Erster Bundesliga-Spieltag offenbart massig Trainingslücken

Es ist soweit: die Bundesliga hat wieder begonnen. Und insbesondere bei zahlreichen Tippern, aber auch bei manchem Vereinsvorstand dürfte der erste Spieltag eher als Albtraum begonnen haben. Prominentestes Beispiel ist der FC Bayern München, der in der Allianz-Arena dem Relegationsclub Mönchengladbach mit einem blamablen 0:1 unterlag. Doch auch Leverkusen zeigte sich von seiner schwächsten Seite – das Eigentor in der 86. Minute durch Toprak machte die Katastrophe perfekt. Es zeigt sich: zahlreiche Vereine haben noch echten Nachholbedarf im Training.

Nur Saison-Eröffner Dortmund erfüllte die Erwartungen – obwohl selbst hier Schwächen offenbart wurden. Der HSV spielte vollkommen fantasielos, doch auch die amtierenden Meister spielten kaum Chancen frei und reagierten trotz eines verdienten 3:1 fast nur auf Lücken innerhalb der Hamburger Defensive. Bundesliga-Rückkehrer Hertha BSC ging die Luft schnell aus, auch wenn Nürnberg nicht sonderlich viel Druck machte, während der VfB sich allmählich seiner alten Form anzunähern schien und die gastierenden Schalker mächtig ins Schwitzen brachte.

Klar ist: das war erst der Auftakt. Doch insbesondere Uli Hoeneß dürfte nur wenig glücklich darüber gewesen sein, dass seine Vorzeigemannschaft trotz großer Namen auf dem Grün gleich mit drei Punkten Rückstand zu Dortmund in die neue Saison startete. Intensives Training wird in den kommenden Wochen bei nahezu allen Mannschaften zwingend nötig sein, um nach den Personalrochaden der vergangenen Wochen wieder für Einheitlichkeit und harmonisches Zusammenspiel zu sorgen. Und es ist beinahe absehbar, dass schon bald wieder die ersten Trainerwechsel anstehen werden…

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