Training des SC Freiburg vor dem letzten Saisonspiel

Die Trainer durften 20 Feldspieler auf dem Trainingsplatz an der Dreisam begrüßen, um ein letztes Mal in der Saison 2013/14 in eine Pflichtspielwoche zu starten. Die beiden Torhüter Oliver Baumann und Alexander Schwolow verbrachten die erste Hälfte der Einheit mit Torwarttrainer Andreas Kronenberg auf einem Nebenplatz.

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Athletik-Trainer Simon Ickert übernimmt die Erwärmung

Die Erwärmung wurde, wie beim SC Freiburg üblich, kurz gehalten. Die Spieler wurden in vier Gruppen eingeteilt, die sich jeweils einer Bahn aus Stangen und einer Leiter gegenüber sahen. Zunächst wurden alle Elemente locker umrundet. Nach dem vierten Durchlauf wurde sich der Leiter angenommen. Immer noch in einem lockeren Tempo wurden nun die ersten grundlegenden Übungen in der Leiter absolviert.


Das Tempo wurde immer noch sehr gering gehalten und die Spieler gingen mit einem, später mit zwei Kontakten durch die Leiter. Die wurde sowohl vorwärts, als auch seitwärts getan.
Nach diesem ersten Durchgang wurde das Tempo stark erhöht, die Schrittfolgen blieben allerdings gleich. Lediglich die abschließenden Koordinationsübungen enthielten noch beidbeinige Sprünge, ebenfalls sowohl vorwärts, als auch seitwärts.

Nach zwei Übungen wurde immer locker um bis zur blauen Stange gelaufen, um dann von dort mit einer Übung aus dem Lauf-ABC bis zur roten Stange fortzusetzen.
Den Abschluss der Erwärmung bildeten wie immer die Sprints. Diesmal jedoch in leicht abgewandelter Form und Ausführung.

Die beiden nebeneinander Stehenden Gruppen sprinteten durch die eigene Leiter und kreuzten dann die Laufwege hin zur blauen Stange der jeweils anderen Gruppe und von dort geradeaus weiter zur roten Stange.


10-gegen-5 im Hauptteil

Nach der ausführlichen Erwärmung sollte die spielerische Komponente nicht zu kurz kommen. Aus diesem Grund baute Christian Streich ein Achteck auf, in dem jeweils fünf Spieler der zehn Mann starken Mannschaften versuchten den Ball zu behaupten. Die restlichen Spieler verteilten sich um das Feld und durften ebenfalls angespielt werden.






Die Mannschaften spielten jeweils 90 Sekunden gegeneinander, ehe sie wechselten. Die ersten Runden wurden die Ballkontakte noch nicht begrenzt, erst mit der 3. Runde durften die Spieler im Feld lediglich drei Kontakte durchführen, die Außenspieler sogar nur noch zwei. Nachdem das Tempo dadurch merklich erhöht wurde, damit jedoch auch die Fehlerquote, ging Christian Streich aufs Ganze und ließ die letzten Durchgänge nur noch zwei Ballkontakte in der Feldmitte zu, auf den Außen musste der Ball direkt gespielt werden.

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Doppelter 16er in der zweiten Trainingshälfte

Um den Spielern weiteres Selbstbewusstsein zu geben wurde nun im 1-gegen-1 gespielt. Die Torhüter machten den 22er Kader komplett. Die Tore wurden auf Höhe des doppelten 16er aufgestellt.


Aus der Torschussaktion, die mit einem Pass von Spieler A auf Spieler B und Spieler D auf Spieler C zeitgleich gestartet wurde, ergab sich in der Folge eine Zweikampfsituation. Der Spieler, der das erste Tor erzielte oder, im Falle, dass keiner von beiden traft, den ersten Schuss abgab, bekam vom Trainer den Ball zugespielt und sollte nun den direkten Weg zum Tor suchen. Das Spiel wurde nun 30 Sekunden fortgesetzt.






Nachdem jeder Spieler einige Einzelaktionen zeigen konnte, wurde aus dem 1-gegen-1 ein 2-gegen-2. Dafür blieb der Ablauf derselbe, nur dass nun nach dem Zuspiel des Trainers die Spieler A und D ebenfalls mitwirkten. Zweikämpfe wurden nun noch verbissener geführt und durch einige konsequent herausgespielte Angriffe gekrönt.






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Nachdem sich die Spieler 90 Minuten lang verausgabt hatten, wurden sie anschließend vom Trainerteam in den Feierabend entlassen.

Autor: Lars Petersson

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