Hertha trainiert das Überzahlspiel unter Zeitdruck

Das Trainerteam der Herthaner hatte sich diesmal ein buntes Programm ausgesucht. Im Fokus des Trainings standen Angriffe in Überzahl, aber auch der Felix Magath-Gedächtnishügel wurde in den Übungsablauf integriert.

Sprinthügel zum Auftakt

Direkt zum warm werden schickten Dardái & Co die Spieler etwa fünf Minuten lang den Sprinthügel rauf und runter. Danach standen die gewohnten Koordinations- und Stabilisierungsübungen auf dem Plan.

Angriffe in Überzahl

Anschließend ging es für die Feldspieler ans Training mit Ball. Dardáis „Co“ Rainer Widmayer erklärte den Akteuren die Übung, gab ihnen auch zwischendurch immer wieder Tipps. Der Schwabe, erst seit Februar wieder bei der Hertha auf dem Trainingsplatz, präsentierte sich als sehr detailversessen.

Die Spieler verteilten sich auf vier Dreiergruppen. Drei dieser Gruppen bestanden ausschließlich aus Mittelfeldakteuren und Stürmern. Die Abwehrspieler plus jeweils ein Stürmer bildeten die vierte Gruppe. Die Defensivakteure rotierten durchgehend, sodass jeweils nur zwei Abwehrspieler gleichzeitig auf dem Platz standen.

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Aus jeder Angreifer-Gruppe griff jeweils ein Spieler an, darüber hinaus löste sich der in der vierten Gruppe postierte Stürmer (Kalou oder Ibisevic), sobald der Angriff rollte, von den zwei Abwehrspielern.

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Durch diese 4vs2-Situation sollten Angriffe in Überzahl trainiert und verbessert werden. Besonders geeignet dürfte diese Trainingsvariante für das Üben von Kontern sein. Pro Angriff hatten die Offensivakteure nur zehn Sekunden Zeit, um zum Abschluss zu kommen.

5:4 für die Abwehr

Zum Ende der Übung lobte das Trainerteam noch einen Wettbewerb aus. Die Abwehrspieler gewannen mit 5:4, ließen demnach bei neun Angriffen nur vier Gegentreffer zu. Die Abseitsregel wurde auch beachtet, darüber hinaus wurde ein Angriff mit einem von Tolga Cigerci verwandelten Handelfmeter zum Erfolg gebracht. Zur Strafe gab es für die Verlierer Liegestütze.

Kraft und Gersbeck im Tor

Das Tor hüteten während der rund halbstündigen Übung abwechselnd Stammkeeper Thomas Kraft sowie Marius Gersbeck. Die etatmäßige Nummer zwei, Rune Jarstein, sowie Nachwuchstalent Nils Körber trainierten auf einem anderen Platz unter Anleitung von Torwarttrainer Zsolt Petry. Für das Duo stand lediglich das klassische Übungsprogramm auf der Tagesordnung.

Torschusstraining zum Abschluss

Die Schlussmänner hatten auch nach Ende der jeweiligen Übungen noch nicht genug und ließen sich von einem Teil der Mannschaft noch ordentlich warmschießen.

Von Kevin Schulte

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