Steve McClaren und VfL Wolfsburg gehen getrennte Wege

Lange wurde bereits darüber spekuliert, nun ist es amtlich: der Brite Steve McClaren ist raus aus dem VfL Wolfsburg. Seit seinem Amtsantritt im letzten Sommer hatte er es nicht geschafft, den VfL Wolfsburg zum erwünschten Erfolg zu verhelfen – im Gegenteil: der Club steckt tief in der Krise. In der Bundesliga hat er es nur auf 23 Punkte geschafft, ein Punkt mehr als der 1. FC Köln, der momentan auf dem Relegationsplatz festsitzt.

Und das, nachdem Wolfsburg noch 2009 einen Meistertitel einsacken konnte: lange hatte Dieter Hoeneß ausgeharrt und Steve McClaren, der zuvor mit einer ordentlichen Erfolgsbilanz aufwarten konnte, machen lassen. 2010 hatte der den niederländischen Außenseiter FC Twente Enschede zum Meistertitel geführt, nachdem er dort erst 2008 angetreten war, zuvor war er ein Jahr britischer Bundestrainer und konnte auch auf ein Amt als Co-Trainer bei Manchester United zurückblicken.

Das alles half aber nichts, den VfL Wolfsburg aus der Krise zu holen – der schlidderte immer tiefer hinein. Ein Team wurde nie aus der Mannschaft. Vorerst übernimmt Co-Trainer Pierre Littbarski die Mannschaft, ob er sich dort dauerhaft etablieren kann, scheint noch offen. Als möglicher dauerhafter Nachfolger für Steve McClaren werden Namen wie Ralf Rangnick, der bisherige Hoffenheim-Trainer, der den Club nach Auseinandersetzungen mit Mäzen Dietmar Hopp verlassen hatte, oder auch Christoph Daum gehandelt.

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