FC Bayern München – Hannover 96, Training 22.03.2012

Donnerstagmittag in München an einem wunderschönen Frühlingstag – die Bayern strahlen mit der Sonne um die Wette. Nach dem knappen Erfolg am Vorabend im DFB-Pokal gegen Borussia Mönchengladbach und dem damit verbundenen Einzug ins Pokalfinale herrschte beim Rekordmeister an der Säbener Straße weiterhin eitel Sonnenschein.

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Nach dem Pokalfight am Vortag über 120 Minuten wurden die Stammspieler selbstverständlich wie bekannt geschont und absolvierten per Mountainbike-Tour und im Leistungszentrum individuelle Rehamaßnahmen. Währenddessen zeigte sich die „Zweite Garde“ der Münchener mit sieben Feldspielern und zwei Torhütern den zahlreichen wartenden Fans an der Säbener Straße.

Rouven Sattelmaier arbeitete mit Torwarttrainer Toni Tapalovic an der Ballsicherheit bei kurzen Bällen, während Maximilian Riedmüller zu den Feldspielern beordnet wurde, um sein Kurzpassspiel und seine Passsicherheit zu schulen.

Lockeres Kreisspiel zum Anfang

Insgesamt nahmen daher an den aufgezeigten Übungs- und Spielformen Anatoliy Tymoshchuk, Rafinha, Diego Contento, Takashi Usami, Danijel Pranjic, Nils Petersen, Ivica Olic und Riedmüller teil.
Co-Trainer Peter Hermann übernahm wie gewohnt den Leadpart und wies die Profis in den stets mit großer Lockerheit durchgeführten Ablauf ein. Der traditionelle Aufbau mit Laufschule und Kreisspiel zu Beginn läutete die Trainingseinheit ein.





Spielform 3 gegen 3

Anschließend ging es direkt in die oft gezeigte Spielform „3vs3plus“, wobei zwei Teams á 3 Akteure gegeneinander auf Ballhalten spielten und dabei die zwei freien Anspieler für den Kombinationsfluss mit einbauen sollten. Wenn eine Mannschaft einen Ballverlust verschuldet übernimmt diese den defensiven Part.





Einfacher Torschussübung

Anschließend führte Hermann eine neue Torschussform ein, wobei ein Vertikalpass auf den entgegen startenden Stürmer von einem einlaufenden Flügelspieler erlaufen und in einem Torerfolg umgemünzt werden sollte. Im konkreten Ablauf bedeutet dies, dass A einen Druckpass auf B spielt, der die Kugel auf den (nach einer Auftaktfinte) einlaufenden C klatschen lässt.

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In der ersten Variante sollte C nun direkt abschließen. Im Anschluss fand der selbe Ablauf über die andere Seite statt. Daraufhin übernahm A die Rolle des freigewordenen Flügelspielers (C oder D), der auf die Position des B rückte. In der zweiten Variante sollte der Flügelspieler das Leder nun zuerst verarbeiten und daraufhin abschließen („zwei Kontakte“), in der dritten Abänderung spielten der Stürmer und der Flügel einen Doppelpass. Laufschemata und Passfolgen blieben unverändert. Als zusätzliche Möglichkeit, um positionsspezifisch zu schulen, nahmen Olic und Petersen zu Beginn der Übungsform für mehrere Bälle hintereinander die Sturmposition ein.






Absschlusspiel auf eingeschränkter Spielfläche

Zum Abschluss stand für die FCB-Profis noch ein Abschlussspiel auf dem Programm, wobei ein schmaler Korridor in der Größe von 10x25m gewählt wurde, um das Vertikalspiel zu betonen.

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Autor: Dominik Langenegger

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