Rückzug: Skibbe kehrt zurück in die Türkei

In der deutschen Bundesliga hatte es nicht geklappt: im März hatte der Vorstand von Eintracht Frankfurt recht überraschend Trainer Michael Skibbe geschasst und dafür noch überraschender Christoph Daum zurück ins Bundesliga-Karussell geholt. Der gewünschte Erfolg blieb allerdings auch – auch Daum konnte den Abstieg des Clubs nicht aufhalten, und natürlich blieben auch entsprechende gegenseitige Schuldzuweisungen nicht aus. Michael Skibbe scheint nach seinem anderthalbjährigen Ausflug zurück in die deutsche Bundesliga von eben dieser nun endgültig genug zu haben und kehrt dem Land den Rücken, um erneut in der Türkei zu arbeiten.

Medienberichten zufolge soll Skibbe am Bosporus nun einen Dreijahresvertrag mit dem türkischen Erstligisten Eskisehirspor unterschrieben haben, nachdem er bereits zuvor den Rekordclub Galatasaray Istanbul in Form gebracht hatte – das wäre sein erster mehrjähriger Vertrag seit einigen Jahren. Nach einem Jahr in Istanbul wechselte er zur Eintracht, wo seine Zusammenarbeit nicht von Erfolg gekrönt war – anders als zuvor, als er drei Jahre lang bei Bayer Leverkusen erfolgreich tätig war.
Ex-Eintracht-Verteidiger Marco Russ trat derweil nach seinem Wechsel nach Wolfsburg nochmals nach:“Die letzten eineinhalb Jahre unter Michael Skibbe waren eher lau, da haben wir nicht viel gemacht. Wir waren nicht topfit, das hat man uns angemerkt“, kritisierte er das Training von Skibbe. Es bleibt ihm zu wünschen, dass er in der Türkei etwas friedlicher arbeiten kann.

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