „Angriff“ mit einem Feldspieler mehr enorm. Coach André Breitenreiter unterbrach immer wieder das Spiel und gab Tipps bzw. Anweisungen. Auch gab es desöfteren ein Sonderlob, so unter anderem an Pierre-Emile Hojbjerg, der sich als zentraler Mittelfeldspieler im Strafraum mit einschaltete und so ein Tor einleitete.



Viele Torschüsse zum Ende

Zum Abschluss wurde das Team noch einmal in drei Gruppen aufgeteilt. Gruppe 1 machte Torschüsse von der Strafraumgrenze. Zuvor wurde eine Finte um einen Aufsteller gemacht.
Gruppe 2 absolvierte Kopfbälle nach Flanken. Gruppe 3 stand mit dem Rücken ungefähr 10 Meter vor dem Tor. Der Ball wurde zugespielt, eine Drehung nach rechts wurde angetäuscht, eine Drehung nach links folgte, sowie dann auch der direkte Torschuss.

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Autor: Marcel Witte

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