Chefsache: Hertha Chefcoach Pál Dardái leitet Übungen höchstpersönlich

Hertha-Coach Pál Dardái konnte personell aus dem Vollen schöpfen: 24 Feldspieler waren dabei und vier Torhüter.

Zum Auftakt das beim Hertha-Training gewohnte Bild: Erst ein rund 10-minütiger Dauerlauf, dann Athletik- und Gymnastik-Übungen mit Athletik-Trainer Henrik Kuchno.

Die folgenden Szenen auf dem Trainingsgelände am Schenckendorffplatz überraschten dann doch, denn Chefcoach Pál Dardái leitete die folgenden Übungen höchstpersönlich, machte das Training somit zur Chefsache. An diesem Tag wollte er seine Mannschaft offenbar bei intensiven Übungen schwitzen sehen.

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Trainings-Inhalte: klassische kurze Sprints, die Dardái jeweils mit einem Pfiff einläutete. Ein Hoppsa-Lauf. Kopfball-Trockenübungen und ein Dehnen des Kopfes, wobei dieser zur Seite gelegt wird.
Die folgende Übung forderte von den Akteuren in Sachen Koordination alles ab:

Dardái kommentierte das mit einem lapidaren: „Ist nicht schön, muss man aber machen.“

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Dardái setzt auf Liegestütze

Unter diesem Motto standen auch die dann folgenden Liegestützen: 20 an der Zahl wollte der Ungar von seinen Jungs sehen, und zwar jeweils nach einem Sprint über gut 50 Meter.
Diese Übung absolvierten die Herthaner fünf Mal nacheinander, also fünf Sprints und 5×20 Liegestützen.

Danach ging es mit Pass-Übungen weiter, allerdings nahm dieser Teil des Trainings nur fünf Minuten ein. Der Fokus lag dabei auf dem Kurzpass-Spiel.

Trainingsspiel in der zweiten Trainingshälfte

Den zweiten Teil des Trainings bildete erneut ein Trainingsspiel zwischen A- und B-Elf.
In der A-Elf spielte überraschend Ersatztorwart Kraft, was letztlich jedoch keine Aussagekraft für das kommende Spiel haben sollte. Genauso die Tatsache, dass Reservist Ronny in „Team A“ mitwirken durfte.

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Die Aufstellung:

Kraft; Plattenhardt, Langkamp, Brooks, Weiser; Stark, Lustenberger; Stocker, Ronny, Kalou; Ibisevic – Skjelbred.

Die Aufstellung von Team B:
Jarstein; van den Bergh, Hegeler, Pekarik; Cigerci, Hegeler; Haraguchi, Baumjohann, Beerens; Allagui, Schieber – Kurt.

Interessant zu sehen war, dass Dardái zwei verschiedene taktische Varianten gegeneinander antreten ließ. Die A-Elf spielte im für die Hertha gewohnten 4-2-3-1-System, demgegenüber lief die B-Elf in einem sehr offensiven 3-2-3-2-System auf.

Von Kevin Schulte

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