Fußball-Wettskandal – mal wieder Neues

Noch immer ist im Wettskandal im deutschen Fußball kein Ende in Sicht! Denn nach den jüngsten Aussagen hat jetzt der ehemalige Zweitligaspieler Marcel Schuon seine Schuld zugegeben und ausgesagt, mehrere Spiele des VFL Osnabrück manipuliert zu haben. Mit dem aber noch nicht genug – denn er belastet in seiner Zeugenaussage auch noch seinen ehemaligen Mitspieler Thomas Cichon, spielt derzeit in Südafrika, schwer.

Denn wie Schuon am 13. Verhandlungstag zugab, hat er die 0:3-Niederlage am 17. April gegen den FC Augsburg für einen Geldbetrag in der Höhe von 25.000 Euro, über diese Summer wurden ihm Wettschulden erlassen, verschoben. „Ich denke, dass auch Cichon eine Vergütung bekommen hat“, sagt Schuon. Der stark spielsüchtige Ex-Profi Schuon war ja bereits vom Amtsgericht Bochum zu einer Haftstrafe von zehn Monaten auf Bewährung verdonnert worden. Der DFB sperrte den 25-jährigen Schuon wegen Spielmanipulationen für 33 Monate. Cichon bestreitet natürlich immer noch alle Anschuldigungen durch seinen ehemaligen Teamkollegen und weilt derzeit in Südafrika bei seinem jetzigen Team. Ende Januar muss er allerdings trotzdem nach Deutschland kommen – denn da steht dann eine weitere Anhörung beim DFB auf dem Programm. Ein Ende des Wettskandal-Prozesses rund um den deutschen Fußball ist noch immer nicht in Sicht. Stattdessen kommen fast täglich neue Anschuldigungen ans Tageslicht. Der Skandal zieht also weitere Kreise – die schmutzigen Seiten des Sports.

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