Disziplinübergreifendes Training im Fußball (Teil 1)

Das disziplinübergreifende Training ist für jeden Sportler von mehr oder weniger großer Bedeutung, wird aber trotzdem sehr oft unterschätzt. Vor allem in Sportarten, in denen eine sehr einseitige Beanspruchung bestimmter Muskelgruppen erfolgt, müssen neben dem eigentlichen Training auch die ansonsten unterforderten Körperregionen trainiert werden.
Auch wenn im Fußball eine relativ ausgeglichene Belastung erfolgt, bringt das disziplinübergreifende Training zahlreiche Vorteile mit sich. In regelmäßigen Abständen sollten die Spieler deshalb mit anderen Sportarten konfrontiert werden.

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„Handball-Kopfball“ als Spielform zum Aufwärmen

Ein sehr bekanntes Beispiel für andere Sportarten im Fußballtraining ist Handball oder „Handball-Kopfball“ als Spielform, welche meistens zum Aufwärmen oder als Abschluss einer Einheit eingesetzt wird. „Handball-Kopfball“ wird mit einem Fußball gespielt. Der Trainer nennt verschiedene Vorgaben, welche von jeder Mannschaft eingehalten werden müssen, z.B. eine Begrenzung der Schritte mit dem Ball in der Hand oder dass der Ball nicht auf den Boden fallen darf. Gespielt wird auf Kleinfeldtore ohne Torwart und ein gültiger Treffer kann nur per Kopf nach einem Zuwurf aus der Hand erfolgen. Das Spielgerät darf den Boden nicht vor Überqueren der Torlinie berühren.
„Handball-Kopfball“ lockert die Stimmung während des Trainings nicht nur auf, sondern bringt jedem Spieler auch einen ganz praktischen Nutzen. Diese Spielform eignet sich in besonderer Weise zur Verbesserung der Hand-Augen-Koordination, die beim Fußball z.B.Ball und Schuhe dafür benötigt wird, um bestimmte Spielsituationen richtig zu antizipieren oder die Flugbahn eines Balles einschätzen zu können.

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Fußballtennis als spezielle Technikschule

Ein Klassiker im Training ist auch das Fußballtennis, welches von jedem Spieler als spaßiges Element angesehen wird. Der Trainer erreicht damit nebenbei aber auch die Verbesserung der individuellen Technik.
Beide Teams stehen sich in einem Feld gegenüber. Die Größe des Feldes sollte dabei in Abhängigkeit der Mannschaftsgröße und des Leistungsstandes der Spieler gewählt werden. In der Mitte des Feldes wird ein Netz oder einfach nur eine Schnur gespannt, maximal auf Kniehöhe. Fußballtennis wird in der Regel mit vier Spielern pro Mannschaft gespielt. Spätestens mit dem vierten Kontakt muss der Ball über das Netz bzw. die Schnur gespielt werden. Bei Zuspielen innerhalb des eigenen Teams darf der Ball einmal aufspringen, jedoch nur innerhalb des Feldes. Bälle, die in der Luft ins Aus gehen, müssen direkt gespielt werden.
Hierbei werden die allgemeine Technik, das Passspiel, die Schusstechnik sowie koordinative Fähigkeiten geschult.

Teil 2 findet Ihr hier

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