Interview Jochen Herbst – 1. FC Normannia Gmünd U19

Heute im Interview: Jochen Herbst vom 1. FC Normannia Gmünd

fussballtraining.de: Für welchen Verein wirst du nächste Saison tätig sein und welche Mannschaft betreust Du?

Jochen Herbst: Ich bin in der kommenden Runde als U19 Trainer beim 1.FC Normannia Gmünd tätig, das sind dann die Jahrgänge 1996 und 1997.

Wir spielen in der Verbandsstaffel Nord des Württembergischen Fußballverbandes.

fussballtraining.de: Was hat sich Euer Trainerstab für die Vorbereitung vorgenommen?

Jochen Herbst: Wir möchten die Spieler bestmöglich für die anstehende Vorrunde vorbereiten, leider ist dies nicht einfach, da die die meisten Jungs Schüler sind und in den Ferien, in die fast unsere gesamte Vorbereitungsphase fällt, immer wieder welche in den Urlaub fahren. Erst zum Ferienende, wenn die erste WFV-Pokalrunde ansteht werden alle Spieler anwesend sein.

fussballtraining.de: Welche Ambitionen habt ihr für die kommende Saison?

Jochen Herbst: Nachdem man in der abgelaufenen Spielzeit in einem fulminanten Endspurt noch gerade so den Klassenerhalt geschafft hat, will man natürlich dieses Jahr nicht mehr so lange zittern.

Das heißt schnellstmöglich den Klassenerhalt sichern, alles darüber hinaus wäre ein natürlich eine tolle Sache. Letztendlich aber gilt es Spieler für den Bereich der ersten Mannschaft, dh die Verbandsliga Württemberg, zu entwickeln und auszubilden. Wir sind ein Ausbildungsverein über den Talente aus der Region den Sprung in den mittleren bzw. oberen Amateurbereich schaffen können.

fussballtraining.de: Welche Philosophie verfolgst Du als Trainer? Was ist Dir besonders wichtig?

Jochen Herbst: Den Spielern die Idee des ballorientierten Spiels einzuimpfen, sie davon zu überzeugen das man gemeinsam als Mannschaft sehr viel erreichen kann. Hierbei sind natürlich Respekt, Disziplin und Wille von entscheidender Bedeutung. Fußball beginnt im Kopf, nicht in den Beinen.

fussballtraining.de: Wer ist Dein Vorbild als Trainer und warum?

Jochen Herbst: Man muss sich meiner Meinung nach als Trainer entwickeln und seine Vorstellung/Idee vom Fußball mit allem was dazu gehört versuchen selbst mit seinem Team umzusetzen.

Wenn ich aber andere Trainer als eine Art Vorbild nennen müsste wären dies am ehesten ein Stefan Ruthenbeck vom VFR Aalen und Frank Schmidt vom FC Heidenheim, die ich beide persönlich kenne und schätze, aufgrund ihrer Art sowie Fachkompetenz strukturiert und zielstrebig etwas zu entwickeln, sowie vom ganz großen Fußball einen Jürgen Klopp, der den Fußball mit all seinen Facetten lebt.

fussballtraining.de: Welche Schwerpunkte setzt Du in Deinem Training?

Jochen Herbst: Die Ausbildung im Ballorientieren Spiel steht bei mir ganz klar an erster Stelle, ich als Trainer versuche meine Spieler im individualtechnischem sowie im Individual-Gruppen-und Mannschaftstaktischem Bereich bestmöglich zu schulen. Dies passier bei uns im 1:4:4:2 System, welches ich als Basisspielsystem trainiere, hierbei steht erst der Ball, dann der Mitspieler und zuletzt der Gegner im Mittelpunkt. Zudem liegt ein Fokus auf Standardsituationen, welche ich immer wieder regelmäßig trainieren lasse.

fussballtraining.de: Welche Utensilien dürfen in Deinen Trainingseinheiten nie Fehlen?

Jochen Herbst: Bälle, ein Training ohne sie gibt es fast nie bei mir, Tore natürlich, Leibchen, Hütchen und Stangen, mehr brauche ich nicht um ein Training durchzuführen.

fussballtraining.de: Wie bildest Du Dich als Trainer weiter?

Jochen Herbst: Ich bin neben meiner Vereinstrainertätigkeit, als Co-Trainer im U14-U15 Bereich des WFV tätig, zudem bin ich noch als DFB-Teamer in unserem Bezirk unterwegs, hier bin ich quasi immer am aktuellen „Puls des Fußballs“. Trotzdem schaue ich mir sooft als möglich Spiele alles Klassen und Altersbereich live oder im TV an, zudem bin ich als lizenzierter Trainer im Rahmen meiner A-Lizenz verpflichtet Fortbildungen des DFB besuchen was ich natürlich auch gern mache.

fussballtraining.de: Wie lauten Deine persönlichen Ziele als Trainer?

Jochen Herbst: Abgesehen von Siegen, Meisterschaften und Aufstiegen, das jeder Spieler den ich als Trainer im Fußball ein Stück begleitet habe etwas gelernt und mitgenommen hat, ob für die Kreisliga B oder die Bundesliga.

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