Für das Fußballtennis spricht so einiges

Je länger die Winterpause dauert, desto gieriger werden die Spieler darauf, endlich wieder unter freiem Himmel trainieren zu dürfen – und nicht in der Halle. Denn dort sind die Möglichkeiten, ein abwechslungsreiches Training abzuhalten, um einiges kleiner als draußen. Doch auch für drinnen gibt es Übungen, die in vielerlei Hinsicht sinnvoll sind und Spaß machen.
Eine der wohl ältesten Übungen im Fußballtraining ist das Fußballtennis, zwar nicht für jeden Tag und jedes Training geeignet (da sonst schnell zu öde), aber im Hinblick auf das Aufwärmen ideal, vor allem, wenn man dabei Zwei gegen Zwei spielen lässt. Wer nicht nur einfach ein Seil spannen möchte, findet sicherlich Gefallen an der modernen Fußballtennis-Anlage von Teamsportbedarf.

Fussballtennis-Anlage

Als Trainer schlägt man mit dem Fußballtennis im Hallentraining gar mehrere Fliegen mit einer Klappe. Denn als Aufwärmübung werden Muskeln und Gelenke nicht über die Maßen beansprucht, und schon nach wenigen Minuten sind die Spieler bestens aufgewärmt. Was nicht zuletzt daran liegt, dass alle bis in die Haarspitzen motiviert sind, denn wer verliert schon gern ein Duell gegen die Mannschaftskollegen auf der anderen Seite des Netzes? Und das gilt nicht nur für Aktive, sondern natürlich auch für Kinder und Jugendliche. Bevor wir zu den weiteren Vorteilen dieser Übung kommen, möchten wir an dieser Stelle noch eben auf die für das Hallentraining für Kinder und Jugendliche konzipierte Trainingskartothek hinweisen, die 44 abwechslungsreiche Karten enthält, mit denen man als Trainer die Übungsstunden unter dem Hallendach kreativ gestalten kann.

Übungen für das Hallentraining

Doch nicht nur für das Warmmachen ist Fußballtennis mehr als geeignet, denn als Trainer kann man aus der Übung mehrere Varianten ableiten. So lassen sich beispielsweise auch Teams bilden, die aus mehr als zwei Personen bestehen, wenn gleichzeitig das Spielfeld vergrößert wird, so dass aus dem Fußballtennis eine Art Volleyball für die Füße wird. Nur, dass der Ball eben einmal auf dem Boden aufsetzen darf. Eine andere Variante wäre es etwa, aus dem Tennis tatsächlich Fuß-Volleyball zu machen, also Aufsetzer gänzlich zu vermeiden zu versuchen. Der Schwierigkeitsgrad lässt sich beliebig erhöhen, wenn man etwa anordnet, dass die Spieler jeweils nur den schwächeren ihrer beiden Füße benutzen dürfen, um den Ball über das Netz zu spielen; damit erzeugt man neben dem Aufwärmen nämlich noch einen technischen Trainingseffekt. Zusätzlich kann man etwa auch verbieten, Kopfbälle zu spielen oder andere, normalerweise beim Fußball erlaubte Körperteile für das Fußballtennis verbieten. Als Trainer kann man bei dieser Übung herrlich kreativ werden.

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