Ende, aus, vorbei – fast

Die 50. Bundesligasaison ist zu Ende. Mit Fürth und Düsseldorf müssen zwei Aufsteiger gleich wieder hinunter, das hatten wir so nicht erwartet und letzte Woche auch anders prognostiziert. Schalke erkämpft sich doch noch die Quali zur Champions League, Frankfurt, Freiburg und Stuttgart landen in der Europa League.

Wobei die Stuttgarter, wie allgemein bekannt, mit dem Pokalendspiel in Berlin ja noch einen echten Höhepunkt vor sich haben, gegen den alten Südrivalen aus München. Die Bayern wiederum dürften ihren eigenen Höhepunkt dagegen eher nicht im Olympiastadion in Charlottenburg, sondern in Wembley verorten. Was die bayerische Dominanz in der Liga angeht, so ist eigentlich auch alles gesagt worden.

Was uns die Gelegenheit gibt, in den Keller zu schauen, wo sich Hoffenheim entgegen allen Erwartungen (und auch entgegen unserer Prognose) doch noch auf den Relegationsplatz hat retten können. Sehr zum Ärger der Fortuna aus Düsseldorf, die einen Punktgewinn der Dortmunder gegen Hoffenheim wohl fest eingeplant hatten. Doch im Fußball kommt es eben oft anders, als man denkt. Die Schuld auf den BVB abzuwälzen haben tatsächlich einige Düsseldorfer versucht. Doch wer in der gesamten Saison nur ganze 30 Punkte gesammelt hat, sollte mit dem Finger nicht auf andere zeigen. 34 Spiele hatten die Rheinländer Zeit, um einen einzigen zusätzlichen Zähler zu holen, der ihnen zu Platz 16 gereicht hätte.

Eine enttäuschende Spielzeit für viele Teams

Während die Hoffenheimer in der Relegation auf den Zweitliga-Dritten Kaiserslautern treffen, hat sich der FC Augsburg schon fast in bewährter Manier und mit 24 Punkten in der Rückrunde noch Platz 15 geschnappt und sich damit ein weiteres Jahr in der Bundesliga gesichert. Da muss man den Hut ziehen, vor so viel mentaler Stärke – mit ganzen neun Punkten ging der FCA im Januar in die Rückrunde.

Für viele Mannschaften, die mit Ambitionen in Richtung Europa in die Saison gestartet waren, verlief die Spielzeit 2013/14 doch eher enttäuschend. Denn neben Hoffenheim hatten auch Bremen, Hannover, Wolfsburg, Mönchengladbach und der HSV Ambitionen, in den Europapokal einzuziehen. Allein: es hat nicht geklappt. Bei allen fehlte zumindest die Konstanz, während bei Werder und bei Hoffenheim schlicht und einfach auch die Substanz nicht vorhanden war. In Bremen stellen sie sich nach dem unrühmlichen Abschied von Thomas Schaaf neu auf, ansonsten bleibt abzuwarten, welche personellen Veränderungen die Sommerpause wohl bringen wird. Doch keine Sorge, wir bleiben stets auf Ballhöhe und werden zunächst noch auf die beiden eingangs erwähnten Endspiele an dieser Stelle eingehen.

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