Spielerwechsel im Nachwuchsbereich I – Konflikte vermeiden

Sommerzeit ist auch gleichzeitig die Zeit, in der viele Spieler den Verein wechseln möchten. Hier kommt es bei diesem Prozedere jährlich zu Problemen und Konflikten.

 

Ganz wichtig ist der Respekt untereinander (Foto: Uwe Jansen)

Ganz wichtig ist der Respekt untereinander (Foto: Uwe Jansen)

 

Ein gemeinsames Miteinander wird dann einfach, wenn sich alle Beteiligten diesem Thema vernünftig stellen, jede Art der Erfolgs- und Ergebnisorientierung darf keine Rolle spielen. Allerhöchste Priorität hat der respektvolle Umgang miteinander, weshalb es klare Regeln einzuhalten gilt.

 

Möchte ein Spieler den Verein wechseln, ist der Trainer der erste Ansprechpartner. Der Spieler muss um ein Gespräch mit dem Trainer bitten, um seinem Wunsch Ausdruck zu verleihen. Der Trainer sollte nach den Gründen fragen, ein Wechsel kann aus Leistungsgründen (persönliche Förderung) aber auch aus sozialen Aspekten heraus (weniger Aufwand, Zusammenspiel mit Freunden) in Erwägung gezogen werden.

 

Der Trainer sollte mit dem Spieler auf Augenhöhe kommunizieren und die Argumente für den Verbleib im Verein vorbringen. Außerdem muss dem Spieler mitgeteilt werden, dass etwaige Test-Trainingstermine mit dem Club abgesprochen werden müssen, es muss eine schriftliche Genehmigung erteilt werden.

 

Wenn der Wunsch des Spielers nicht mehr rückgängig zu machen ist, sollte der abgebende Club dies ohne Groll akzeptieren und bei der Erledigung der Formalitäten helfen. Nicht selten kommt es nämlich vor, dass Spieler, die im alten Verein gut behandelt worden sind, dorthin später wieder zurück finden.

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