Letztes Bayern Training vor dem Champions League Finale

Erneut säumen einige tausend Fans das Sportgelände des FC Bayern München. Bei hervorragendem Wetter an der Säbener Straße stand für das Trainerteam alles auf Vorbereitung für die beiden anstehenden Finalspiele.

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Laufschule

In einer ausgiebigen zehnminütigen Laufschule, die von Andreas Kornmayer und Marcelo Martins angeleitet wurde, legten die Profis den Grundstein für einen anstrengenden Trainingstag. Hierbei wurde zur Abwechslung ein vorgegebener Parcours mit weißen Hütchen gesteckt, der neben linearen Laufbewegungen auch diagonale Elemente enthielt. Den kompletten Ablauf können Sie ungekürzt im angefügten Video nachverfolgen.

Anschließend ging es über in ein einführendes Sprinttraining mit Koordinationselementen. Schwerpunkte wurden hierbei ausdrücklich sowohl auf den azyklischen sowie zyklischen Bereich und in der Reaktionsschnelligkeit gelegt. Hierzu teilten sich die Spieler in drei Gruppen auf, jede Station wurde mindestens einmal durchlaufen, bevor gewechselt wurde (siehe Grafik).


Sprung- und Sprintraining mit koordinativen Elementen

Kleinen koordinativen oder kräftigenden Elementen folgte ein Sprint zum etwa zehn Meter entfernten Hütchen. Fitnesstrainer Martins leitete die Station an, bei der eine Koordinationsleiter mit diversen Schrittfolgen durchlaufen werden und im Anschluss ein Antritt zum Hütchen folgen musste.

An der zweiten Station spannte Thomas Wilhelmi einen Gummizug um vier Stangen, die in einem Rechteck positioniert waren. Die Spieler sollten bei diversen Aufgabenstellungen ihre laterale Schnelligkeit dadurch schulen, dass sie sich mit Anstellschritten von einer Seite zur anderen bewegen und auf Kommando die bekannten zehn Meter sprinten.

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Die dritte Station betreute Kornmayer, wobei drei Hini-Hürden knapp und schnellkräftig übersprungen werden mussten, um nach dem letzten Hindernis reaktiv wieder in den gewohnten Antritt über zehn Meter überzugehen. Dies wurde in drei Durchläufen durchgeführt – nur mit dem linken, rechten Bein und schließlich beidbeinig.

Passspiel mit diagonalem Flufball

Anschließend zog das Team weiter zu einer neuen Pass-Übungsform (siehe Grafik passpass_flugball).


A spielt einen Ball auf B, der als Wandspieler wieder auf A klatschen lässt. Dieser leitet die Kugel auf C weiter, der um einen abgesteckten Bereich herum aufdreht und in den Lauf auf D passt. Dieser spielt direkt oder nach Mitnahme einen diagonalen Flugball auf den auf der anderen Seite postierten A2, wo der Kreislauf von vorne beginnt.

Spielform mit Stammformation

Jeder Spieler besetzt anschließend die alphabetisch nächste Position, als im Grund genommen dem Ball nach. Nach etwa fünfzehn Minuten sah das Trainergespann die Übung als erfüllt an und beorderte alle Spieler zu einer kurzen Trinkpause und Besprechung. Jupp Heynckes redete sehr eindringlich mit seinen Mannen und schien diverse Einstellungen vorzunehmen für den folgenden Trainingsschwerpunkt, das Spiel elf gegen elf (siehe Video).

Als Fingerzeig für die anstehenden Finalspiele agierte die gewohnte Stammformation der Münchener mit Jerome Boateng anstelle von Daniel van Buyten. Mario Mandzukic musste nach einer Kollision im Strafraum kurz behandelt werden, spielte anschließend aber weiter.

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Die erste Mannschaft in den grauen Leibchen spielte also mit: Manuel Neuer – Philipp Lahm, Jerome Boateng, Dante, David Alaba – Bastian Schweinsteiger, Javi Martinez – Arjen Robben, Thomas Müller, Franck Ribery – Mario Mandzukic

Von Dominik Langenegger

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