1. FC Köln: Ersatzspieler und Nachwuchstorwart mit intensiven Fitnesstraining

Im Zuge des eng getakteten Spielplans unterstrichen die Kölner die Bedeutung der Regeneration im Spitzenfußball. Während die Stammspieler am Tag nach ihrem Meisterschaftsspiel der Öffentlichkeit vorenthalten wurden, präsentierten sich den anwesenden Zaungästen am Geißbockheim lediglich acht Ersatzspieler und Nachwuchskeeper Sven Müller. Unter der Anleitung von Torwarttrainer Alexander Bade und Athletiktrainer Yann-Benjamin Kugel entwickelte sich dennoch eine lebhafte Einheit.

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Zunächst ließ Kugel die überschaubare Trainingsgruppe Pässe über unterschiedliche Distanzen spielen. Die Spieler bewegten sich dabei frei in einem Raum von etwa 40m Länge und 30m Breite. Im Anschluss leitete der Athletiktrainer aktive Dehnübungen an. Sven Müller wurde derweil individuell von Alexander Bade aufgewärmt. Im Fokus standen hierbei unter anderem die Kräftigung der Oberarm- und Schultermuskulatur.

Variierende Passübungen

Kugel ließ die Spieler insgesamt drei Passübungen innerhalb eines Quadrats von 20m x 20m durchführen. Die vier Eckpositionen wurden jeweils doppelt besetzt. Bei der ersten Variante wurde der Ball nach rechts gespielt. Der angespielte Spieler ließ den Ball auf den Passgeber zurück klatschen. Den nächsten Ball spielte der Passgeber dann in den Lauf des zuvor angespielten Mitspielers.


Bei der zweiten Variante sollte der Ball nach einem kurzen Andribbeln direkt in den Lauf des Mitspielers am nächsten Hütchen gespielt werden. Der Ball sollte nach Möglichkeit mit zwei Kontakten verarbeitet werden. Auf die Ballannahme folgte demnach im Idealfall der Pass in den Lauf auf den nächsten Mitspieler. Bei dieser Variante wurden teilweise auch zwei Bälle im Umlauf gehalten. Zudem ließ Kugel mehrfach die Richtung der Ballzirkulation wechseln.


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Die dritte Passform wurde mit einem Diagonalball eröffnet. Der angespielte Mitspieler legte den Ball dann auf einen Dritten Mitspieler zurück. Hierauf wurde der Ball erneut diagonal gespielt. Nach ihrer Aktion (Diagonalpass oder Ablage auf Dritten) rückten die Spieler jeweils ohne Ball zum nächsten Hütchen auf.


7:2 mit anschließendem 4:4 auf Eishockeytore

Im Anschluss an die Passübungen setzten die Spieler ihr Training mit einem 7:2 fort. Kugel nahm an der rund fünfzehnminütigen Übung aktiv teil. Abgeschlossen wurde das Training der Feldspieler mit einem Spiel im 4:4 auf Eishockeytore. Dabei ließ Kugel die Spieler vier Mal über jeweils fünf Minuten gegeneinander antreten. Spezielle Vorgaben waren nicht zu erkennen. Nach einem Torerfolg durfte diejenige Mannschaft das Spiel beginnen, die zuvor getroffen hatte.

Bade fordert Müller

Aufgrund der Abwesenheit vom Timo Horn und Thomas Kessler durchlebte Nachwuchstorwart Sven Müller eine sehr intensive Einheit. Die volle Aufmerksamkeit von Torwarttrainer Bade brachte ihn sichtlich ins Schwitzen. Müller musste nach dem ausführlichen Aufwärmen verschiedene Sprungkombinationen mit anschließendem Torschuss bewältigen. Den Auftakt der Übung gab Müller vor. Nachdem abschließenden Sprung erfolgte der Torschuss von Bade. Die Torschusspositionen wechselte der Torwarttrainer nach jeweils fünf bis zehn geschossenen Bällen.

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Von: Gereon Klostermann

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