Fußballtennis-Turnier mit sechs Teams auf Schalke

Am Tag nach einem Bundesligaspiel finden in der Regel keine kräftezehrenden Einheiten statt. Und wenn, dann nur für die Akteure, die nicht zum Einsatz kamen. Da der Kader des FC Schalke 04 sich bei dieser Trainingseinheit aber sowieso lediglich auf 19 Spieler beschränkte, wovon 14 Akteure am vorigen Tag zum Einsatz kamen, fanden sich alle Profis zu einer lockeren Einheit auf dem Trainingsplatz ein. Angesetzt war ein Fußballtennis-Turnier mit sechs Teams. Nach dem Aufbau der Netze und Spielfelder, bei dem die Spieler das Trainerteam tatkräftig unterstützten, ging es los.

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Genaue Regeln festgelegt

Eine Spielfeldseite war ungefähr neun Meter lang und acht Meter breit. Das Netz war in etwa 1,10 Meter hoch. Alle Mannschaften bestanden aus drei Spielern, lediglich das Team Ralf Fährmann, Michael Gspurning, Sead Kolasinac und Sascha Riether aus vier Akteuren. Gespielt wurde im Modus „Jeder gegen Jeden“. Die weiteren Mannschaften teilten sich wie folgt auf: 1. Benedikt Höwedes, Roman Neustädter, Eric-Maxim Choupo-Moting; 2. Klaas-Jan Huntelaar, Franco Di Santo, Kaan Ayhan; 3. Johannes Geis, Max Meyer, Leon Goretzka; 4. Leroy Sane, Junior Caicara, Pierre-Emile Hojbjerg. 5. Joel Matip, Dennis Aogo, Marco Höger.

Die Regeln wurden vorher klar festgelegt. Bei einem Ballwechsel durfte jeder Spieler eines Teams den Ball nur einmal berühren, sodass eine Mannschaft maximal drei Ballkontakte hatte (auch bei dem Team mit vier Spielern!), ehe das Leder auf die andere Seite gespielt werden musste. Der Ball durfte auf einer Seite einmal aufticken. Solange sich das Leder in der Luft befand, durfte auch von außerhalb des Feldes geschossen werden.

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Tickte der Ball im Aus auf, war er natürlich im Aus. „Übergreifen“ war verboten, der Ball musste in der eigenen Hälfte berührt werden. Bei knappen Entscheidungen entschied der Schiedsrichter, hier das Trainerteam des FC Schalke 04. Jeder Punkt zählte, nach fünf Minuten war eine Partie vorbei. Befand sich der Ball zum Abpfiff noch in der Luft, wurde dieser Zähler noch ausgespielt.



Verschiedene Taktiken gefragt

Die Teams überlegten sich im Laufe der Spiele eigene Taktiken. Beliebt war die Variante mit einem Spieler im „Rückraum“ und zwei Akteuren vorne am Netz. Das Team um Klaas-Jan Huntelaar drehte den Spieß wiederum um. Hier standen Kaan Ayhan und Franco Di Santo im Rückraum, Huntelaar sollte, wie im normalen Spiel ja auch, vorne die Bälle „verwandeln“.

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Die Mannschaft um Ralf Fährmann, die zu viert war, teilte sich wiederum mit zwei Spielern „hinten“ und zwei „vorne“ das Spielfeld auf. Allerdings hatte diese Mannschaft beim „Aufschlag“ eine besondere Taktik: Die Mitspieler stellten sich aufgereiht am Netz auf (wie eine Freistoßmauer), um so den Schuss zu verdecken. Viel geholfen hat diese Taktik allerdings nicht.



Spieler setzen Stärken ein

Huntelaar konnte durch seine Position auf dem Spielfeld beispielsweise seine Kopfballstärke einsetzen, während es Choupo-Moting mit seinen langen Beinen möglich war, Volleyschüsse über das Netz zu feuern. Die Mannschaften um die beiden Angreifer stellten sich letztlich auch als die besten Teams heraus. Im direkten Duell setzte sich Choupo-Motings Mannschaft mit 7:4 durch und wurde letztlich ohne einzige Niederlage auch Turniersieger.



Autor: Marcel Witte

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