Joachim Löw setzt auch 2011 weiter auf Jugendförderung

Bundestrainer Joachim Löw will auch in der Saison 2011/12 an seinem Konzept „Jugend forsch“ festhalten. Ziel der Abteilung ist es nicht nur, die Jugend zu fördern und hoffnungsvolle Nachwuchstalente wie Mario Götze zu stärken, sondern somit auch intern durch den entstehenden Wettbewerb den Druck auf ältere Stammspieler wie Lukas Podolski zu erhöhen. Bereits mit den kommenden Auftaktspielen wie der Partie gegen Italien am 9. Februar 2011 will Joachim Löw ausloten, welchen Platz beispielsweise Mario Götze in der kommenden National-Aufstellung einnehmen wird.

Er schränkt dabei allerdings ein, dass er dem 18-Jährigen dadurch keinen Platz garantieren kann, sondern sich bewusst sei, dass diese Entwicklung Monate, aber auch Jahre dauern kann. Wie seine Viererabwehrkette und der Angriff bei der kommenden UEFA EURO 2012 aussehen wird, lässt Joachim Löw aber noch völlig offen. Motiviert und gestärkt in seinem Konzept wurde der Nationaltrainer insbesondere durch die hervorragenden Leistungen der deutschen Nationalmannschaft während der WM 2010, die sich in Südafrika mit einem sehr niedrigen Altersdurchschnitt präsentierte – was nicht zuletzt Verletzungs-bedingten Ausfällen aus dem Kader und zudem einigen Sperren geschuldet war. Zudem konnte die ebenso junge Mannschaft beim EM-Auftakt einen glanzvollen Zwölf-Punkte-Start verbuchen und hat bereits die Weichen für eine weitere erfolgreiche Saison gestellt. Auch beim letzten Länderspiel in diesem Jahr gegen Schweden wird es noch spannend um die Aufstellung: sicher können sich bislang nur Torwart Manuel Neuer, Philipp Lahm, Bastian Schweinsteiger, Sami Khedira und Mesut Özil sein, dass sie bei dieser Begegnung zur Stamm-Mannschaft zählen werden.

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