Der SC Freiburg testet die technischen Fähigkeiten seiner Profis

Bei insgesamt nur zwölf anwesenden Feldspielern konnte eine spaßige Einheit abgehalten werden, die jedoch vom Wettkampf geprägt war. Um die Einheit vorzubereiten, war Co-Trainer Patrick Baier bereits früh aus der Kabine gekommen und stellte auf dem ganzen Platz Pylonen, Hütchen und Stangentore auf, die einem auf den ersten Blick nur wenig schlüssig erschienen. Daher wurde den Profis anhand eines Posters der Ablauf der Trainingseinheit genauer erklärt.

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Selbstständige Erwärmung mit anschließender Ballgewöhnung

Wie zu Beginn jeder Einheit liefen sich die Spieler auch diesmal selbstständig warm. Nach fünf Minuten Lauf-ABC und Dehnung fanden sich immer drei Spieler zusammen, um sich an den Ball zu gewöhnen. Es wurde sich in einem Dreieck bewegt, wobei die Abstände und Passarten variierten. Nach anfänglichen flachen Pässen folgten längere gechippte Flugbälle.

Nun ging es in einen Parcour mit sechs Stationen. Jeweils sechs Spieler bildeten ein Team, das in einem Wettkampf gegen das andere Team bestehen musste. Auf beiden Hälften des Platzes war der gleiche Parcour spiegelverkehrt aufgebaut, sodass beide Mannschaften zeitgleich den Parcour durchlaufen konnten.

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Der Ablauf war so, dass in jedem nummerierten Quadrat ein Spieler stand. Von Quadrat 1 beginnend wurde ein Pass durch das Stangentor in Quadrat 2 gespielt. Die Spieler rückten nun immer ein Feld weiter, gingen also ihrem Ball hinterher. Von Feld 2 musste mit möglichst wenig Kontakten schnell im Slalom durch die Pylonen gedribbelt werden. Nach der Übergabe an den dritten Spieler folgte von diesem ein langer diagonaler Flugball in das vierte Feld.

Nun wurde ein langer, flacher und scharfer Pass in Feld 5 gespielt. Von hier aus wurde wiederum ein Pass durch das Stangentor in Feld 6 gespielt, von wo aus an den Pylonen entlang der Ball im Laufen bis in Feld 1 jongliert werden sollte.

Die konkurrierenden Teams mussten drei Durchgänge gegeneinander antreten, wobei die Verlierermannschaft jedes Durchganges zur Strafe 20 Liegestütze machen musste. Ein Durchgang bestand daraus, dass jeder Spieler zwei Runden zurücklegen musste. Da der Ball also viele Runden zurücklegen musste, war es möglich, Fehler auch wieder auszubessern und die gegnerische Mannschaft bei Rückstand wieder einzuholen.

Der Wettkampf wird fortgeführt

Nach der intensiven Phase zur Mitte der Einheit wurde es zum Ende hin nicht weniger intensiv. Die beiden Torhüter wurden vom Torhütertraining auf dem Nebenplatz hinzugerufen, sodass nun vier Durchgänge á 6 Minuten im 6-gegen-6 gespielt werden konnten. Die Tore wurden auf Höhe der Strafraumlinie aufgestellt. Um dem Spiel jedoch zusätzliche Elemente zu geben, wurden bestimmte Regeln aufgestellt. Die Regel, dass alle Spieler bei Torerfolg über der Mittellinie hinweg in der gegnerischen Hälfte stehen müssen, sorgte für Kompaktheit im Mannschaftsverbund.

Bei Ballverlusten in den vorderen Reihen konnte so direkt wieder Druck auf den Ball aufgebaut werden. Genauso zählte ein Tor aber auch doppelt, wenn von der verteidigenden Mannschaft nicht alle in der eigenen Hälfte waren. Ein schnelles Umschaltverhalten wurde damit forciert.

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Autor: Lars Petersson

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