Die Freiburger Reserve wechselt im Angriffsspiel in eine 3-4-3 Formation

Zum dritten Mal in der laufenden Saison hatte der SC Freiburg II eine andere Reservemannschaft als Gegner. Zum dritten Mal sollte das Endergebnis das gleiche sein. An diesem Wochenende war der FC Astoria Walldorf II zu Gast und sollte für den SC keine große Hürde darstellen. Christian Preußer konnte mit Lukas Kübler und Mats Möller Daehli auf zwei Akteure aus dem Profikader zurückgreifen, die beide nach langwierigen Verletzungen wieder Fuß fassen sollen.

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Offensive Freiburger übernehmen die Spielgestaltung

Der Sportclub übernahm von Beginn an die Initiative und konnte die Walldorfer weit in die eigene Hälfte zurückdrängen, wobei diese, aus einem tiefen 4-4-2 agierend, sich dieser Rolle nicht verwehrten. Christian Preußer hatte seine Mannschat auf dem Papier ebenfalls in einem 4-4-2 aufgestellt.


Im Angriffsspiel jedoch war von dieser Formation nur noch wenig zu sehen. Die Außenverteidiger schoben weit nach vorne auf Höhe der Mittelfeldspieler. Im Gegensatz zu vorherigen Spielen wurden die Flügelspieler zu Flügelstürmern und die hängende Spitze Fabian Rüdlin ließ sich tiefer ins zentrale Mittelfeld fallen. Den strategisch wichtigen Posten vor der Abwehr besetze Laprévotte alleine, ließ sich phasenweise auch zwischen die Innenverteidiger fallen, sodass sich eine 3-4-3 Formation im Angriffsspiel ergab.

Beliebtes Befreiungsmittel: Doppelpässe

Bereits nach sieben Minuten konnte sich die Reserve des SC eine erste Großchance herausspielen. Der agile Daehli zog, wie so oft in diesem Spiel, von der linken Seite in die Mitte und bediente Felix Roth im Rückraum, dieser spielte einen Doppelpass mit Kai Brünker und fand die Lücke in der Abwehrreihe, um den Ball auf Fabian Rüdlin durchzustecken, welcher lediglich am Pfosten scheiterte.


Eine Viertelstunde später konnte der SC dann die beruhigende Führung erzielen. Dem Tor vorausgegangen war eine tolle Einzelleistung von Daehli, der, durch eine nach außen kreuzende Bewegung Brünkers begünstigt, drei Gegner aussteigen ließ und wieder in die Mitte ziehen konnte. Seine Flanke konnte nur zum Einwurf geklärt werden. Dieser wurde schnell ausgeführt und die folgende Flanke von Rodas Steeg wurde Felix Roth 20 Meter vor dem Tor in die Füße geköpft, welcher mit einem fulminanten Volleyschuss in den rechten Winkel vollendete.

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Die Folge dieses Tores war, dass der SC nicht mehr ganz so stürmisch auftrat, jedoch weiterhin genügend Druck machte, um Astoria im Griff zu haben. Die Mannschaft übte sich in Spielkontrolle. Der Ball wurde über die spielstarken Innenverteidiger und den Mittelfeldspieler Laprévotte verteilt. Eine große Stärke des Teams ist es, sich auch unter Druck spielerisch befreien zu können. Ein beliebtes Mittel dafür sind Doppelpässe.

Besonders Kübler und Wehrle taten dies auf der rechten Seite immer wieder. Wenn das Spiel auf die rechte Seite verlagert wurde und die Abwehrspieler somit eine Bewegung auf diese Seite machten, spielte Kübler den Ball die Linie entlang auf Wehrle, welcher den Ball diagonal nach innen tropfen ließ. Man wirkte somit der kollektiven Bewegung von Astoria entgegen, indem man sich nicht weiter auf die Seite drängen ließ und das Spiel wieder in die Mitte verlagerte.

Aus der Drucksituation heraus zum Sieg


Es war wieder eine Drucksituation, aus der sich die Freiburger befreien konnten, um das zweite und spielentscheidende Tor zu erzielen. Rodas Steeg und Leberer wurden am eigenen Strafraum stark bedrängt, schlugen aber nicht den ersten Ball aus der Gefahrenzone, sondern konnten zunächst noch einige Pässe mit Hilfe von Laprévotte spielen. Astoria wollte den Ballgewinn nun erzwingen und lief die Freiburger intensiv an.

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In diesem Moment kam der weite Schlag von Leberer über die Walldorfer Abwehrreihe hinweg. Brünker konnte den Ball auf Höhe des Strafraums an der Seitenauslinie erlaufen. Daehli kreuzte im Vollsprint diagonal in die Mitte und bekam den Ball von Brünker in den Fuß gespielt. Der Norweger umkurvte noch den letzten Innenverteidiger und konnte mit etwas Glück im Abschluss das 2:0 erzielen.

Von Lars Petersson

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