FC Bayern gegen VfB Stuttgart, Training

Nasse Witterung, kalte Temperaturen – daher warten „nur“ etwa 100 Zuschauer auf die Profis des FC Bayern München am Dienstagnachmittag. Nach dem Rückrundenauftaktsieg gegen Fürth starteten die Bayern in die Vorbereitung auf die Partie gegen den VfB Stuttgart am kommenden Sonntag. Zur Anwendung kamen die gewohnten Schwerpunkte im fußballerischen Ansatz des Trainerteams.

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Steil-Einlaufen-Übung



Nach dem Aufwärmen ging es in den bekannten Ablauf über. Zuerst standen Pass- und Positionsspiel auf dem Programm, umgesetzt nach der Steil-Einlaufen-Übung. In der ersten Durchführung musste der Innenspieler mit Ballannahme aufdrehen – in der zweiten Möglichkeit sollte er klatschen lassen und im dritten Durchgang spielte er einen Doppelpass mit dem Außenspieler. Im angefügten Video finden Sie alle durchgespielten Variationen zusammengeschnitten nacheinander zum nachverfolgen.

Ballhalten mit Seitenwechsel




Im Anschluss ging es für die Profis weiter in eine große Spielform mit dem Schwerpunkt „Ballhalten“. Hierbei wurden ein kleines Feld markiert und zwei Teams eingeteilt. Die beiden Mannschaften mussten jeweils versuchen so lange wie möglich in Ballbesitz zu bleiben. Bei einem Ballgewinn sollte versucht werden so schnell wie möglich die teaminternen Anspieler in einem weiteren Spielfeld anzupassen, wo das Spiel sofort weiterging.

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Hierbei musste das Team, welches den Ball gewonnen hatte selbstverständlich ebenso wie das andere Team nachrücken. Da aber drei Spieler der Mannschaft, denen die Murmel abgeluchst wurde, zurückbleiben musste, kam es je zu einer kleinen Mehrzahl der Spieler in Ballbesitz. Sobald auch diese die Kugel verloren, ging es per Druckpass auf die drei zurück gebliebenen Akteure in die Gegenrichtung weiter. Aufgrund der Raumenge kam es immer wieder zu vielfältigen Zweikämpfen und diversen Meinungsverschiedenheiten. Im Video sehen sie Franck Ribéry und Toni Kroos, die sich aufgrund eines Ausballes verbal in die Haare kommen.

Torwarttraining




Parallel arbeitete Torwarttrainer Toni Tapalovic mit den Keepern, auch hier soll exemplarisch eine kleine Übung aufgezeigt werden (siehe Video.)

6 gegen 6



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Zum Abschluss wurden dann die Torhüter mit einbezogen und sechs gegen sechs auf doppelten Strafraum gespielt. Hierbei funktionierten vier Mitspieler jedes Teams als Anspieler außerhalb des Spielfeldes. Je einer stand auf den Flügelpositionen, je einer neben den Toren. Diese vier „Hilfen“ durften zum Kombinationsspiel mit eingebunden werden, mussten aber jeden Ball direkt verwerten.

Die Spieler im Feld wurden auf zwei Ballkontakte begrenzt.

Von Dominik Langenegger

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