Freibad statt Fußball

Heute haben wir unser Training gemeinsam mit dem 2005er Jahrgang bestritten, da bei dieser Truppe zu wenig Spieler anwesend waren. Deren Trainer war sauer, acht Spieler hatten sich mit der Entschuldigung abgemeldet, bei dem schönen Wetter die Zeit lieber im Freibad zu verbringen statt auf dem Trainingsplatz.

Mit solchen Situationen wird man als Trainer immer wieder konfrontiert. Wir haben es eben mit Kindern zu tun, die dann auch mal spontan entscheiden, ihre Freizeit anders zu verbringen. Hier sollte man als Trainer nicht zu streng sein und sofort Sanktionen aussprechen wie: „Dann könnt Ihr auch am Samstag ins Freibad gehen, wenn wir ein Spiel haben!“ etc.

Lieber sollte man den Spielern sachlich und fachlich erklären, dass sie mit ihrem Verhalten den Ablauf der ganzen Mannschaft stören, schließlich werden die Mitspieler, die beim Training anwesend sind, beeinträchtigt, wenn mangels Spielern kein Training stattfinden kann.

Tolles Training geht auch mit wenigen Kindern! (Foto: Uwe Jansen)

Tolles Training geht auch mit wenigen Kindern! (Foto: Uwe Jansen)

Ich bin auf solche Einflüsse allerdings immer vorbereitet und plane mein Training so, dass ich von 4 – 20 Kinder aufwärts eine zielführende Einheit durchführen kann. Der Aufbau wird eben so gestaltet, dass die Übung ohne große Umstände und Zeitaufwand erweitert werden kann.

So kann ich auch 5 min nach Trainingsbeginn, wenn ich einen Überblick über die Beteiligung habe, mein Training schnell und effektiv so umgestalten, dass es trotzdem in den Trainingsplan passt, wenn die Anzahl der Spieler geringer ist als geplant. Trudeln dann nach und nach noch Verspätete ein, lässt sich auch dann problemlos und fix der Aufbau erweitern! Mit den Trainingsmaterialien von Teamsportbedarf.de wie z.B. dem Rebounder und dem Minitor geht das optimal!

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