Risikospiele während Oktoberfest verschoben

Der Münchener Ausschuss für Sport und Sicherheit hat den Entschluss gefasst, an die Deutsche Fußball-Liga heranzutreten. Das Anliegen: der Stadt München mangelt es an Sicherheitskräften. Und das macht genau während der Zeit des Oktoberfestes einige Probleme. Stein des Anstoßes ist die für das letzte Oktoberfest-Wochenende geplante Begegnung zwischen 1860 München und Dynamo Dresden, die aus Erfahrung aus früheren Spielen vom Polizeipräsidium als Hochrisiko-Spiel eingestuft wurde.

Dadurch haben die Sicherheitskräfte der Stadt ein erhebliches Personalproblem, weil schlichtweg nicht genügend Personal für das Oktoberfest und ein dermaßen riskantes Spiel mit einer hohen Zahl an gewaltbereiten Hooligans vorhanden ist. Zudem fürchtet das Gremium, dem sich neben der Kreisverwaltung auch Vertreter der beiden Lokalvereine Bayern München und 1860 München sowie des Fanprojekts angeschlossen haben, dass der übermäßige Alkoholgenuss auf der Wiesn noch für zusätzlichen Zündstoff bei dem Spiel sorgen könnte.
Insgesamt dürfte die geplante Begegnung damit zum Scheitern verurteilt sein – zumindest dann, wenn die Polizei abschließend mitteilt, dass die nötigen Sicherheitsmaßnahmen nicht erfüllt werden können. Denn ohne ausreichend Einsatzkräfte kann das Spiel nicht genehmigt werden, weshalb die DFL nun darum gebeten wurde, die Partie zu verschieben.

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