Trainingsauftakt FC Bayern München 2012/2013

Neue Saison – neue Gesichter. Ob die neuen Gesichter jedoch auch den Erfolg zurück an die Säbener Straße bringen, wird sich zeigen. Nachdem der FC Bayern München bereits am Dienstag (3.7.) die Vorbereitung auf die kommende Spielzeit 2012/13 begonnen hat, durften die etwa 200 Fans auch am Mittwoch die neuen Spieler und die arrivierten Kräfte, die nicht bei der EM vertreten waren, bestaunen.

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Laktattest und Herzfrequenz-Analyse

Bereits am Vormittag startete der Trainingstag für die Bayern, für die Profis ging es zur Fakultät für Sport und Gesundheitswissenschaft der Technischen Universität München am Olympiagelände. Es standen Untersuchungen der Laktat- und Herzfrequenzwerte an. In je fünfminütigen Läufen wurden die 400m-Bahn beackert, wobei nach jeder Runde Blutentnahmen erfolgten, um den Laktatwert zu bestimmen. Die erste Runde startete mit einem lockeren Tempo von 8 km/h, mit Steigerungen bis in die letzten Runden mit 18 km/h.

Training des Passspiels

Am Nachmittag mussten die Profis dann auf dem Trainingsplatz schwitzen. Die einleitenden Passformen sahen so aus, dass sich die Spieler in zwei Gruppen im Abstand von 10m gegenüberstellten. Traditionell wurde an diversen Varianten gearbeitet, also beispielsweise immer direkt zum gegenüberliegenden Partner spielen und dem Pass hinterherlaufen, so dass man bei der anderen Gruppe hinten ansteht. Als Alternative sollten die Spieler den Ball prallen lassen oder einen Doppelpass spielen usw.

Anschließend ging es in einen auffallend langen Dehnkreis, der vermutlich auch der Belastung vom Vormittag geschuldet war. Co-Trainer Peter Hermann führte seine Mannen dann in ein Spiel auf Ballhalten, bei dem auf einem 20x20m großem Feld vier gegen vier gespielt wurde. Die restlichen vier Spieler postierten sich außen und konnten per Direktspiel in die Kombinationen mit einbezogen werden.

Nach dreiminütiger Belastungszeit wurden die Aufgaben gewechselt, so dass die Innenspieler nun außen postiert wurden. Dies führte das Trainerteam zweimal durch, wobei beim zweiten Durchgang der ständige Wechsel als Variation eingeführt wurde, d.h. der Außenspieler, der den Ball wieder ins Spielgeschehen passt, muss sofort nachrücken, während ein Innenspieler den freigewordenen Platz übernimmt.

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Tom Starke beim Torwarttraining

Die beiden Torhüter Tom Starke und Lukas Raeder absolvierten derweil mit Trainer Toni Tapalovic ein individuelles Programm und arbeiteten viel an Hereingaben von den Flügelpositionen. Tapalovic gab hierbei eine Flanke in den Strafraum, ein Keeper agierte als Offensivakteur und einer als Torhüter. Bei jeder Hereingabe wechselte sich das Duo ab.

Abschlussspiel auf doppelten Sechzehner



Anschließend ging es für die Feldspieler in derselben Konstellation ans Abschlussspiel auf den doppelten Sechzehner, wofür die Keeper schließlich herangezogen wurden. Demnach stand weiterhin vier gegen vier mit jeweils vier Außenspielern auf dem Programm, nur das diesmal der Torabschluss als Zielvorgabe stand. Die Außen wurden in der offensiven Hälfte postiert, klassisch neben den Toren und auf den Flügeln.

Dadurch wird der Pass in die Tiefe provoziert und ein Herausrücken der Defensivtruppe erreicht, die diesen Gassenpass so schnell wie möglich vereiteln muss, da sonst in der eigenen Hälfte vier gegen acht gespielt wird. Als zusätzliche Vorgaben führte Hermann ein, dass die Außen nicht zueinander spielen und nicht in das Spielfeld einrücken durften. Sobald ein Team einen Torerfolg verbuchen konnte, blieb es in Ballbesitz.

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Somit verbrachten die Bayern auch den zweiten Trainingstag der neuen Saison erfolgreich. Von den neuen Gesichtern fiel eigentlich lediglich Xherdan Shaqiri groß auf – mit zwei Torschüssen über den Hinter-Torzaun, der mit einer geschätzten Höhe von 10m nicht so einfach zu überwinden ist.

Von Dominik Langenegger

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