Schalker-Profis im internen Praxistest

Für die Schalker Profis stand bei einer Nachmittagseinheit ein internes Trainingsspiel an. Es wurde Zehn gegen Zehn gespielt, von Sechzehner zu Sechzehner. Das Spiel ging insgesamt 65 Minuten, die beiden Teams trennten sich 2:2-Unentschieden. Max Meyer und Thilo Kehrer gingen indes mit Fitness-Coach Rouven Faller abseits des Trainingsplatzes Laufen. Nach der Einheit gab es für einen Akteur noch eine böse Überraschung.

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Vor der Partie lief sich das Team für 15 Minuten warm und absolvierte anschließend Dehnübungen. Es folgte ein kurzes Aufwärmen mit dem Ball, zwei Akteure spielten das Leder mit kurzen und langen Bällen hin und her.

Team Blau

: Alexander Nübel – Junior Caicara, Marvin Friedrich, Matija Nastasic, Sead Kolasinac – Pierre-Emile Højbjerg, Johannes Geis – Leroy Sané, Alessandro Schöpf, Franco Di Santo


Team Orange

: Ralf Fährmann – Sascha Riether, Joel Matip, Roman Neustädter, Dennis Aogo – Marco Höger, Younes Belhanda – Sidney Sam, Eric-Maxim Choupo-Moting, Klaas-Jan Huntelaar.


Unkonzentriertheiten führen zu Fehlpässen

Beide Teams versuchten ihr Pressing durchzubringen. Team Blau agierte dabei zunächst aggressiver, Team Orange wiederum war in der ersten Hälfte, die 40 Minuten dauerte, zurückhaltender. Die Mannschaft griff erst ab der Mitte des Feldes an, im zweiten Durchgang (25 Minuten) änderte sich dies. Allerdings profitierten beide Teams nur davon, wenn eine Mannschaft in der Defensive einen fatalen Fehlpass spielte, der jedoch weniger erzwungen war, sondern eher auf Unkonzentriertheit fußte.

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Diese Fehlpässe offenbarten sich im kompletten Spielverlauf immer wieder, ein Problem, welches die Schalker auch in den Bundesliga-Partien nicht ablegen können. Vor allem auf Fehlpässe im Defensivbereich folgen gute Torchancen für die Gegner. Ebenso konnten beide Mannschaften aufgrund dessen kaum ein vernünftiges Kombinationsspiel aufziehen. Dem ballführenden Spieler boten sich aber auch zu wenig Anspielstationen, das Spiel stagnierte des Öfteren, da die Geschwindigkeit im Spiel nach vorne fehlte.

Flanken finden keinen Abnehmer

Team Blau versuchte deshalb das Mittelfeld mit langen Bällen aus der Defensive zu überbrücken und direkt ins letzte Drittel des Feldes zu kommen. Darauf folgte auch der Treffer zum 1:0 nach zehn Minuten. Alessandro Schöpf wurde auf Linksaußen angespielt, dieser legte den Ball in die Mitte zurück, wo Pierre-Emile Højbjerg freistehend per Flachschuss zur Führung einschoss. Team Orange wiederum versuchte es eher mit vielen Flanken über Außen, diese fanden in der Mitte allerdings keinen Abnehmer.

In der Mitte stand Team Blau mit zwei zentralen Mittelfeldspielern indes dicht gestaffelt gegen die Offensive von Team Orange, die mit Spielmacher Younes Belhanda und Stürmer Klaas-Jan Huntelaar kein Durchkommen hatten. Vor allem Belhanda wurde gut zugestellt, so dass er keine Pässe in die gefährliche Zone spielen konnte.

Treffer per Standards

Da sich beide Mannschaften kaum Chancen herausspielten, mussten die Tore auf anderen Wegen fallen. Nach einem Foul an ihm selbst, verwandelte Klaas-Jan Huntelaar vom Punkt zum 1:1 (45.). Højbjerg stand ihm in nichts nach und traf ebenfalls per Strafstoß nach einem Foul an Leroy Sané zum 2:1 (60.). Kurz vor dem Ende netzte erneut Huntelaar ein, der nach einer Ecke von Sidney Sam per Kopfball das 2:2 (64.) erzielte.

Sané wiederum musste nach dem Spielende eine Sondereinheit einlegen. Vermutlich Schuld daran war eine Szene im zweiten Durchgang, bei der sich Sané nach einem verpatzten Konter bei seiner Mannschaft zu lautstark beschwerte. Coach André Breitenreiter nahm dies zur Kenntnis und sagte hörbar laut zu seinem Co-Trainer: „Der beschwert sich aus 40 Meter Entfernung, dass er den Ball nicht kriegt. Dabei muss der Erste sein, der sich anbietet. Größenwahn.“

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Nach dem Spiel ging es für Sané daher noch zu einigen Tempoläufen über. Sané musste abwechselnd in hohem Tempo die komplette Länge des Spielfeldes und die Hälfte des Spielfeldes hin und zurück laufen. Nach einigen Wiederholungen war Schluss für den Youngster.

Johannes Geis trainierte indes noch Freistöße mit Keeper Alexander Nübel und einer Männchen-Mauer aus etwa 20 Metern Entfernung. Angreifer Franco Di Santo nutzte diese Gelegenheit und übte indes noch „1 gegen 1-Situationen“, indem er aus 20 Metern auf den Kasten von Nübel zulief.

Autor: Marcel Witte

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