Spielersatztraining bei RB Leipzig

Leipzig sieht sich momentan der 3fach-Belastung Championsleague, Bundesliga und Pokal ausgesetzt. Die meisten Trainingseinheiten sind von Regeneration und Erholung geprägt. Auch das gezielte Training der Ersatzkräfte nimmt in dieser Phase einen hohen Stellenwert ein. Ersatzspieler können im Laufe einer langen Saison sehr wichtig sein und müssen deshalb auf den Punkt hin, fit gehalten werden.

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Heute stand bei den Leipzigern ein so genanntes Spielersatztraining auf dem Programm. Neun Spieler sowie die beiden Ersatztorhüter kamen auf das Feld. Fabio Coltorti und Yves Mvogo trainierten separat mit Torwarttrainer Gössling.

Erwärmung

Noch vor der Erwärmungsrunde spielten die neun Spieler, zu denen auch Timo Werner gehörte, das Spiel „2 Kontakte“.Die geringe Spieleranzahl forderte vom Trainerteam ein hohes Maß an Kreation. Diese Aufgabe meisterten die Trainer mit Bravour, denn das Training war optimal auf die kleine Anzahl der Spieler angepasst.

Es folgte ein Dehnkreis, worin wieder dynamische Dehnübungen enthalten waren. Nach gut 5 min nahm Fitnesstrainer Dietrich die Kicker mit zu den 5 Power-Bungee Gurten, die an den Zaun gespannt wurden. Je 2 Spieler gingen zusammen und nahmen sich einen Ball.

Der Zuspieler nahm den Ball in die Hand und warf diesem dem anderen Spieler, der den Gurt trug, halb hoch zu. Dieser musste den Ball abwechselnd mit der rechten bzw. linken Innenseite des Fußes direkt zurück zum Partner in die Hände spielen. Erschwert wurde die Aufgabe durch den Zug nach hinten, den der Gurt ausübte.

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Nach 6 Mal rechts und 6 Mal links, tauschten die Spieler die Aufgabe. Die gleiche Übung folgte dann mit Vollspann, Kopf und flachem Zuspiel mit seitlichem Herauslösen. Zum Abschluss der Erwärmung wurden noch 3 Steigerungsläufe je 30m eingefügt.

Einleitung der Hauptformen

Alle neun Kicker versammelten sich nun in eine „4 in 1 Ecke“-Form, d.h. in einem großen Viereck sind 4 Vierecke enthalten. Es wurde 7 vs 2 in einem der kleinen Viereck gespielt. Haben die 7 Spieler 6 Kontakte erreicht, durften sie das Feld wechseln und darin weiterspielen, solange bis die 2 „Fänger“ den Ball erobern haben. Diese Übung hatte 2 Durchgänge, die nicht länger als 3 min dauerten.

Schwerpunkt auf kleinen Spielformen

Dann wurde die Spieler in 3 Teams unterteilt, jeweils 3 Spieler in einer Mannschaft. In einem länglichen rechteckigem Feld wurde 3+3 vs 3 gespielt, wobei auf den jeweiligen kurzen Seiten ein Neutraler (Anspieler) stand, der dritte Neutrale war in der Mitte und half der Mannschaft die in Ballbesitz war mit aus.

Maximal 2 Kontakte durften die Spieler nutzen, um von der einen Seite des Feldes zur anderen zu gelangen. Einen Punkt gab es, wenn beide Außenanspieler angespielt wurden und der Gegner nicht dazwischen kam. Gespielt wurde „Jeder gegen Jeden“, jeweils ca. 3min, dazwischen mit einer kleinen Pause.

Danach wurde die fast gleiche Übung mit 4 kleinen Toren praktiziert. 2 Tore standen jeweils rechts und links auf der kürzeren Seite des Rechteckes. Alle Spieler hatten maximal 2 Kontakte und mussten vor Torabschluss den „Neutralen“ anspielen, der sich zwischen den beiden Toren befand. Erst dann durfte ein Torabschluss erfolgen. Wieder dauerte die Spielzeit ca. 3 x 3min.

Schlussteil

Nach den kurzen kleinen Spielformen kamen beide Hüter dazu. 2 große Tore wurden gegenüber positioniert und gespielt wurde 4 vs 4 mit einem Neutralen. Die Spieler konnte endlich auch auf die großen Tore spielen.

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Nach knapp eine Stunde, beendete Ralf Hasenhüttl das Training und die Spieler übten noch individuell , z. B. Torabschlüsse oder Freistoßtraining.

vom Marc Böttger

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