Nach Ausraster auf Spielfeld: Geldstrafe für Jürgen Klopp

Jürgen Klopp, der Trainer von Borussia Dortmund, ist mit einem blauen Augen davongekommen: das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes hat ihn zu einer Geldstrafe in Höhe von 10.000 Euro verurteilt – auf eine Sperre verzichtete das Sportgericht. Vorausgegangen war eine Eskalation des Trainers beim Freitags-Spiel des BVB in Hamburg beim HSV: der Schiedsrichter Deniz Aytekin ließ ein Foul von Ze Roberto an Mario Götze ohne Ahndung. Klopp fühlte sich daraufhin benachteiligt, stürmte auf den Vierten Offiziellen Stefan Trautmann zu und drückte ihm den Schirm seiner Kappe ins Gesicht.

Klopp erklärte nach dem Spiel, er habe sich über sich selbst erschrocken und entschuldigte sich bei dem Referee. Das freilich reichte nicht aus, um ihn vor einem Verfahren wegen unsportlichen Verhaltens zu bewahren: der DFB verurteilte ihn am Montag zur Zahlung von je 5.000 Euro an die Franz-Beckenbauer-Stiftung sowie an eine gemeinnützige Einrichtung in Dortmund. Dennoch ließ das Sportgericht Gnade vor Recht ergehen, da Klopp seine Fehlleistung einsah und sich unmittelbar nach dem Spiel bei dem Offiziellen entschuldigt hat – so blieb ihm immerhin eine Sperre erspart.
Dabei bewegt er sich allerdings trotzdem in engen Grenzen: Klopp war in den vergangenen Jahren schon insgesamt viermal auffällig geworden. Zu seinen Gunsten wurde der Vorfall allerdings nicht im Spielbericht eingetragen.

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