Meiers Platz als Kölner Manager wackelt

Dass sich der 1. FC Köln in den unteren Rängen der Tabelle bewegt, ist den leidgeprüften Fans nun freilich nichts Neues mehr. Inzwischen ist die Lage am Rhein aber so angespannt, dass es in der Führungsetage gewaltig brodelt: erst das 1:0 gegen den VfB Stuttgart konnte dem Verein vom letzten Tabellenplatz nach oben verhelfen, drei gewonnenen Spielen stehen ganze acht verlorene Begegnungen in der aktuellen Saison gegenüber.

Dass sich der Verein in der Krise befindet, dürfte mittlerweile auch dem letzten klargeworden sein. In Köln ging man auf die Suche nach Schuldigen, und als Wackelkandidat gilt derzeit Manager Michael Meier. Ursprünglich wurde angenommen, dass die Vereinsspitze heute bekannt gibt, dass man sich von dem Manager getrennt hat – doch in Anbetracht des letzten gewonnenen Spiels und der bevorstehenden Begegnung mit dem VfL Wolfsburg hat Präsident Wolfgang Overath eine definitive Entscheidung über die Zukunft des glücklosen Managers bis nach dem Match vertagt. Dabei handelt es sich allerdings letztlich mehr um psychologische Taktik als um eine weitere Chance für Meier – denn der Verein begründete die Entscheidung so: „Die ganzen Personaldiskussionen und Querelen helfen uns vor dem so wichtigen Spiel gegen Wolfsburg nicht weiter“. Das ist an für sich korrekt – doch letztlich scheint es, als wäre dies einzig ein Gnadenaufschub für Michael Meier, der weiter um seinen 2005 eingenommenen Posten bangen muss.

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