Akribischer Pep Guardiola arbeitet an Chancenverwertung der Mannschaft

Am Tag nach dem äußerst spannenden Nachholspiel des 17. Spieltags der Bundesliga gegen den VfB Stuttgart versammelten sich zirka 110 Zuschauer an der Säbener Straße um dem FC Bayern München beim Training zu beobachten.
Bei eisigen Temperaturen um den Gefrierpunkt herum, trat die Mannschaft überraschend selbstbewusst, angesichts des knappen Sieges am Vortag, auf.
Lediglich Cheftrainer Pep Guardiola wirkte sichtlich mitgenommen und nachdenklich.

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Spaßvogel Dante nimmt Contento aufs Korn

Zu Beginn des Trainings merkte man den Spielern die niedrige Temperatur durchaus an, lediglich Dante erheiterte seine Kollegen mit der Nachahmung von Diego Contento’s missglückten Befreiungsschlages in der letzten Minute der Nachspielzeit.
Um sich aufzuwärmen liefen die Spieler in einer Reihe gemeinsam quer über den Platz. Hierbei bauten sie, auf Anweisung eines Trainers, Übungen ein.
Nach dem Dehnen fanden sich jeweils 7 Spieler zusammen um im Kreis 5 gegen 2 zu spielen. Hierbei wird versucht, bei nur einem Ballkontakt, den Ball schnell und direkt weiter zu spielen. Die zwei Spieler in der Mitte müssen an den Ball kommen um aus dem Kreis heraus zu kommen.

Pass- und Abschlusstraining

Nachdem sich immer zwei Spieler zusammen gefunden haben, um sowohl flache, als auch hohe Pässe und Flanken zu schlagen, begann für die Ersatzspieler des Vortages das Training an den aufgebauten Stationen. Die Stammelf spielte weiterhin 5 gegen 2 bis zum Ende des Trainings.
Bei der ersten Übung wurden drei kleine Hütchen in einem Dreieck aufgestellt, an dem sich jeweils drei Spieler befanden. Das Dreieck wurde direkt hinter der Mittellinie aufgebaut( Spiel auf halbes Feld mit Tor auf der Mittellinie). Die jeweils ersten Spieler an jedem Hütchen spielten eine Passkombination, die in der Grafik erläutert ist. Ein Mitspieler sollte steil in Richtung Torauslinie geschickt werden, um den beiden anderen(in den Strafraum laufenden) Kollegen eine Flanke zu schlagen. Hierbei wurde zwischen flachen, halbhohen und hohen Flanken variiert. Der Spielzug wurde direkt abgeschlossen.


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Bei der zweiten Übung spielten zwei Spieler in der Mitte des Spielfelds einen Doppelpass, um ebenfalls einen Spieler am Spielfeldrand steil in Richtung Grundlinie geschickt zu werden.
Die beiden Mannschaftskollegen aus der Mitte liefen genauso in den Strafraum, wie der Spieler am anderen Spielfeldrand. Hierbei ließ sich beobachten, dass die drei Spieler auf vorher vereinbarte Positionen liefen( kurzer Pfosten/langer Pfosten/Rückraum).
Besonders Wert wurde auf schnelles und genaues Pass- und Flankenspiel gelegt. Ebenfalls auf den direkten Abschluss, der auch zum Torerfolg führen sollte.


Die letzte Station vor dem Abschlussspiel war die bereits bekannte Variante des 5 gegen 2 Spiels.
Hierbei wird ein Rechteck (ca. 8m x 8m) mit Hütchen abgesteckt. Insgesamt 5 Spieler befinden sich im Feld, der Rest verteilt sich um das Rechteck herum und spielt sich den Ball zu. 3 der mittleren Spieler versuchen dies zu unterbinden, um aus dem Feld heraus zu kommen. Die anderen 2 Spieler aus der Mitte (mit Leibchen) sind von den Außenspielern frei anspielbar.

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Mit neuem Schwung in die KO-Spiele

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Pep Guardiola seine Mannschaft nicht noch einmal so unkreativ und abschlussschwach sehen möchte wie gegen den VfB Stuttgart. Er legte sehr viel Wert darauf, mehr Torchancen zu kreieren und diese konsequenter zu nutzen, da mit den kommenden Spielen der Champions League keine leichteren Spiele mehr anstehen.

Autor: Stefan Franke

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