Neue Saison: Straffes Training mit reduzierter Manpower zum Auftakt

Bei gleich mehreren Bundesliga-Clubs ist es bereits wieder vorbei mit der kurzen Sommerpause – zumindest für die Spieler, die überhaupt eine solche hatten. Nun ging es in mehreren Vereinen zurück in ein straffes Trainingsprogramm, um am 5. und 6. August in Bestform in die neue Saison durchzustarten. Und einige Clubs tun sich damit schwer, nachdem ihre Nationalmannschafts-Profis größtenteils noch außer Haus sind. Doch reduzierte Mannschaft bedeutet keine Verschnaufpause für die, die bereits wieder auf dem Rasen stehen.

In Köln begann der Auftakt sogar ohne Coach Stale Solbakken, während Bruno Labbadia beim Training in Stuttgart immerhin 19 Mann auf dem Platz vorweisen konnte – auch wenn es sich dabei bei neun von ihnen um Nachwuchstalente handelte. „Es ist nicht so optimal, dass unsere Nationalspieler erst in zwei Wochen dazustoßen. Aber ich hoffe, dass wir unseren Weg aus der letzten Rückrunde weitergehen“, ließ Labbadia verlauten, während er die übrigen Spieler zweieinhalb Stunden auf dem Platz trietzte. Und bis der Kader wieder vollständig ist, werden alle Kicker unsanft an die vergeigte letzte Hinrunde erinnert: „Wir werden in den nächsten Wochen sehr, sehr intensiv arbeiten“, machte Labbadia unmissverständlich das Programm für die kommenden Wochen deutlich.
Mit gänzlich anderem Ergebnis in der vergangenen Saison, aber ähnlicher Situation steht der FSV Mainz da: nur 13 Spieler und zwei Keeper waren dort zum Training verfügbar, nichtsdestotrotz mussten auch die Jungs von Thomas Tuchel ranklotzen. Und es wird spannend, nachdem die vergangene Saison in den Tabellen gründlich durchgewürfelt hat…

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